Fronius Jahresübersicht als Grundlage für UST 2015

  • Sicher, ob nun das, die Anzeige des WR oder schätzen alles ist möglich. Wenn es dem FA nicht plausibel erscheint, dann schätzt halt das FA zu Gunsten des Steuerertrages selbst.

  • schöner hätte man es fast nicht formulieren können.


    Solange die Messung jedoch nicht OBJEKTIV unplausibel ist, hat das FA keine ernstliche Chance mehr, um davon abzuweichen.
    (Es sei denn, es würde z.B. als allgemein anerkannte Tatsache gelten, dass diese Methode um X% daneben liegt. Na.. dann wird das halt korrigiert.)


    Die Methodik "Erzeugung ./. Einspeisung = Direktverbrauch" ist für steuerrechtliche Zwecke etwas "geläufiger".
    Ohne das nun auszuführen..... das steuerrechtlich geschulte Gehirn kommt damit eher klar.


    Nur um es verständlicher zu machen:
    In zahlreichen Branchen (Bäcker, Metzger, Wirte, uvm.) da wird überhaupt nix "gemessen". Da gibt es eine von der Finanzverwaltung ermittelte Tabelle mit Pauschalwerten; abgestimmt auf die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen; unterschieden nach Branchen.)
    Und dann ist es auch völlig egal, ob Deine Direktverbrauch-Menge korrekt gemessen ist.

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung

  • Zitat von tomrossi


    Laut Bayernwerk war die Energiemenge 9,025 kWh bei einer Vergütung von 13,01 ct/kWh


    Woher wissen die das? Wenn das die Einspeisung ist, brauchst halt noch die Erzeugung.
    Wollte gerade schreiben, daß das weniger als die 9290 kWh Erzeugung aus dem Bild ist, aber das sind ja die Zahlen für 2016.
    fast OT: macht die Anlage wirklich über 1000kWh/kWp? Dann könnte man hilfsweise auch 1000kWh/kWp als Erzeugung ansetzen, jedenfalls würde das das FA normalerweise schätzen, wenn du nichts angibst.
    Falls nicht, hast du nach EEG2012 doch sowieso einen (geeichten) Erzeugungszähler, und dessen Wert sollte nicht in Frage stehen.