Leistungsvergleich Juli zu August

  • Hallo zusammen,


    mir ist aufgefallen das ich jetzt bei den warmen August Tagen im Vergleich zu den warmen Juli Tagen über 1kW weniger Spitzenleistung habe. Das ist über den ganzen Tag verteilt so. Ich habe mal aus dem Suntrol Portal ein Vergleichsbild angehängt. Verglichen wird der 26.08 mit dem 19.07.


    Zur Info:
    Ost West Anlage, 40° Neigung


    Ost 18 Module Solarworld 250 Mono Black im String (4,5 kW)
    West 21 Module Solarworld 250 Mono Black im String (5,25 kW)


    Kostal Piko 7 WR


    An bewölkten kühleren Tagen erreiche ich eine Spitzenleistung von 6,8 kW wenn mal die Sonne durchscheint.
    An dem 19.07 aus dem Vergleich erreichte ich Mittags im Peak 5,745 kW, am 26.08 erreichte ich Mittags im Peak 4,818 kW.


    Ist die Differenz von 1 kW innerhalb von 4 Wochen normal? Habt ihr gleiche Ergebnisse?
    Das ich die 6,8kW an solch heißen Tagen nicht erreiche ist mir völlig bewusst, aber den Unterschied von Juli zu August find ich schon heftig.


    Gruß


    Chribo20

  • Ja der Tagesertrag liegt auch ca 8kW niedriger als im Juli. Die Temperaturen waren am 19.07 ca 3°C geringer.
    Das der Sonnenstand innerhalb 5 Wochen eine solche Differenz ausmacht hätte ich nicht erwartet.


    Standort ist übrigens Willingshausen in Hessen.


    Danke für die Antwort

  • Wir sind ja schon wieder 2 Monate über Sonnenhöchststand!!
    Keine Frage - das ist normal. Meine O-/W Anlagen gehen auch schon wieder Richtung 'schwache Erträge'. Warte mal noch 2 Monate, dann treibt es uns wieder Tränen in die Augen.



    Gruß
    MBiker_Surfer

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Nikola Gotway 100V

  • Hallo
    hier mal der Vergleich von von meinem Flachdach incl. der zurückliegenden Jahre




    PS meine Schattensaison beginnt gerade :wink:

    Bilder

    Sonnige Grüße
    Eigenbauanlage 2011; 8,58 kWp ; -45°+ 3°DN; String: A=18 Module + B=15 Module
    STP 8000TL-10 (Upd.10.04.18); SMA WebboxBT+Sensorbox; FB7490, Devolo-Dlan
    2017: Video-ÜW; 2018: Reinigungsanlage
    2012-860, 2013-776, 2014-777 2015-844 2016-845, 2017-820, 2018-894, 2019-893, 2020-899

  • @Cribo20:
    Ist das dein erstes PV-Jahr? Kennst du die Winterdepression der Ost-Westanlagen? :(

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
    Elektrisch unterwegs mit Leaf II

  • Ist m.M.n. ok.


    Hier mal meine O/W-Anlagen-Vgl.-Werte:


    Juli:



    August:


    Zwischen Juli und August sind deutlich über 20% Unterschied.


    Dezember mit Winterdepri:

  • Guten Morgen,


    ich habe erst seit Ende Juni meine PV Anlage am Dach. Ich muss also durch diese "Depressionsphasen" erst einmal durch um zu sehen was ich zu welcher Jahreszeit zu erwarten habe. :?


    Danke für eure Beiträge, sie zeigen mir auf jeden Fall das alles im normalen Rahmen abläuft bei mir.

  • Das ist normal. Mein "Forumspsychologe" war übrigens Rainbow, der mich durch den Winter 2012/2013 begleitet, weil ich im Oktober startete und aus wenig in den nächsten 3 bis 4 Monaten immer noch weniger wurde. :wink:

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    „Wenn Weitblick ortsgebunden ist, kann es mit den Visionen auch nicht so weit her sein.“


  • Hallo,


    die Einflussfaktoren des Solarertrages sind eben vielfältig. Jahreszeit, Tageszeit, Wetter, Temperatur, Standort, Ausrichtung, Neigung, Technik etc.
    Beinflussbar sind Jahreszeit, Tageszeit, Wetter, Temperatur eben nicht. Gott sei dank noch nicht.
    Dafür verursacht auch der Rohstoff Sonne keine variablen Kosten, außer die fixen Kosten (Investition)


    Auswertung 2015 u. 2016(1.1.-27.8.16): PV-Anl.-5,76 kWp, 24 Stck. Schott-Poly 240, Null Abw. v. Azimut, 42 Grad Neigung.
    Wie man aus den Stufen-Ertrags-Auswertungen je Monat erkennen kann, sind die Monate Febr., März, April, Mai, Juni, Sept., jene Monate mit den höchsten Ertragsspitzen, aber dagegen Juni, Juli, Aug. mit 10 - 20 % geringeren Ertragsspitzen.
    Aber dafür sind dies jene Monate mit den höchsten Gesamterträgen.
    Problematik Ertragsspitzen versus Gesamterträge.


    Am deutlichsten wird die Volatilität von PV-Erträgen bei der tagesbezogenen Stundenauswertung.
    Schwankungsbreiten von 0,5 bis 5 kWh Ertrag je Stunde um die Mittagszeit. Jahreszeitenbezogen ist dies noch viel eklatanter.


    Sonnige



    Karl G.