Notstromversorgung für Resthof


  • Finde ich jetzt nicht gut, dass du die Anfrage herausgenommen hast.
    Zum einen wird der ganze Thread damit ad absurdum geführt und zum zweiten nimmst du anderen Usern die Möglichkeit einer Stellungnahme.


    Und letztendlich.........wenn eine große Mehrheit sich den bisherigen Aussagen anschließen sollte, ist vielleicht doch ein Funken Wahrheit dran.


    Dies ist immerhin ein Photovoltaik-Forum und die meisten User sind überzeugte PV-Betreiber, die gerne dort behilflich sind, wo PV Sinn macht. Manchmal macht es aber keinen Sinn und das sagen sie dann auch........aus Überzeugung.


    Du könntest ja auch so reagieren:
    "Auch wenn es eurer Meinung nach keinen Sinn macht, so würde ich mich doch freuen, wenn mir jemand eine brauchbare PV-Lösung aufzeigen könnte.".........statt beleidigte Leberwurst zu spielen. :roll:

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)


  • Hallo SvenCarstensen,


    es gibt hier auch andere Meinungen.
    Ich hab eine Inselsolaranlage, die die Hälfte meines Stromverbrauchs deckt, sich rechnet, und Notstrom liefern kann.
    Im Winter wird kaum Strom erzeugt, die Batterien dann sind aber immer geladen, und haben eine Reserve von max. 9Kwh. Zudem kann ich die Batterien, mit Starthilfekabel, an einen PKW anschließen, und die Notstromversorgungszeit verlängern.
    Im Sommer gibts sehr viel Strom. Damit betreibe ich dann meine Poolpumpe, grill elektrisch, und hab ne elektrische Kochplatte auf dem Gasherd stehen.
    Das ganze rechnet sich aber nur dann, wenn man günstig Bauteile einkauft, und selber montieren kann.
    Wenn man das in Auftrag gibt, oder alles in Conrads Apoteke kauft, dann rechnet sich das in hundert Jahren nicht.


    MfG Georg

  • Zitat von MBIKER_SURFER

    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Wir hatten in den letzten 4 Jahren 1 Stromausfall für ca. 15 min auf auf unserem Resthof!! Das würde mich nicht mal bei minus 10° C stören!!


    Gruß
    MBiker_Surfer


    Moin,


    was versteht ihr denn unter einem "kleinen Stromgenerator"? Gibt da preislich ja doch ne recht große Spanne und auch beim Angebot in jeder erdenklichen Leistungsklasse...

  • Zitat von smugo

    Moin,


    was versteht ihr denn unter einem "kleinen Stromgenerator"? Gibt da preislich ja doch ne recht große Spanne und auch beim Angebot in jeder erdenklichen Leistungsklasse...


    Leider hat der Threadstarter all seine Angaben eingangs gelöscht, nachdem Ihm unsere Antworten nicht gefallen haben.
    Ich erinnere mich wie folgt:


    235W für 30min Heizungsbetrieb innerhalb einer Stunde hat der beobachtet für den Winterbetrieb. Anlaufleistung 400W. Dann noch ein paar LED´s.
    Pro Tag dann summiert waren dies ca. 2,8 KWh. Dies ist mit kleiner Leistung gemeint.


    Die BW SEA Generatoren für 24V (26-32V) mit Hatz Dieselmotor mit 1,9kW Leistung sind ab ca. €400 (+ Transport) zu bekommen. Damit 2h pro Tag mit 68A einen Akku laden und man hat dann 22h wieder Ruhe. Die 85dBA in 7m Entfernung sollten bei einem Resthof in Krisenzeiten nicht so ins Gewicht fallen.

    WSW Dach 70°: Gauben 20x HIT-N240SE10 DN 25°, String auf A1+A2 STP8000TL-10; First 10x HIT-N240SE10 DN 45° auf SB3000TL-21
    ONO Dach -110°: First 10 x HIT-N240SE10 DN 45° teilverschattete Strings auf B STP8000TL-10
    Solar-Log 300, 70% Begrenzung fest

  • Das eigentlich verrückte an der Sache war, dass er 20kWh Akkukapazität nur für den Fall vorhalten wollte, die vorhandene Ölheizung für 1 Woche bei totalem Stromausfall am Blubbern zu halten. Zumindest habe ich es so verstanden.

  • Kauf Dir einen gebrauchten Generator von der Bundeswehr. Die sind echte Qualität und halten ewig. Es gibt sie als 24V Version aber auch für 230/400 V. Mit einem Hatz in 24 V kann man Batterien nachladen und puffern.

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1020Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BCM-III

  • Zitat von iron-age


    Und schon wieder im Ton vergriffen.


    Was in Gottesdienst Namen ist daran im Ton vergriffen??
    Sorry, aber hier weist er nur darauf hin das es völliger Wahnsinn ist sich eine Woche aus einer Batterie autark versorgen zu können.
    Selbst im Camping Bereich geht man vom etwa dreifachen Tagesbedarf als Max. Batteriegrösse aus.
    Vor allem wenn man auf einem Hof mit Ölheizung davon ausgehen kann das es niemanden stört wenn ein kleines agregat irgendwo im Bedarfsfall 2-3 Stunden am Tag werkelt.


    Ich würde sogar eine andere Richtung einschlagen....
    Alten PKW Dieselmotor kaufen der bei 1500 Umin-1 schon ein hohes Drehmoment hat, daran einen Generator anflanschen und den Kühlkreislauf des Motors in den heizkreislauf einbinden.
    Das hat den Vorteil das man keine Wärme verschwendet ( kraftWärmeKopplung) und der Motor keinen Kaltstart hat wo der Verschleiß sehr hoch ist.
    Das Teil kann man dann regelmäßig betreiben und weiß so immer das es funktioniert.
    Ein schulkollege hat sowas jahrelang mit seinen beregnungsaggregaten gemacht.
    Alten TDI auf dem Schrottplatz geholt Motor mit Pumpe oder Generator zusammen gebaut und ab aufs Feld.
    Währenddessen Ausschau nach einem identischen Motor gehalten und diesen dann auf Reserve gelegt.
    So konnte er im Bedarfsfall innerhalb kurzer Zeit den Motor wechseln und seine Pumpe weiter betreiben.
    Ob der TDI jetzt nen Auto eine Pumpe oder einen Generator antreibt ist diesem egal.
    So ein Motor kostet gebraucht auch nicht die Welt.
    Einzig beim Generator muss man ein wenig schauen was man da passendes findet.
    Vorteil beim TDI ist halt das diese eine elektronische drehzahlregelung ermöglichen...
    Per Tempomat aus diesem Modell könnte man dann dafür sorgen das der immer die richtige Drehzahl hat.


    Gruß
    Jörg

  • Hallo GAST,


    in der Sachfrage liegst du wohl nicht ganz falsch. Darum gings mir aber nicht.
    Wenn das Erste, was man in einem neuen Forum liest "Das ist ja nicht dein Ernst" ist, fühlt man sich da nicht willkommen und ernst genommen. Der jenige hat sich ja Gedanken gemacht. Auch wenn da nicht alle Gesichtspunkte und Kosten berücksichtigt worden sind, muss man den ja nicht sofort anpampen.
    Der TS hat natürlich auch unangemessen gehandelt. Erstmal stellt man Montags morgens keine Fragen, und wenn doch, muss man länger als eine halbe Stunde durchhalten können.


    MfG georg