Elterngeld, die Xte

  • Hallo und ein herzliches Grüß Gott, liebe Foren-Teilnehmer,

    ich bin seit 2010 PV-Anlagen Betreiber zweier PV-Anlagen. Diese laufen ganz regulär mit monatlichen Abschlagszahlungen sowie entsprechender Abschreibung.
    Nun haben wir unerwartet (huch, wo kam der denn her :D ) nochmals Nachwuchs bekommen und ich stehe vor
    dem großen Thema Elterngeld für mich als Papa (halt die zwei Monate). Ich gehe einer regulären SV-pflichtigen Angestelltentätigkeit nach.
    Ich habe bereits in der Suche bemüht (http://www.photovoltaikforum.c…gle.php?search=elterngeld), aber
    vielleicht bin ich zu "beschränkt" im Denken.
    Ich habe da ein paar grundsätzliche Fragen.
    Ich verstehe irgendwie den ganzen Hickmeck mit EÜR und dergleichen nicht ganz.
    So, wie ich das verstehe, hätte ich rein rechnerisch für den Zeitraum vor der Geburt zusätzlich zum Gehalt, sagen wir einmal, 1000.- Euro je Monat an PV-Abschlagszahlung erhalten.
    Diese würde zum Einkommen dazu gerechnet und ich hätte einen Anspruch hierauf auf zusätzliches Elterngeld.
    Im Bezugszeitraum des Elterngeldes (nach meinem Gehalt berechnet) würden diese 1000.- Euro Einnahmen wieder (negativ) angerechnet und anteilig abgezogen.
    Macht nach meiner bescheidenen Rechnung eigentlich nahezu eine Null-Nummer.


    Wieso sollte man/ich die PV-Sachen überhaupt zusätzlich beantragen? Ohne Stress wäre doch, einfach die 67 % des Netto-Gehalts (ohne PV zu berücksichtigen) zu nehmen und gut ist es?!?
    Oder übersehe ich da etwas? Bzw. würde sich da etwas ändern, wenn mein Stromabnehmer, sagen wir einmal, um 500.- Euro für 3-4 Monate (in denen die zwei Elternmonate/Bezugszeitraum wären) reduziert (= kleinere Einnahmen während Bezugszeitraum)???


    Fragen über Fragen und ich sehe irgendwie den Wald vor lauter Bäumen nicht.


    Vielleicht erbarmt sich der eine oder andere und gibt mir eine kleine Hilfestellung. :danke:

    Ich danke Euch und sende viele (leider verregnete) Grüße


    Steve

  • Hallo liebe Foren-Teilnehmer,

    nach drei Tagen, leider bin ich nicht schlauer geworden :( und so kurz vor dem Wochenende,
    traue ich mich, nochmals nachzufragen.
    Ist meine Frage bzw. die Antwort darauf so offensichtlich (und ich seh den Wald vor lauter
    Bäumen leider nicht :? ) oder muss ich einfach ein wenig mehr Geduld aufbringen :juggle: ?


    Ich :danke: und wünsche jedem ein sonniges und schönes Wochenende :D



    Steve

  • Würd mal sagen das dir das Elterngeld um die einiges gekürzt wird.
    Weil du ja in der elternzeit Einkommen hast.
    Evtl macht Elterngeld plus Sinn



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  • Hallo Taylorman,

    danke erst einmal für den Beitrag.


    Trotzdem verstehe ich die Argumentation nicht.


    Angenommene Einnahmen im Berechnungszeitraum:


    Arbeitslohn 2000.- Euro
    PV-Ertrag: 1000.- Euro
    -----------------------------------
    Gesamt: 3000.- Euro
    (Hinweis: Aufgrund Steuerklasse 5 würden hier Netto-Arbeitslohn ca. 1050.- Euro Nettolohn rauskommen).


    Einnahmen während des Bezugszeitraums: "Nur" noch die PV-Einnahmen.

    Ich habe jetzt einmal spasseshalber folgede Berechnung beim Elterngeld-Rechner eingegeben:


    Vor Geburt: Brutto-Einkommen: 3000.- Euro (=Gesamt von oben)
    Einnahmen während Bezugszeitraum: 1000.- Euro (=PV-Abschlag)


    Rausgekommen ist ein berechneter Elterngeldanspruch von 603,68 Euro pro Monat. Das entspricht gut 60 Prozent.

    Insofern verstehe ich jetzt nicht so ganz, wo die "Kürzung" sein soll? Das Elterngeld entspricht doch knapp 2/3 des
    letzten Arbeitslohnes?
    Und auch nicht, weshalb der ganze Hickmeck so aufgebauscht wird.
    Ich habe in der Berechnung auch einmal, nur aus Spass, die Einnahmen während des Elterngeldbezugs von 1000.- auf 500.- Euro herab gesetzt. Das ergäbe dann ein Elterngeld von 801,48 Euro.


    Klärt mich auf, denke ich falsch, oder wo liegt immer die "Problematik" der vielbeschworenen, sich "angeblich so dramatisch auswirkenden" Einnahmen während des Bezugszeitraums?


    VG - Steve

  • Hallo Steve,
    es gab hier mal zu diesem Thema nen Fred.
    Wenn ich richtig verstanden habe, sind deine monatlichen Einnahmen ggf. dein Problem?


    Bitte einfach deinen VNB statt monatlicher Zahlung den Gesamtbetrag am Ende des Jahres zu zahlen... Sollte so funktionieren.


    lg
    citystromer


    Edith meint: Such mal nach "Elterngeld" hier im Forum...

    Sanyo 18 X HIt N 235 SE 10, Sunways WR NT 4200, Westausrichtung, Standort: 3045x

  • Ich sehe bei deiner Einkommenssituation aktuell kein Problem. Stelle dir ab vor, du hättest ein wesentlich höheres Gehalt (ca. 2800 netto, entspräche ca. 1800€ Elterngeld - mehr gibt's eh nicht) und wesentlich höhere Gewinne bei deiner PV. Wenn du also z.B. 1800€ Gewinn für deine PV im Monat hast, entspricht das dem Deckelungsbetrag des Elterngeldes und du bekommst gar kein Elterngeld mehr.


    Mich wundert das Vorgehen ein wenig. Das "Zentrum für Familie und Soziales" interessiert sich bei mir nicht für die Abschläge, welche ich im Bezugszeitraum erhalte, sondern durch eine pauschalisierte Gewinnermittlung (was ich wesentlich sinnvoller erachte).


    Das mit den Abschlägen macht ja doppelt keinen Sinn. Die Abschläge sind bei dir doch von Monat zu Monat unterschiedlich, oder? Für die Bemessung werden aber die PV-Gewinne aus dem vorliegendem Steuerjahr / 12 als Grundlage hergenommen (also ein Mittelwert, welcher ungleich deinem aktuellen Abschlag ist). Dein VNB wird wahrscheinlich um die Sommermonate mehr Abschläge bezahlen. Lt. meiner Elterngeldstelle (und da bin ich gleicher Meinung) zählen die Abschläge rein gar nichts. Gewinnfestsetzung erfolgt durch die Jahresabrechnung. Und dieser prognostizierte Wert ist zu einem Zwölftel der Elterngeldstelle anzugeben und wird anschließend ans Elterngeld angerechnet (= dir abgezogen).


    Jemand andere Erfahrungen gemacht?

  • Genau das ist die Frage - zählt der jeweilig im Bezugsmonat erhaltene Geldeingang oder ein Jahresmittel ?!?


    VG - Steve

  • Zitat von stemak

    Genau das ist die Frage - zählt der jeweilig im Bezugsmonat erhaltene Geldeingang oder ein Jahresmittel ?!?


    VG - Steve


    Ich bin da mit meiner Elterngeldstelle einer Meinung: das sind nur Abschlagszahlungen. Es gibt keine Rechnung und damit ist es auch keine Einnahme (zu diesem Zeitpunkt). Gewinnermittlung für jeden Monat erfolgt nach Jahresende auf ein Zwölftel der Jahrenseinnahmen.


    Allerdings muss ich noch dazu sagen, dass ich die finalen Bescheide noch nicht habe, also nix schwarz auf weiß.

  • Hhhmmhhh ...


    das heißt, ich muss wohl mal mit der Elterngeldstelle reden, oder???

    So ... Antworten erst wieder morgen, heute gibt es bei uns im Ort eine (für unsere Verhältnisse) GIGA-EVENT :wink: .


    NENA kommt heute Abend, kostet keinen Eintritt und der Ort wird platzen :mrgreen: .

    Muss mit meinen Kiddies mal jetzt vorbereiten.

    :danke: erst einmal und bis morgen



    Steve

  • Die 1000€ sind Einnahmen, denen dann noch Ausgaben bzw Abschreibung gegengerechnet werden?



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