Durch Pacht Landwirtschaft günstig in Krankenversicherung

  • Da es auch hier interessant sein könnte und interessierte vielleicht eine Meinung haben, schreib ich das hier auch mal rein.


    http://www.landtreff.de/post1445917.html#p1445917


    Die Lage ist so:
    Ein Bekannter - Selbstständig und nicht Renten und Krankenversichért - möchte von mir 5,5 ha Grünland pachten und darauf 2 Pferde halten und Futter machen.


    Er würde eine Landwirtschaft anmelden. Dadurch würde er landwirtschaftlich sozialversicherungspflichtig. (Mindestgrenze von 4,5 ha überschritten - Mindestbeitrag ca. 100,- Kranken- und Pflegeversicherung).


    Ob er sich von der Rentenversicherung befreien lassen kann, muß noch geklärt werden.


    Zitat

    Eine weitere Befreiungsmöglichkeit besteht für Personen, die die Wartezeit für eine Altersrente bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze nicht mehr erfüllen können.


    Was muß er alles beachten, um da in keine Falle zu tappen?


    Er war mal privat krankenversichert. Da ist er aber hinausgeflogen und momentan leider ohne Versicherung.

    Zitat

    Versicherung Krankenkasse


    Die landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK) ist eine berufsständische Krankenkasse. Sie fällt deshalb nicht unter das allgemeine Kassenwahlrecht. Versicherungsschutz in der landwirtschaftlichen Krankenversicherung besteht grundsätzlich für folgende Personenkreise:


    Landwirtschaftliche Unternehmer.
    Mitarbeitende Familienangehörige,
    Familienversicherte,




    https://www.svlfg.de/50-vmb/vm…0601/vmb060102/index.html

    Mit freundlichen Grüßen

  • Für privat Versicherte gilt eine Versicherungspflicht in der KV seit 1.1.2009
    Kam man dieser Pflicht nicht nach, so gab es die Möglichkeit, naja, die Pflicht, sich bis zum 31.12.13 bei einer Kasse zu melden. Hier fielen dann regulär 5 % Säumniszuschlag je Monat für die nicht bezahlten Monate an, und der jeweilige Monatsbeitrag. Dies konnte auf 1 % reduziert werden, also "nur 12 %" nominal im Jahr.
    Bin mir aber nicht sicher, ob das nur für gesetzlich Versicherte zutraf.
    Für privat Versicherte gibt es den Notlagentarif, der für den Zeitraum eintritt, wo keine Versicherung bezahlt wurde, monatlich ca. 100-125 €, ist der Rückstand bezahlt, kehrt der Versicherte in seinen alten Tarif zurück, wenn er aus dem hinausgeflogen ist - vermutlich wegen Beitragsnichtzahlung (eine andere Möglichkeit wüßte ich außer falschen Angaben im Aufnahmeantrag nicht), gibt es einen Tarif mit Grundleistungen und m.W. Kontrahierungszwang von Seiten der PKV.


    Hier stellt sich also die Frage, ob er im Rahmen der Aufnahmeprüfung in die landw. KV dann nicht mit dieser Pflicht zur Nachzahlung zumindest des Notlagentarifs für den Zeitraum, in dem er nicht versichert war, konfrontiert würde.
    Wäre aus meiner Sicht naheliegend, ich stelle das mal so in den Raum, als Gedankenanregung, vielleicht hat hier im Forum jemand hierzu Ahnung, ansonsten wäre es wohl ratsam, dies rechtzeitig abzuklären.


    Sonnige Grüße
    SOD

  • Ja, es ist schon so, wie Du schreibst.


    Und ich habe gerade gelesen, daß bei Selbstständigkeit und überwiegend außerlandwirtschaftlicher Tätigkeit leider nicht versichert wird.


    Er würde dann wohl abgelehnt und müßte privat nachzahlen und wäre dann privat versichert.

    Mit freundlichen Grüßen

  • Hallo.
    Vorsich, Vorsicht, Vorsicht.
    In Punkto Landwirtschaftlichr Sozialversicherungen, haben schon viele verpflucht.
    irgent etwas mit Landwirtschaft zu tun zu haben.
    Denkt da drann,
    PV Erträge werden im Rentenalter Vericherungspflichtig.
    Euere Ehefrauen werden unter Umständen Rentenversicherungsplichtig !
    Und auch wenn der Ehemann eine andere Rente bekommt, kann es erhebliche Probleme geben !
    Gruß
    Fritz

    Fritz