Das Milliardengeschacher um die Energiepreise hat begonnen

  • Zitat


    Bis zu 9,05 Prozent kassieren sie auf das selbst eingesetzte Kapital pro Jahr


    So steht es im Artikel. Was ist gemeint? Eigenkapital, Gesamtkapital ..... was soll das verlinken von solchen Artikeln und dann gleich der Aufschrei ....!

  • wschmeiser


    Quelle: http://www.bundesnetzagentur.d…..........................


    Die Bundesnetzagentur hat einheitlich für Strom- und Gasnetzbetreiber einen Eigenkapitalzinssatz für Neuanlagen von 6,91 Prozent vor Körperschaftsteuer ermittelt. Für Altanlagen wurde ein Vor-Körperschaftsteuer-Zinssatz von 5,12 Prozent ermittelt. Derzeit betragen die Zinssätze 9,05 Prozent für Neuanlagen und 7,14 Prozent für Altanlagen. Die neuen Zinssätze gelten ab der nächsten Regulierungsperiode. Diese beginnt für die Gasnetzbetreiber im Jahr 2018, für die Stromnetzbetreiber im Jahr 2019.


    Der Eigenkapitalzinssatz ergibt sich aus dem 10-Jahresdurchschnitt des risikolosen Zinssatzes zuzüglich eines angemessenen Wagniszuschlags. Zur Ermittlung des Wagniszuschlags hat die Bundesnetzagentur ein Gutachten in Auftrag gegeben.



    Übrigens, das Verlinken solcher Artikel dient zur Meinungsbildung des Lesers :wink:
    Wenn dich das Thema interessiert, steht dir jede Suchmaschine offen, wenn nicht lass es und mach mich nicht an :evil:

    9,1kwp - Süd (2009)

    2,5kwp - Nord (2019)

    Let's do it and have fun ;)

  • Der vollständige Link http://www.bundesnetzagentur.d…kapitalzinssatz_node.html Über die Suche zu den Kennummern BK4-16-160 bzw -161 findet man auch viele Stellungnahmen der Betroffenen.
    Wo das große Risiko beim Betrieb der Netze liegt, ist mir, genau wie z.B. dem Bundesverband der Verbraucherzentralen, unklar. Wozu wurde das denn entflochten, wenn sie jetzt wieder versuchen andere Geschäftsbereiche in den Konzernen Querzusubventionieren?

  • roox,
    danke.


    Dann aber gleich die Frage. Dieser Eigenkapitalzinssatz dient zur Gewinnbegrenzung!


    Jetzt die Frage: wie sollte man es denn anders machen?


    Und das Geschäft so toll, ertragreich und risikolos wäre, dann würden sich sofort genügend andere Investoren finden.

  • Hi,


    Zitat von wschmeiser

    Jetzt die Frage: wie sollte man es denn anders machen?


    ganz einfach: Öffentliche Infrastruktur nicht in die Hände gewinnorientierter Privatunternehmen verschachern!

  • Vergleicht mal, was den verschiedenen amerikanischen Netzbetreibern zugestanden wird.
    Die sagen da wohl, die Deutschen spinnen.
    Welche Interessen vertritt hier der SPD Chef Hr. Gabriel.


    Vielleicht finden sich ja ein paar Kläger, nicht alle größeren Stadtwerke dürften davon begeistert sein.

  • Ralf Hoffmann,
    deshalb war ja die öffentliche Infrastruktur in der DDR so topp!


    Nein, das Konzept des privatwirtschaftlichen Betriebes mit Leistungsdefinition und Gewinnbegrenzung ist schon besser, Machst du doch im privaten Bereich auch: du beschreibst die Leistung (Hausbau) aus und nimmst dann den günstigsten Anbieter!


    Wenn es sich um langfristige Infrastruktur handelt, ist es halt vertragstechnisch schwieriger, weil man nicht jederzeit den Partner wechseln kann.

  • Nur gibt es da halt keinen Markt. Deutschland ist aufgeteilt und wenn da jemand käme, der einfach so eine Leitung bauen wollte, hätte der nicht nur die Wutbürger/Nimbys gegen sich sondern auch die Platzhirschen, die ihr Revier verteidigen.
    Man kann allenfalls versuchen eine Konzession die neu ausgeschrieben werden muß zu bekommen, aber da kommen uch keine neuen Anbieter zum Zug sondern welche die schon wo anders im Geschäft sind (dürfte auch an den Ausschreibungsbedingungen liegen - wer würde schon einem "Niemand" das Stromnetz anvertrauen)


    Wenn jemand fordert das Straßennetz zu privatisieren, kommt der große Aufschrei. Ich denke auch das wäre deutlich besser, wenn es privat wäre, zumindest dort wo es genug (zahlende) Nutzer gibt. Die Stichstraße am Dorf dürfte man dann aber wohl selbst im winter vom Schnee befreien, weil das lohnt für die paar Anwohner nie.