Fronius Symo 6.0-3-M

  • Hallo!


    habe ein Angebot über obigen WR, der soll mit einem String an 23 Heckert NeMo P 270 gehängt werden (verschattungsfreies 60 ° Ostdach, 40 ° Dachneigung, keine 70 %-Regel, da Rundsteuerempfänger).


    Harmoniert diese Kombination oder gibt es andere WRs, die besser wären? Wie ist die Geräuschentwicklung des Fronius?


    Gruß!


    Kleinstromer

    ca. 30 KWp, SW 215 poly, 3 x Sunways NT 10000

  • Bitte ohne RSE bauen sofern der nicht geschenkt ist.
    Bei 60 Grad und DN40 ist doch fast nix über 70% zu erwarten.


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    Verkaufe ein SMA EnergyMeter für 190,-


    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Zitat von seppelpeter


    Bei 60 Grad und DN40 ist doch fast nix über 70% zu erwarten.


    Deshalb würde ich hier auch nur den Symo 5.0-3-M einsetzen.


    Der reicht für 70% hart und ggf. sogar für "etwas weich". Ob 70% weich allerdings Sinn macht :?: ......ich denke eher nicht, das wäre höchstens was für`s "bessere Gefühl" :wink:
    Die Verstringung mit 23x 270 Wp Heckert ist natürlich top aber der RSE macht aber auf keinen Fall Sinn, auch nicht wenn er relativ "günstig" wäre.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Hallo zusammen!


    klar, viel über 70 % kommt da nicht raus, aber wenn die Hardware schon da ist, tut es mir leid um jede KWh, die aufgrund schwachsinniger Regelungen nicht erzeugt wird.
    Ich finde den RSE mit 150 € jetzt nicht allzu teuer, wenn ich das auf 20 Jahre rechne, sind das 7,50 € pro Jahr, die hab ich ja schon raus, wenn ich nur etwa 60 KWh per anno mehr einfahre...
    Könnte mir jemand den Ertragsunterschied zwischen 70 % hart und 100 % für meine Konfiguration ausrechnen? Standort ist PLZ 72488 und wie gesagt, verschattungsfrei.


    Und bei 70 % weich brauche ich ja auch noch etwas Equipment + Software, ganz umsonst ist das auch nicht und zusätzlicher Programmier- oder Bedienaufwand. Ich bin nicht der Computerspieltyp, mit dem RSE brauche ich nix mehr einzustellen - und das mich die Stadtwerke mit meinen popeligen 6 KW je abregeln, ist mehr als unwahrscheinlich...


    Um noch ein weiterer Gedanke im Hinterkopf - wenn ab 2021 Altanlagen aus dem EEG rausfallen, gibt es wohl haufenweise Altmodule für fast umsonst - der Symo hat ja 2 Tracker, dann könnte man sich noch ein paar Module auf das Norddach legen...



    Was mich etwas bedenklich stimmt, ist der Einwand von Retrerni, das ich mit 984 V sehr dicht am Limit vom 1000 V wäre.
    Aber mal dumme Frage eines elektrotechnischen Laien - dieser Maximalwert von 984 V ist doch nur die Leerlaufspannung (an kalten Tagen), sobald der WR beginnt, einzuspeisen, geht die Spannung doch gleich ein gutes Stück runter.


    Wie bedenklich ist das Ausreizen der Maximalspannung für den realen Betrieb? Soll ich (obgleich etwas ungern) auf ein Modul verzichten und die Anlage mit 22 Modulen konzipieren oder gibt es evtl. eine Schutzschaltung, z. B. Vorwiderstand, der dann ab einer bestimmten Spannungsunterschreitung automatisch deaktiviert wird?


    Grüßle!


    Kleinstromer

    ca. 30 KWp, SW 215 poly, 3 x Sunways NT 10000

  • Zitat von Kleinstromer


    Könnte mir jemand den Ertragsunterschied zwischen 70 % hart und 100 % für meine Konfiguration ausrechnen? Standort ist PLZ 72488 und wie gesagt, verschattungsfrei.


    Retrerni kann das wahrscheinlich, ich selbst würde einfach mal (geschätzte) 0,5 % p.a. in den Ring werfen und ich denke das ist noch eine sehr optimistische Schätzung, es ist wahrscheinlich viel weniger :wink:
    Bei einem reinen Süddach mit optimaler Neigung sind es 3 bis 5 % Unterschied zwischen 70% hart und ungebremster RSE-Anlage.
    Bei 60 Grad Ausrichtung und DN40 ist der Unterschied wesentlich kleiner :idea:


    Zitat


    Und bei 70 % weich brauche ich ja auch noch etwas Equipment + Software


    Equipment ja, Software nein :wink:


    Und einmal richtig eingestellt (macht der Solateur) läuft es ohne dein Zutun. Du brauchst also keine Zusatzausbildung zum Programmierer zu absolvieren :wink:
    Das "Zusatzequipment" für 70% weich beschränkt sich auf einen zusätzlichen S0-Zähler, der für etwa 50 € zu haben ist. Alles weitere ist im Fronius WR integriert. Mit dem größeren Wechselrichter kaufst du ausserdem Leistung die du nie brauchst weil sie nie entstehen wird, der kleinere passt also besser zur Generatorleistung und kostet ausserdem weniger.



    Zitat

    Was mich etwas bedenklich stimmt, ist der Einwand von Retrerni, das ich mit 984 V sehr dicht am Limit vom 1000 V wäre.


    Entscheidend in Retrernies Stellungnahme ist das kleine Wörtchen "gut". Es handelt sich also um die Feststellung, daß es sich hier um eine nahezu optimale Auslegung handelt . :wink:


    Natürlich ist das nur die Leerlaufspannung bei -10 Gad Celsius, die liegt damit unter der maximal zulässigen Spannung und somit in dem Bereich, den der Hersteller vorschreibt.
    Im Betrieb hast du damit eine Stringspannung die bei normalen Temperaturen sehr nahe am optimalen Wirkungsgrad des Wechselrichters liegt was als sehr positiv zu bewerten ist :wink:


    Zitat

    Soll ich (obgleich etwas ungern) auf ein Modul verzichten und die Anlage mit 22 Modulen konzipieren


    Natürlich nicht, siehe oben :!:

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Hallo!


    mein Solateur hat jetzt für 70 % weich (bei 600 KWh Eigenverbrauch) 130 KWh Minderertrag gegenüber 100 % mit RSE ausgerechnet - das wären also über 20 Jahre etwas über 300 € Einspeisevergütung versus 150 € für den RSE.
    Mag nochmal jemand nachrechnen?



    Fällt nicht üppig aus, aber der RSE würde sich also rechnen - es sei denn, das Ding könnte irgendwelche Probleme oder Aufwand verursachen - oder läuft das überlicherweise so: einbauen, prüfen und dann die nächsten 20 Jahre vergessen...


    Für die Berechnung 70 % weich ist der Solarteur jetzt bei dem Symo 6.0 geblieben, weil der 5er nur etwa 80 € günstiger sei.


    Smoker59, Du sagtest "mit dem größeren Wechselrichter kaufst du ausserdem Leistung die du nie brauchst weil sie nie entstehen wird, der kleinere passt also besser zur Generatorleistung und kostet ausserdem weniger. "


    Der kleinere WR wird einen etwas besseren Wirkungsgrad im Teillastbereich haben, aber dafür geht 70 % weich halt nur bis "80 % hart", denn mehr als 5 KW kommen ja nicht raus.... Und die 80 € Minderpreis sind natürlich auch nicht die Welt.


    Kann ich jetzt also würfeln, weil es keinen großen Unterschied zwischen den Alternativen gibt, oder hat noch jemand Argumente für oder gegen eine Variante?


    LG


    Kleinstromer

    ca. 30 KWp, SW 215 poly, 3 x Sunways NT 10000

  • Zitat von Kleinstromer


    Der kleinere WR wird einen etwas besseren Wirkungsgrad im Teillastbereich haben, aber dafür geht 70 % weich halt nur bis "80 % hart", denn mehr als 5 KW kommen ja nicht raus....


    Stimmt, mehr als 5 KW kommen nicht raus. Und warum kommen nicht mehr raus :?:
    Weil aufgrund deiner Ausrichtung ( -60 ° Ostdach) und Dachneigung (40°) die Sonne niemals senkrecht über deiner Anlage steht und demzufolge niemals 100 % erzeugt werden können :idea:


    Folglich wird die Anlage, wenn überhaupt, nur äusserst selten die 80% überschreiten. Und was die Anlage aus rein technischen Gründen nicht liefern kann kannst du auch nicht als Verlust beziffern :!:


    Zitat

    mein Solateur hat jetzt für 70 % weich (bei 600 KWh Eigenverbrauch) 130 KWh Minderertrag gegenüber 100 % mit RSE ausgerechnet - das wären also über 20 Jahre etwas über 300 € Einspeisevergütung versus 150 € für den RSE.
    Mag nochmal jemand nachrechnen?


    Wie dein Solateur auf 130 kWh Minderertrag kommt weiss ich nicht.


    Ausgehend von bei dir zu erwartenden 5840 kWh/a (gem. PVGIS-Climate für den Standort Stuttgart http://re.jrc.ec.europa.eu/pvg…st.php?lang=de&map=europe ) könnte man bei einem reinen Süddach mit optimaler Neigung von etwa 3 % Verlust von 70 % hart gegenüber ungebremster Anlage mit RSE ausgehen.


    Das wären auf deine Ablage bezogen (wenn man jetzt einfach mal so tut als hättest du optimale Südausrichtung 8) ) 175,2 kWh/a :!:


    Du hast aber keine Südausrichtung und es wird dir nicht 70% hart vorgeschlagen sondern 70% weich........ich hab keine Ahnung was dein Solateur da so rechnet.... :roll:

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Ich glaube das nennt man "schön rechnen" :-p

    4,24 kWp Fronius Energy Package 9kW - Ausrichtung: DN:25°, -30° SSO
    3,19 kWp @ Symo 3.7-3 - Ausrichtung: 90°, +60° SSW


    Panasonic G(H)eisha seit 08-2018

    ZOE Zen 22kwh 05-2019


    Commetering Zähler 05-2018

    Stromanbieter: aWATTar 01-2020


    Mitglied SFV

    Mitglied DGS


    FAQ -> komprimiertes PV Wissen, optimal für Neulinge!


    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.


  • Hallo Duke!


    "schön rechnen" muß der Solateur die Differenz 100 zu 70 % nicht, denn der Vorschlag mit dem RSE kommt von mir.


    Allerdings wirft sein Programm PV*SOL premium 2016 (R6) ansonsten sehr optimistische Werte raus, ich soll mit 6,2 KWp 6200 KWh (bei 100 %) einfahren.....
    Mit den realistischeren 5840 KWh von Smoker rechne ich allerdings auch nicht, da wir öfters hartnäckigen Morgennebel haben, das wirkt sich auf einem Ostdach natürlich stärker aus und wird von den Simulationsprogrammen wohl nicht so genau berücksichtigt. Wahrscheinlich liege ich eher im Bereich von 5500 KWh.


    Okay, lasse ich den RSE sein und gehe auf 70 % weich und gut is... :lol:


    Grüßle!


    Kleinstromer

    ca. 30 KWp, SW 215 poly, 3 x Sunways NT 10000