AC-kopplung aeconversion + Fronius + Raspberry Pi

  • Hallo Leute,


    zum ueberbruecken einer 2-3kWh lueck in der nacht moechte ich mir was basteln (nur als pet-project).


    stand der dinge:
    fronius WR + fronius smartmeter vorhanden


    idee: alles mit daten (ueberschuss bzw. bezug) aus der fronius-eigenen API abfragen und so einen einen acconversion durche einen PI mit rs485-shield dermassen steuern, dass er das ausregelt.
    evtl. auch steuerung eines laders fuer die batterien...


    links:
    https://shkspr.mobi/blog/2014/11/fronius-and-pvoutput/
    https://pimatic.org/plugins/pimatic-fronius-solar/
    https://github.com/edent/Fronius-DataManager-Solar-Logger


    hat jemand noch sachdienliche hinweise?

  • http://www.photovoltaikforum.c…chselrichter-t105173.html
    https://github.com/swissembedd…sion_d0_storage/start.bas
    --> aeconversion per RS485 ansteuern


    http://www.fronius.com/cps/rde…_2012_318486_snapshot.pdf
    --> fronius API


    gibt es empfehlungen fuer einen regelbaren laderegler fuer batterien? ladestrom in abhaengigkeit von der ueberschuessigen solar-leistung?


    EDIT: scheinbar gibts einen bidirektionalen WR/LR der das kann...
    http://www.photovoltaikforum.c…er-ggf-mit-la-t95572.html
    http://www.jouleco.de/photovol…batteryinvert-600-24.html
    http://www.jouleco.de/media/pd…enblatt_BatteryInvert.pdf
    neuerdings auch mit NA-schutz, leider ist die datenlage sehr duerftig, kennt sich da jemand aus?

  • Find ich gut, das Projekt.


    Bin in einer ähnlichen Lage wie Du mit Steca 4803 + SDM630. RPi verheizt via RS485 den Überschuss. Brauche eigentlich nur noch ein paar Kilo Blei, ein WR/LR Kombi mit RS485 und ein paar Zeilen Code. :mrgreen:

    #1: Huawei SUN2000-33KTL-A mit 81x Q.PEAK L-G4.5 365 Ost/West + 20x Yingli YL250P-29b Süd

    #2: Solaredge SE3500H 10x Modulmix an P404

    eGolf300 an go-e Charger

    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 173 2er: 44, 3er: 24, 4er: 8, 5er: 7, 6er: 4, 7er-14er: 1

  • Zitat von flosky

    gibt es empfehlungen fuer einen regelbaren laderegler fuer batterien?


    Hab ich bislang nix gefunden und daher in Richtung Labornetzgeräte geschaut. http://www.reichelt.de/HCS-340…132416&artnr=HCS+3402+USB
    Quasi auf Ladeschlussspannung festnageln und per USB (ist ein RS232-Wandler drin verbaut) den Strom nach Bedarf eingrenzen.


    Wobei ich schätze das für 3kW Akku die Leistung des genannten Gerätes schon nimmer ausreicht. Auch der StandBy-Verbrauch ist etwas unschön (>20W, auch bei abgestelltem "Netzschalter"), externe Beschaltung wäre also von Vorteil.
    Unnötig teuer ist halt die, für eine Batterie, hohe Qualität der Ausgangsspannung. Bräuchte man eigentlich nicht. :(



    mfg JAU

    No Shift - No Service

  • You are welcome.
    Die Laderproblematik ist nicht ganz simple und auch nicht wirklich günstig. Ich habe da schon viel gesucht.
    Die Teile hier haben wohl einen nutzbaren Steuereingang:
    http://www.faktor.de/ladegeraete/tc-elcon-ladegeraete/


    Dann gibt es noch bei der Pedelec-Fraktion viele Jünger, die sich Meanwell-Netzteile als Ladegeräte umbauen. Deren Hauptproblem ist aber meist die Begrenzung des max. Dauerstromes, um die Teile nicht zu überlasten. Mein Ansatz war dann, "planmäßig" in die interne Stromregelung einzugreifen. Dazu hatte ich ein RSP-2400 gekauft und mit diesen Infos versucht, ein Poti o.ä. zu finden (user megacycle hat ein RSP-3000 und den Thread damit geentert).
    https://endless-sphere.com/for…rsp+3000+red+100A#p548722
    Praktisch ist bin ich noch nicht dazugekommen.
    Hier steht ganz unten auch noch etwas:
    http://www.pedelecforum.de/for…r%C3%A4t-rsp-serie.31984/


    Was aktuell noch besser gehen könnte, wäre ein Meanwell HLG-600, was in einer Variante Spannung- und Stromregelung per Poti zulässt. Das müsste das HLG-600H-A sein. Das sollte gut für eine externe Ansteuerung nutzbar sein - liefert aber nur 600W. Bei Parallelschaltung mehrerer dieser Teile könnte man mit einer High-Power-Mosfet-Weiche arbeiten, um Verluste klein zu halten.
    http://www.meanwell.com/search/HLG-600H/HLG-600H-spec.pdf


    VG iot

  • danke fuer die ideen, an labornetzteile hab ich anfangs gar nicht gedacht, aber ich kenn da einige, die auch per gpip strom- bzwm spannungsregelbar sind, das waer ein guter ansatz!


    da ich noch keinerlei praxiserfahrung mit groesseren akkusystemen habe, was waere denn der unempfindlichste akku-typus fuer eine solche aufgabe? ein hochentwickeltes ladesystem wirds bei dieser bastelloesung wahrscheinlich nicht spielen, eher simpleres ein/aus, je nach ueberschuss...
    gibts auch empfehlungen fuer akkus? urspruenglich dachte ich an ein ausgedinge fuer schlechte autobatterien, aber ich weiss noch nicht, ob das zielfuehrend ist...

  • Ich bin zwar Speichermäßig noch nicht unterwegs, aber Blei-Säure sind meines Wissens am einfachsten zu handhaben.
    Begrenzen ihren Ladestrom selbst und sind auch sehr tolerant was Überspannung angeht. Zwar geht das auf die Lebensdauer, aber sie fliegen dir wenigstens nicht gleich um die Ohren.
    Säure sind im Gegensatz zu AGM und Gel auch nicht empfindlich wenn man die Ladeschlussspannung drauf lässt. Bei den anderen beiden muss man, wenn sie voll sind, die Spannung reduzieren (oder halt abstellen)


    Einen ausgedienten PKW-Akku kannst du nehmen um dein System mal aufzubauen und zu testen, aber glücklich wirst du damit wohl nicht werden. Wenn die aussortiert werden sind sie wirklich hinüber und haben schon alles erdenklich schlechte über sich ergehen lassen müssen.



    mfg JAU

    No Shift - No Service

  • Blei ist sicher der "Mr. Robusto". M.E. wird das in Zukunft aber eher unattraktiver (geringere Zyklenfestigkeit als LiFePo4, Gewicht).
    Ich für meinen Teil gehe lieber auf Winston LiFeYPo4, die aber ein gutes BMS benötigen. Da die Akkus teuer sind, werde ich da nicht geizen.
    Wenn man so was selbst baut, dann sollte man die Ladestrategie zukunftsfähig haben und da mach Lithium sicher mehr Sinn.
    VG iot

  • naja, ich fang mal klein an! :wink:


    erst mal einen pi zum auslesen der aktuellen bezugs/verbrauchswerte!


    (als zwischenprojekt evtl. noch die ansteuerung einen heizstabs zur heizungsunterstuetzung in der uebergangszeit)


    dann wahrscheinlich die ansteuerung des unmodifizierten aeconversion 350/500 mit rs485 und eine plain laderegelung mit zeitschaltuhr oder so was. erstmal einfach an die steckdose irgendwo, das ist ja fein, da wlan die einzige steuerverbindung darstellt. mit billigen, gebrauchten akkus fuer die sommermonate...


    ..und dann, wenn mal klar wird, wohin die reise geht wird ueber eine aufwendigere beladungsstrategie nachgedacht!


    grundsaetzlich bevorzuge ich auch welche auf li-basis wegen der nicht benötigten belueftung, an ders bei guenstigem aufstellungsort scheitern koennte, aber die kombi aus modulierbarem laden und anstaendigem bms schein der casus cnaxus zu sein, da hab ich noch keine idee...


    bitte gern weiterhin input zu geben, ich denke gerne ueber so konzepte nach! es gibt ja einige teile, die man auch bei anderern threads abschauen kann, aber die meisten haben leider keine ac-kopplung, hab zumindest keine gefunden... :danke:

  • Zitat von flosky

    naja, ich fang mal klein an! :wink:


    erst mal einen pi zum auslesen der aktuellen bezugs/verbrauchswerte!


    (als zwischenprojekt evtl. noch die ansteuerung einen heizstabs zur heizungsunterstuetzung in der uebergangszeit)


    Soweit bin ich schon da kann ich eventuell etwas beisteuern. Heizstab bei mir stufenlos via TE200A und WJ31 gebraucht von ebay.


    Bleiklötze gibts auf willhaben.at. Aktuelle z.b. eine 800Ah/24V in OÖ. Lieber wäre mir ja NiFe im Eigenbau. :juggle:

    #1: Huawei SUN2000-33KTL-A mit 81x Q.PEAK L-G4.5 365 Ost/West + 20x Yingli YL250P-29b Süd

    #2: Solaredge SE3500H 10x Modulmix an P404

    eGolf300 an go-e Charger

    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 173 2er: 44, 3er: 24, 4er: 8, 5er: 7, 6er: 4, 7er-14er: 1