Akku als Kondensatorersatz

  • Hallo,


    hat zwar nur bedingt was mit PV zu tun - aber hier experimentieren ja auch eingie Insolaner usw. rum.


    Mein Projekt benötigt 12,5V und 20A zum stabilisieren benötige ich fast 1F
    Nun ist die Frage ob ich anstelle des Elkos eine Starterbatterie 55Ah verwenden könnte.


    System ist nur temporär für 2-3 Monate im Einsatz die Batterie hätte ich den Elko müsste ich kaufen.

    5,5kWp Az-105° Ost & 7,5kWp Az75° West DN40° an 12.0 TL3 Kaco online seit Sep2013

  • Ich denke mit einer Batterie kannst du keine Spannung stabilisieren. Wie lang ist denn dein 20A Megaimpuls?
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Die 20A können potentiell immer anliegen, effektiv werden es wohl um die 15A
    Transformator und Brückengleichrichter sind für 300W ausgelegt.


    Mangels Oszi konnte ich mir das nicht ansehen in wie weit eine Pb-Akku auf 100Hz laden/entladen reagiert.
    Hab aber dabei auch nicht wirklich ein gutes Gefühl.

    5,5kWp Az-105° Ost & 7,5kWp Az75° West DN40° an 12.0 TL3 Kaco online seit Sep2013

  • Zitat von gonso93

    Die 20A können potentiell immer anliegen, effektiv werden es wohl um die 15A
    Transformator und Brückengleichrichter sind für 300W ausgelegt.


    Mangels Oszi konnte ich mir das nicht ansehen in wie weit eine Pb-Akku auf 100Hz laden/entladen reagiert.
    Hab aber dabei auch nicht wirklich ein gutes Gefühl.


    Naja, die Ripples wirst du natürlich mit einem Akku nicht weg bringen.
    Doch ich könnte mir vorstellen, dass ein HF-Schaltregler besser geeignet wäre als Trafo & Gedöns...
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • würde die Sache mit 3 bis 4 Lith.(je nach Zelltype) Hochstromakkus (40-50Ah) realisieren, durch deren sehr niedrigen Innenwiderstand gibts keine Probleme mit der Stabilität. Eine Berechnung der zur Verfügung stehenden Ladezeit im
    Vergleich zur Nutzungszeit sollte die Kapazität des Akku Packs bestimmen. Die mögliche Ladekapazität steht ja mit ca. 7kWh/täglich recht hoch zur Verfügung.
    Die Kostenfrage steht auf der anderen Seite.

  • aber wenn du du bei 12V "nur" 1F brauchst-


    warum kaufst du dir nicht so einen dieser Supercaps, wie manche sich für die Hifianlage im Auto verwenden ?


    Sowatt jibbet sogar mit 2 Farad ( im Prospekt)


    http://www.ebay.de/bhp/powercap-2-farad


    Grüsse
    Carsten

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11

  • Hi gonso93,


    klar stabilisiert ein auf 12, 5 V aufgeladener Bleiakku die Spannung, die vom Netzteil kommt. Innenwiderstand des Akkus ca. 10 Milliohm für niederfrequente Ströme. 20 A Last machen daran 0,2 V Schwankungen. Dein 300 W Netzteil bricht komplett zusammen.
    Je höher die Frequenzen sind, umso größer der Innenwiderstand und der induktive Widerstand der Zuleitungen. Entsprechend größer die Schwankungen. Das gilt auch für supercaps.


    Freundliche Grüße
    pvx