Powerbank im Eigenbau, bitte um Hilfe

  • Hallo zusammen,


    nach einigen Suchversuchen auf Googel bin ich nun hier gelandet, idH., dass man mir helfen kann, eine eigene Powerbank bauen zu können.


    Ich selbst bin neu hier, jedoch nicht unerfahren, wenn es ums löten geht oder sich mit der besagten Technik auseinanderzusetzen. Ich habe auch schon sehr oft Kondis gegen ELKOs auf Mainboards oder Netzteilen ausgetauscht, wenn ich denn rankam.


    Nun zu der PB: Gefunden habe ich das Forum über http://www.photovoltaikforum.c…elber-bauen--t106950.html, wenn ich jedoch das Jahr angucke, dachte ich mir, es wäre besser, mit einem neuen Thread zu starten.


    Nun geht es um eine PB mit folgenden Spezifikationen:


    • ab 20Ah oder mehr
    • mind. 2x USB 5V, wovon einer mindestens exakt 2.1A und der zweite ebenfalls mindestens exakt 3A (auch als Quick Charge bekannt) ausgeben soll (also nicht maximaler Output, sondern minimaler output, im Notfall per Zwang).
    • 1x DC 5V und zws. 1.5A-3A miniUSB zum Laden.


    Mein Samsung SM-T805 hat einen Input von 5V/2.1A und einen Verbrauch von ca. 1.4A unter Vollast (GPS, Bildschirm, AR-App, Handyinternet/WLAN), was bisher mein Netzteil mit bis zu +500-700mA laden konnte, wenn es aktiv war, eine PB jedoch nicht (immer mind. -500 bis -1023mA). Da dies per App (mit Rootrechten) gemessen wurde, kann man hier sicherlich eine Spanne von gut bis zu 100mA (mehr oder weniger) einkalkulieren, da APss meistens nicht so genau sind, wie Hardwarechecks, wenn aber eine PB nur 200mA liefert, muss was faul sein.


    Ich weis aus dem anderen Thread, dass es Step-Downs dafür gibt, die sich nicht schlecht anhören, jedoch ist es für mich wichtig, das die o. g. Outputs Minimalwerte und nicht Maximalwerte sind, selbst wenn man hier mittels anderer Elektrobauteile nachhelfen muss.


    Es wäre von Vorteil, wenn die Produkte u. a. von Conrad kommen würden, weil eine Filiale direkt bei mir in der Nähe ist. Es gehen aber auch alle anderen Seiten, mit selbigen Inhalt.


    Zudem sei gesagt, dass ich von Conrad bereits das Lötset besitze, und somit lediglich die Komponenten (Akkupack, Platinen, Step-Downs, Dioden(?), usw.). Das Laden der PB kann auch mittels Solarmodul erfolgen, wenn es die notwendige Spannung/Stromstärke abgeben kann, damit man im Outdoorbereich am Tag und vorallem bei direkter Sonneneinstrahlung nicht irgendwann leer ausgeht ;).


    Über ein Gehäuse lässt sich streiten, aber sollte schon für Outdoor vorhanden sein ;).


    Nehmt es mir zudem bitte nicht übel, wenn ich keine Links zu fertigen PBs haben möchte, da ich maßlos enttäuscht von denen bin. Entweder sind alles nur Maximalangaben und liefern bei weitem nur 75%, als angegeben oder sie sind von Haus aus defekt, darum auch nun der Schritt des Eigenbaus.


    Danke im Voraus für jeden hilfreichen Beitrag :).


    Gruß
    Chaos234

  • Hi chaos234,


    wenn Du dennoch selber bauen willst, nimm vier NiMH Akkus hintereinander, die haben dann voll geladen 4,8 bis 5 V oder einen 6V Bleiakku und zwei Dioden, die 3 A vertragen,in Flussrichtung. Dann hast Du voll geladen abhängig von der Last gut 5 V.


    Freundliche Grüße
    pvx

  • Zitat von Mexxdor

    damit du dir die suche ersparst, hier gibt es das was du willst fix und fertig https://www.fasttech.com/p/1341300


    habe zwei davon im Garten im Einsatz und nutze diese fürs aufladen meines Samsung Tablets, Handys, bzw Radio


    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:


    Nehmt es mir zudem bitte nicht übel, wenn ich keine Links zu fertigen PBs haben möchte, da ich maßlos enttäuscht von denen bin.


    Zitat von pvx

    Hi chaos234,


    wenn Du dennoch selber bauen willst, nimm vier NiMH Akkus hintereinander, die haben dann voll geladen 4,8 bis 5 V oder einen 6V Bleiakku und zwei Dioden, die 3 A vertragen,in Flussrichtung. Dann hast Du voll geladen abhängig von der Last gut 5 V.


    Freundliche Grüße
    pvx


    Hallo und danke für deinen Post pvx. Das klingt auf jeden Fall schon mal nach einer sehr guten Basis, wobei ich auf einen Bleiakku gerne verzichten würde. Ist nun die Frage, wie sich das ganze dann ordentlich zusammenlöten lässt, so dass es einen Lade- und Entladestromkreis gibt.


    Zudem ist mir eingefallen, dass sich PBs vom eigenem Strom selbst laden können, lässt sich sowas verhindern oder ist so etwas unschädlich? Zumind. unnötig ist es, da diese Art von "Laden" mehr Verlust als Ladeeffekt hat.


    Wie schaut es nebst der Spannung der von dir benannten Akkus mit der Stromstärke aus? Mein Ziel ist es ja, eine eigene PB mit mind. 20 Ah zu bauen.


    Gruß
    Chaos234

  • Hi chaos234,


    es freut mich, dass ich Deinem Wunsch entsprechen konnte.


    Bevor Du Dich ans Werk machst, sollte Dir ganz klar sein, dass die Akkus, die Du unter Spannung verbinden musst, erhebliche Ströme ziehen können, die auch starke Drähte im Nu Aufglühen lassen können. Wenn Du dann grade so einen Draht in den Fingern hast bist Du lebenslänglich gekennzeichnet. :!: Also Vorsicht.


    Suche Dir Akkus aus. Bestimme das Preis/Ah-Verhältnis und kaufe die Billigsten. ( Conrad ist 'ne Apotheke. )
    Prüfe die Akkus einzeln. Spannung, Strom unter Belastung mit 0,2 Ohm 10 W = 6 A . 5 Sekunden lang.
    Suche ein passendes Gehäuse, wo alle Akkus locker rein gehen und Polklemmen, Steckverbinder, Feinsicherungselement und Laderegler ( s. u. ) auch.
    Schalte immer vier Akkus in Reihe und dann jede Reihe mit dünnem ( ca. 0,5 mm ) blanken Draht an die Polklemmen. Von da mit einem dicken Draht über die Feinsicherung an die Steckverbinder. Gib Acht beim Verbinden der Reihen mit den Polklemmen. Vorher Spannung zwischen den zu verbindenden Teilen messen. Soll < 0,2 V. Sonst Fehler.
    Beachte die richtige Polung an den Steckverbindern. Sonst evtl. Totalschaden des Verbrauchers.
    Zum Laden bräuchtest Du ein Modul mit ca. 8 V Leerlaufspannung. Das wirst Du wahrscheinlich nicht finden. Also das mit der nächst höheren Spannung oder selbst 16 Zellen zusammenlöten. Du brauchst einen Ladespannungsbegrenzer oder einen Laderegler, den Dir hier im Forum vielleicht andere empfehlen können.
    Erwarte nicht zu viel von dem Modul. Bei bedecktem Himmel brauchst Du für 10 W schon 0,3 m² optimal ausgerichtet.
    Wenn irgend was unklar ist, fragen spart Schaden.


    Freundliche Grüße
    pvx