Unter Strom - Elektrisch durch Deutschland

  • DW - Reporter testen die fünf aktuellen deutschen E-Modelle und halten ihre Reise per Video fest.


    2500km und 25x Strom tanken :juggle:


    Quelle: http://www.dw.com/de/unter-str…ca=de-rss-de-eco-1018-rdf


    Unbedigt die 6 Videos der Reise ansehen: :mrgreen::mrgreen::mrgreen:


    1. Mit dem VW-E-up! von Berlin über Leipzig nach München
    2. Mit dem BMWi3 von München über das Allgäu nach Stuttgart
    3. Mit dem E-Smart vom Carsharing-Anbieter Car2go durch Stuttgart
    4. Mit der Mercedes B-Klasse eDrive von Stuttgart über das Sauerland nach Wolfsburg
    5. Mit dem VW E-Golf von Wolfsburg zurück nach Berlin
    http://www.dw.com/de/media-cen…ter/sort/date/results/36/

    9,1kwp - Süd (2009)

    2,5kwp - Nord (2019)

    Let's do it and have fun ;)

  • Hi,


    Zitat von roox

    DW - Reporter testen die fünf aktuellen deutschen E-Modelle und halten ihre Reise per Video fest.


    ganz interessant, das beschreibt recht gut die Erlebnisse eines unvorbereiteten E-Auto Neulings.
    Wenn man sich besser vorbereitet, gibt`s auch kein Chaos an den Ladesäulen und keine Schnarchladung durch falsche Kabel.
    Und mehr wie 100 km kann man auch mit einer Ladung schaffen.


    Insgesamt zeigt`s aber deutlich, dass E-Mobilität derzeit noch nix für die breite Masse ist, sondern was für Leute, die auch die Bereitschaft mitbringen, sich vorher damit auseinanderzusetzen.
    Erinnert mich etwas an die "Pölerei" (Fahren mit Pflanzenöl) vor gut 10 Jahren oder an das Tanken an der Apotheke (zur Zeit von Carl Benz und den "Gründervätern" der Autpmobilität).

  • insgesamt bestätigt dieser Beitrag halt wieder einmal das Vorurteil, daß es den darin vorkommenden Automobilherstellern hauptsächlich darum geht zu beweisen daß das mit dem elektrischen Fahren etwas ist was nicht funktioniert. Das gelingt ihnen auch hervorragend.
    Ein unparteiischer Zuschauer kann nur zu dem Schluss kommen daß das alles völlig überteuerte Krücken sind, die sich nur Idioten kaufen. Ist auch in Anbetracht des praktischen Umgangs, vor Allem bei dem Mercedes, absolut naheliegend.


    Interessant auch die Einschätzung des Sprechers (ich glaub von BMW) zur zeitlichen Perspektive der Markteinführung von elektrischen Antrieben.
    Er meint da, daß gegen Mitte des Jahrhunderts vielleicht die Elektroautos die 50 % überschreiten können?
    Noch lieber wäre ihm wahrscheinlich wenn das erst gegen Mitte des Jahrtausends zu befürchten wäre.

  • Zitat von jodl


    Interessant auch die Einschätzung des Sprechers (ich glaub von BMW) zur zeitlichen Perspektive der Markteinführung von elektrischen Antrieben.
    Er meint da, daß gegen Mitte des Jahrhunderts vielleicht die Elektroautos die 50 % überschreiten können?
    Noch lieber wäre ihm wahrscheinlich wenn das erst gegen Mitte des Jahrtausends zu befürchten wäre.


    Zu der Einschätzung empfehle ich mal u.a. Tony Seba. Der ist sich recht sicher, dass der flächendeckende Umschwung im Neubau bis spätestens 2030 gelaufen ist und der hatte m.M.n. verdammt gute Argumente.
    Aber selbst 20% wären für die deutsche Automobilindustrie schon ein mittelschweres Desaster.

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    „Wenn Weitblick ortsgebunden ist, kann es mit den Visionen auch nicht so weit her sein.“


  • Zitat von jodl

    insgesamt bestätigt dieser Beitrag halt wieder einmal das Vorurteil, daß es den darin vorkommenden Automobilherstellern hauptsächlich darum geht zu beweisen daß das mit dem elektrischen Fahren etwas ist was nicht funktioniert. Das gelingt ihnen auch hervorragend.
    Ein unparteiischer Zuschauer kann nur zu dem Schluss kommen daß das alles völlig überteuerte Krücken sind, die sich nur Idioten kaufen. Ist auch in Anbetracht des praktischen Umgangs, vor Allem bei dem Mercedes, absolut naheliegend.


    ++


    Was mich gewundert hat, dass sowohl über den i3 als auch über den e-Golf kaum ein Wort gefallen ist. Nichts Erwähnenswertes?
    Mit dem e-up von Berlin nach München ist Selbstkasteiung. Warum die die längste Etappe mit dem dafür ungeeignetsten Auto fahren, kann kein Zufall sein. Und das mit dem einphasigen Ladekabel bei der B-Klasse schien mir auch sehr gestellt.


    Die ganzen Videos sind auf die negativen Punkte zusammengestrichen. Man kann also nur schlussfolgern, dass es aus Deutschland keine brauchbaren E-Autos gibt.


    Ich habe längst aufgehört mich über sowas aufzuregen. Völlig sinnfrei. Und die Hersteller machen da noch mit. Schuss ins eigene Knie. Wie wollen die die nächsten Jahre ihre E-Autos verkaufen, wenn in den Köpfen der Leute solche Berichte festsitzen?

    e-Golf (190) - KEBA P30 - 8,3 kWp PV

  • Zitat von PV-Bernd

    :roll: Man kann also nur schlussfolgern, dass es aus Deutschland keine brauchbaren E-Autos gibt.


    Ich habe längst aufgehört mich über sowas aufzuregen. Völlig sinnfrei. Und die Hersteller machen da noch mit. Schuss ins eigene Knie. Wie wollen die die nächsten Jahre ihre E-Autos verkaufen, wenn in den Köpfen der Leute solche Berichte festsitzen?


    Richtig PV-Bernd, so sehe ich das auch.
    Ich habe für mich geschaut, ob für mich ein E-Mobil machbar wäre hier in meinem Wohnort
    und die Entscheidung steht längst fest, das nächste Auto ist kein Verbrenner mehr.
    Da wird mich auch kein noch so "gestellter " Test von abbringen.

    PV Anlagen: 28,91 KWp


    Smart ed 1/18 bis 12/19

    Zoe ab 12/19

    Ladeplatz: 20 KW


    GJK: 47; D: 3

  • Es ist schon seltsam... Als ich bei BMW eingeladen war um dem Projektleiter über unsere Erfahrungen mit unserem Fuhrpark zu berichten hat man mir erzählt, dass das Auto NUR für die KURZSTRECKE entwickelt worden sei und für 95% der Fahrten reichen könne.


    Ich hatte daraufhin gesagt, dass jedes Auto das Bedürfnis der Mobilität befriedigen muss und das ist nicht WIRKLICH nach Hamburg zu fahren, sondern es zu können.


    Nun gut...


    Nun kommen Leute die die Kurzstreckenautos auf der Langstrecke testen und dann zum Schluss kommen dass das nicht geht... Welch wunder.. Dazu haben die sich wirklich die Zeit genommen? War denen langweilig? Hätten auch mit dem E Fahrrad fahren können...


    Ich bleibe dabei, alles unter 50kWh ist einfach nichts, dazu fahre ich zu lange mit dem E Auto um mit weniger zufrieden zu sein. Und den Luxus sich einen i3 zum Einkaufen zu "halten" leisten sich eben auch nicht viele. Wir sind überzeugt dass das für uns das richtige ist, okay davon gibt es noch ein paar andere. Viele müssen sich aber nach der Decke strecken und da fällt sowas einfach aus!

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Ich habe mir das Video auch noch angeschaut... Die Jungs sind ja MEGA unvorbereitet...


    Peinlich sich so im Internet zu präsentieren für einen Journalisten... Die Absicht scheint schnell erkannt zu sein. :D

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Hallo OSE, voll einverstanden. Es gibt eine Marketingstudie nach der 80% der Kunden eine ECHTE Reichweite von 300km =60KWh als das die Akzeptanzschwelle ansehen.
    Das paßt übrigens gut zu der Erfahrung die Tesla beim launch des Model S gemacht hat - das 40KWh Modell ist geflopt.
    D.h. wenn Geld keine Rolle spielt (vereinfacht im Luxussegement Telsa S), dann wollen die Kunden mindestens 60KWh. Und dieser Wunsch ist in den anderen Segmenten auch nicht anders.
    Ganz klar daß es in Zukunft evt auch eine andere Marktsegmentierung geben kann sowas wie PHEV mit 20KWh oder Stadtautos mit 30KWH. Aber der Mainstream startet bei 60KWh.
    Schaun wir mal was passiert wenn M3, der neue Leaf, Bolt usw in den Markt kommen - ich bin gespannt.

  • Dem PHEV gebe ich nicht wirklich eine Chance. Das ist nur dazu da um die CO2 Werte zu schönen. Ich würde dann eher den REX favorisieren denn zwei fast vollwertige Antriebe an Bord zu haben halte ich für out.


    Ich selbst fahre seit vielen Jahren ausschließlich EV und würde auch unter 50kWh nicht wirklich bock darauf haben. Klar ich bin immer wieder auch geschäftlich länger unterwegs aber auf der anderen Seite will man ja auch mal unbeschwert einen Ausflug machen können.


    Gerade bei einem Tagesausflug z.B. .nach München sieht man, dass selbst für den Tesla die DC Lader fehlen. Denn um Ludwigsburg nach München zu fahren hat man einen Großteil der Batterie verbraucht. Auf jeden Fall reicht es nicht um von München wieder nach Jettingen zu kommen. Wenn aber in München ein DC immer entspannt verfügbar wäre so könnte man das Auto so fahren auf dieser Strecke genauso gut fahren wie jedes andere Auto auch. Mit dem Roadster komme ich auch nach München ohne dabei einzuschlafen. 50kWh nutzbar sind daher pflicht.. Dann muss aber am Ziel ein DC vorhanden sein!


    Ich verstehe das auch nicht ganz was daran so schwer ist 50kWh in ein Auto zu packen.

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014