Entladen von LiFePO4-Zellen

  • Hallo zusammen


    Ich würde gerne meine LiFePO4-Zellen (100 Ah) "bottom balancen". Nein, ich möchte nicht darüber reden :mrgreen: Aber ich würde sehr gerne darüber reden, wie ich sie sicher in vernünftiger Zeit auf 2.8 V bringe. Da ich nicht vorhabe ganze Lagerhäuser mit Zellen zu füllen, verzichte ich auf ein komplexes Entladesystem. Kleine Ladegeräte können um die 1-8 A entladen. Das kann dann schon mal dauern bei vier 100Ah Zellen. Eventuell muss der Vorgang wiederholt werden, was dann doch eher anstrengend wird.


    Prinzipiell geht das ja auch mit Lastwiderständen und einem Relais das durch einen Spannungsmesser ansprechbar ist. Hat da jemand schon mal etwas gebastelt und Teile, die er empfehlen kann? Andere Vorschläge?


    Danke und Gruß

  • Ja klar hat Leon da schon mal was gebastelt :wink:
    Man schließt halt irgendeinen Verbraucher dran, stellt übers Menue die Entladeparameter ein und startet die Entladung.
    Gerät beendet dann die Entladung nach Benutzervorgaben und speichert Ah und kWh ab. Der Entladestrom kann bis 25A betragen und als Verbraucher nehm ich gerne Halogen Lampen.


    viele Grüße
    Leon M.

  • Da Lifepo oberhalb balancieren schwierig ist und die Zellen zum Ende extrem unkontrolliert in der Spannung steigen macht es schon Sinn nach unten auszubalancieren.
    Aber Du kannst doch besser den Block mit Großverbraucher entladen bis die erste Zelle die 2,8 Volt erreicht und dann erst dich mit nem Modellbaulader an den Rest heranmachen....

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • Leon
    Das kilngt wunderbar. Was für einen Voltbereich kannst du einstellen, und mit welchen Teilen hast du es gebastelt? Wenn es größere Basteleien beinhaltet, reicht ein Kurzbeschrieb, dann wird es mir wohl zu aufwändig :mrgreen:


    @To3mi
    Daran hab ich auch schon gedacht, benötigt aber genau die gleichen Utensilien, einfach mit der Möglichkeit 4 Zellen zu überwachen. Von daher wollte ich gleich nur eine Zelle entladen, und dem üblichen Voltspannungsbeeper wollte ich die Geschichte nicht anvertrauen.

  • Ich will jetzt nicht sagen, wie lange ich gesucht habe. V.a., wenn man bedenkt, dass ich schon mal über den iCharger gestoßen bin. Nun denn. Ein paar Stunden mehr oder weniger ;) Diese Lösung ist definitiv sehr einfach, effizient und im Vergleich auch preiswert. Selbst die kleinen iCharger können "regenerativ" entladen (in die Input-Batterie) oder aber erlauben auch das Einhängen eines Lastwiderstands (bei Verwendung des Balancer Anschlusses). Auch ohne diese Spielereien sind 20W/7A resp. 30W/20A ganz beachtlich im Verhältnis zu anderen Batterieladegeräten.


    Man dankt trotzdem und grüßt

  • Ich verwende für sowas einen iCharger 208B Modellbaulader/-entlader und wenn man einen zweiten leeren Akku hat geht der grösste Teil der Energie nicht mal verloren.

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1020Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BCM-III