Photovoltaik + Akku + Generator

  • Hallo Leute.
    Ich würde mich über eure Hilfe oder wenigstens ein paar Tipps freuen. ;-)


    Aktuelle Lage:
    Benzinbetriebener Generator für Stromausfälle für ein Einfamilienhaus (Stromverbrauch pro Jahr ca. 8200 KW) das bereits dementsprechend umgebaut ist (wegschalten des EVU Netz).
    Aktuell besitzen wir noch Akkumulatoren welche verwendet werden sollen. Bei Bedarf werden noch zusätzlich welche angeschafft.


    Wir möchten uns eine Photovoltaik-Anlage anschaffen und am besten so wenig Strom wie möglich der EVU „schenken“. Wie groß soll diese ca. sein? Auf welche Modelle setzt ihr?
    Produziert die Photovoltaik zu wenig Strom (z.B. Nacht) sollte von einem Akku-Puffer eingespeist werden. Reicht das noch nicht aus dann natürlich von der EVU.
    Bei Stromausfall wird im letzteren Fall der Generator angeworfen (zum Kochen etc.).
    Das System muss NICHT unterbrechungsfrei sein und kann bei Stromausfall von Hand umgeschaltet werden.



    Soweit die Gedanken im Kopf. Kann das so überhaupt richtig funktionieren?
    Wie sieht es mit den Wechselrichtern aus? Einen Netzgeführten Wechselrichter für die Photovoltaik, einen Inselfähigen Wechselrichter für die Akkus und der Generator hat sowieso schon einen..?


    Welche Online-Shops, Webseiten, Firmen, Produkte könnt ihr mir empfehlen?


    Ich hoffe ihr könnt mir etwas auf den Sprung helfen. ;-)


    Edit:
    Wie ich lesen durfte seit ihr eher gegen einen Speicher da sich diese nicht rechnen. Mir würde der Gedanke aber trotzdem gefallen bei Stromausfall zumindest Licht usw. betreiben zu können. Für die „großen Sachen“ muss sowieso der Generator herhalten.

  • Hallo und Willkommen.

    Zitat

    Wie ich lesen durfte seit ihr eher gegen einen Speicher da sich diese nicht rechnen.


    Das trifft nicht auf alle zu.Der Selbermacher kann mit dem entsprechender KnowHow aus Teilweise
    Gebrauchtkomponenten schon was gescheites zusammenzimmern.
    Am günstigsen ist die eingesparte Kwh.Die Priorität vor der Planung müßte zunächst das aufspüren von
    etwahigen stromfressern sein.
    Ansonsten Les mal sowas wie
    http://www.photovoltaikforum.c…aplerbatteri-t106613.html
    http://www.photovoltaikforum.c…trieb-genomm-t102178.html

    PIP 2424HS an 750Wp 3xShinsung Black Mono250 +1,5Kwp (6xShinsung Black Mono250)
    an FPS 100/50 an Bluebatt 24v 465Ah

    EA Sun ISolar SMV III 3K

    EA Sun SP 3K-24
    Siliken 3,3i 3,25Kwp 13xShinsung Black Mono 250
    VW T4 mit Evective 2000w + Varta 110Ah +0Wp

  • Du müsstest bei A anfangen - an welchem Standort steht dein Haus (Land, Stadt), wie groß ist das Dach, dazu Neigung und Ausrichtung?
    Wie kommst du auf einen Stromverbrauch von 8.200 (!) kWh im Jahr?
    Kann mich nur relativ anschließen - bitte schau mal nach den Stromfressern!
    Die haben bei dir aber einen mächtigen Appetit.
    Den zu stillen wird vor allem im Winter schwer, wenn die solare Einstrahlung sich bis auf magere 1 kWh/m²/Tag reduzieren kann. Der Akku ist dann schnell leer und wird nicht wieder aufgefüllt, wegen der geringen Einstrahlung.
    Du schreibst, du hast bereits "Akkus"? Um welche Typen handelt es sich dabei und wie groß ist die vorhandene Kapazität (Ah)? Der EVU willst du nichts schenken, dafür aber den Benzin Herstellern? Was ist daran besser?

  • Hi fabian,


    so eine Anlage plane ich auch. Dabei ist durch Informationen, die ich hier durch Mitlesen gewinnen konnte, folgendes klar geworden:


    1. Ausschlaggebend für die Größe der PV ist der durchschnittliche Stromverbrauch in den Monaten November bis März..
    2. Sinnvoll ist ein Akku, der den Strombedarf für zwei bis drei Tage speichern kann.
    3. Wenn der Akku leer ist und der Himmel stark bewölkt, muss man ihn mit einem Generator aufladen. ( Ein mit Heizöl betriebenes Aggregat ist wirtschaftlicher als ein Benziner. )
    4. Der Aufwand für das Ganze lässt sich reduzieren, wenn man durch Einsatz des Köpfchens in der Lage ist, Spitzenlast zu vermeiden bzw. sie in lastarme bzw. in sonnige Zeiten zu verlagern. Also beispielsweise Waschmaschine nicht laufen lassen während man elektrisch kocht und es bewölkt ist.
    5. Überschüsse besser in Warmwasser oder Eis speichern als in Akkus. ( Ich habe Platz für einen 30 m³ Warmwasserspeicher. Seine Wärmeverluste werden zur Heizung des Hauses beitragen und deshalb während der Heizperiode nicht als Verlust zu rechnen sein. )
    6. Wirtschaftlich ist sowas nur, wenn man seinen Stundenlohn nicht in Anschlag bringt.


    Für die genauere Auslegung fehlen mir für meinen Standort noch die Daten der täglichen Einstrahlung in der Winterzeit, vor allem eine Statistik der schlechten Tage bzw. Perioden, basierend auf mehreren Jahren. Diese Daten sind schwer zu bekommen. Also probieren und Erfahrungen sammeln.
    Ich denke, wir sollten in Kontakt bleiben.


    Viel Erfolg und freundliche Grüße
    pvx

  • Danke schon mal an alle für die Antworten! :)
    Werde mich heute Abend noch mal durcharbeiten, aber hier mal ein paar Antworten.


    Mehrpersonenhaushalt in OÖ am ländlichen Bereich. Eine Dachfläche schaut nach Osten, eine nach Westen. Ca. 42 Grad. Dachfläche derzeit noch unbekannt.
    Zum Stromverbrauch: Die Stromfresser sind eigentlich bekannt: Industriegefrierschrank, 2-3 Kühlschränke. Sehr viel benütze Waschmaschine und Trockner. Teichpumpe. Mehrere Fernseher und Computer.. Ab und an noch stärkere Maschinen und Werkzeuge…
    Ist der Stromverbrauch trotzdem noch unrealistisch?
    „Der EVU willst du nichts schenken, dafür aber den Benzin Herstellern?“
    Der Generator läuft natürlich nur wenn das EVU-Netz zusammenbricht. Alles andere wäre ja kompletter Irrsinn.
    Ein Generator der mit Heizöl lauft wäre natürlich optimal. Vor allem weil wir dieses zuhause haben. Aber der Generator steht schon und ein Austausch lohnt sich nicht. Vor allem da er ja nur für den Notfall ist.


    Bei dem Akku handelt es sich um einen sehr großen Akkublock (https://zukunftswerkstattverke…eisen-akkumulator-12v.png )
    Bin Angeblich sehr langer Lebensdauer. Leider ohne angaben. Ich schätz so ca. 150 Ah. Also nicht wirklich viel. Die stehen zur Zeit eben nur rum..


    Gerade wegen unserem hohen Stromverbrauch würde sich denke ich eine Photovoltaikanlage rechnen. Da wir eben schon einen Generator besitzen wäre es optimal wenn wir bei Stromausfall komplett auf Inselbetrieb umstellen können.

  • @ pvx
    Gerne können wir in Kontakt bleiben.
    Das mit den Akkus für 2-3 Tage macht natürlich Sinn, wird bei mir aber nicht realisierbar sein. Um einen normalbetrieb für 2-3 Tage nur über die Akkus zu betreiben wäre viel zu teuer. Ich möchte eher eine kleine Akku-Anlage. Bei Stromausfall muss zum Kochen usw. dann halt der Generator angeschmissen werden.


    Eine komplette Inselanlage wäre natürlich schön, soll aber auch bezahlbar bleiben. :roll:

  • Zitat

    Zum Stromverbrauch: Die Stromfresser sind eigentlich bekannt: Industriegefrierschrank, 2-3 Kühlschränke. Sehr viel benütze Waschmaschine und Trockner. Teichpumpe. Mehrere Fernseher und Computer.. Ab und an noch stärkere Maschinen und Werkzeuge…


    Wie würde dir eine reduzierung um die Hälfte gefallen?
    Ist mit dummerweise erst passiert nachdem ich die Teilinsel realisiert hab.

    Zitat

    Ist der Stromverbrauch trotzdem noch unrealistisch?


    Eindeutig ja,bzw kommt drauf an wie groß der Haushalt ist oder ein Gewerbe betrieben wird
    (bisher wurde kein Harem oder extremer Kindereichtum erwähnt :mrgreen: )

    Zitat

    „Der EVU willst du nichts schenken, dafür aber den Benzin Herstellern?“


    Kommt vor das hier von den Usern was überlesen wird...ist offenbar normal.

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    Siliken 3,3i 3,25Kwp 13xShinsung Black Mono 250
    VW T4 mit Evective 2000w + Varta 110Ah +0Wp

  • relativ
    Wie mir eine halbieren gefallen würde?
    Ja gut natürlich, spart man sich einiges an Geld. :D Aber wie meinst du das?


    5 Pers. Ich weiß das wir nicht gerade Stromsparend unterwegs sind, aber so unrealistisch? Dann muss ich den Wert noch einmal kontrollieren. Was verbraucht den so ein Durschnittshaushalt? :P


    Edit: http://stromliste.at/nuetzlich…auch-5-personen-haushalte
    Da finde ich das gar nicht so unrealistisch wenn man unsere Zusatzverbraucher noch bedenkt.

  • Naja, da steht 3700-4100kwh.Das du Warmwasserbereitung elektrisch machst hast du nicht erwähnt?
    Nicht immer sind alle Stromfresser bekannt.Wenn ich jedoch nur die aufgezählten vermutenden betrachte
    seh ich dennoch ekltantes Einsparpotenzial.Wenn das gelingt kann die anlage Kleiner(Anschaffung) und effizienter
    sein.Dabei wird das Einsparinvest sogar viel eher Kostenneutral .
    Beispiel Fernseher Plasma 46=350w... LCD 180w....LED 50W .Rechne mal 5Std Tägliche Betriebszeit aufs Jahr.
    Wenns kein HighEnd Spiele(150w) computer sein muß.Laptop =25w.

    Zitat

    Industriegefrierschrank, 2-3 Kühlschränke


    Wenn die unbeding nötig sind unbedingt Tauschen.Hier könnte bis zu 1000kwh -2000Kwh drinliegen.
    Ich würde mal über wochen Messen.
    schon mal über LED Beleuchtung nachgedacht.Heizungspumpe?Standbyverbräuche der Geräte mal messen.
    Klein/Dauerverbraucher machen entgegen jeder einschätzung den Löwenanteil des Jahresverbrauchs aus.

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