mehrere PV Anlagen auf einem / zwei Grundstücken

  • Hallo,


    ich habe seit 2012 eine PV Anlage (28kW) bei mir auf dem Grundstück (Flachdach). Bekomme dafür noch 24,4 Ct Vergütung bis 2032.
    Desweiteren ist auf dem Nachbargrundstück auch eine PV Anlage (25 KW) auch Flachdach auch aus 2012 mit gleicher Vergütung verbaut. Damals gab es ja die 30KW Grenze ab der weniger vergütet wurde.
    Grundstückseigentümer UND Anlagenbetreiber ist einmal mein Vater und einmal ich. Auf einem Namen das zu machen würde nicht gehen, da trotz unterschiedlicher Grundstückseigentümer alle PV Anlagen eines Betreibers in einem Radius von 2km als eine Anlage gezählt werden würde. Das war die Aussage der Bundesnetzagentur bzw der Stadtwerke.


    Da mein Vater aber jetzt in Rente ist und mir alles überschreiben möchte ist natürlich die Frage ob das überhaupt geht bzw. wie es im schlimmsten Fall (Tod) gehandhabt wird.
    Auch besteht die Überlegung das ich die Anlage erweitere oder eine 3. unabhängige auf dem Schrägdach noch setze, da müssten mit Südausrichtung ca 25 Module = 6-7 KW rauskommen. Die könnte ich wenn es denn sein muss auf eine GmBh (rechtlich eigenständig) laufen. Ich möchte die Förderhöhe natürlich nicht verlieren.
    Ebenso denke ich auch über Speichermöglichkeiten nach. Aber hierfür gibt es ja wohl keine Förderung da die Anlagen ja von 2012 sind, soweit mein Kenntnisstand. Lohnt es sich dann überhaupt?


    - Hat mit Erweiterungen und Beibehaltung der Förderhöhe schon jmd Erfahrung gemacht?
    - Hat jmd Erfahrung darin eine 2. Anlage zu übernehmen, also getrennte Anlage aber gleicher Betreiber?


    ich möchte im Moment nicht die Stadtwerke fragen, um keine schlafenden Hunde zu wecken ;)


    Danke


    Christian

  • Hi,


    Zitat von ChristianG

    ... Überlegung das ich die Anlage erweitere oder eine 3. unabhängige ...


    Seit 2012 sind mehr als 12 Monate, wird also immer als neue Anlage betrachtet.


    Knut

    20.12.11: 11,28 kWp | 22 (-10°) + 26 (-100°) Q.PRO 235 | STP 10000TL-10

    26.03.12: 9,18 kWp | 18 (80°) + 18 (-100°) Q.PEAK 255 | STP 8000TL-10

    17.08.15: 5,72 kWp | 22 (80°) Q.PRO 260 | STP 5000TL-20

    alle DN 22°


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  • Genau, 12 Monate Regel greift.
    Ich habe 4 Anlagen mit über 70 kwp an einem Standort, jede Anlage zählt als eigenständige Anlage (unter 30 kwp usw. :) ), da jeweile 12 Monate dazwischen lagen.

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
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  • Ok, das wusste ich nicht. da hätte ich 2013 direkt nach Ablauf das Schrägdach machen sollen...
    bei der "neuen" ist die vergütung wie ich gesehen habe ja nicht so toll und rechnet sich wohl gar nicht, es sei denn ich nutze die hauptsächlich für Eigenverbrauch, nur wie priosiere ich dann den Eigenverbrauch? hmmm Fragen über Fragen...


    Nur wie sieht das aus mit dem "erben" von ner Anlage? Kenn sich da einer mit aus?


    Christian

  • Hi,


    Zitat von ChristianG

    bei der "neuen" ist die vergütung wie ich gesehen habe ja nicht so toll und rechnet sich wohl gar nicht


    Sicher? Schon nachgerechnet?


    Zitat von ChristianG

    es sei denn ich nutze die hauptsächlich für Eigenverbrauch


    Sicher? Schon nachgerechnet?


    Zitat von ChristianG

    nur wie priosiere ich dann den Eigenverbrauch? hmmm Fragen über Fragen...


    Das ist über eine Zählerkaskade einfach möglich.


    Knut

    20.12.11: 11,28 kWp | 22 (-10°) + 26 (-100°) Q.PRO 235 | STP 10000TL-10

    26.03.12: 9,18 kWp | 18 (80°) + 18 (-100°) Q.PEAK 255 | STP 8000TL-10

    17.08.15: 5,72 kWp | 22 (80°) Q.PRO 260 | STP 5000TL-20

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  • Zitat

    Nur wie sieht das aus mit dem "erben" von ner Anlage? Kenn sich da einer mit aus?


    Wenn du erbst dann die Anlage mit den steuerlichen Aspekten (d.h. Abschreibung, Vergütung etc. läuft "normal" weiter).
    Wie das mit Erbschaftssteuer (bzw. Berechnung derselbigen) aussieht weis ich nicht.

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
    Elektrisch unterwegs mit Leaf II

  • Naja ich denke es geht ihm mehr darum, ob dass dann als eine Anlage gezählt wird und damit über 30kWp, oder ob es weiterhin getrennt läuft....
    Wie er ja schon geschrieben hat, wäre es bei der Installation eine Anlage gewesen, wenn beide Teile auf ihn gelaufen wäre...


    Leider kann ich aber auch nicht mit einer Antwort dienen. Meine Vermutung wäre ja generell, dass es keine S** merkt und es weiter läuft wie bisher. Ob das allerdings richtig ist, weiß ich nicht.


    Stefan

  • Wer Anlagenbetreiber ist spielt bei der ganzen Sache keine Rolle!
    (sonst hätte man ja auch schon früher z.B. zwei 30 Kwp-Anlagen auf ein Dach mit verschiedenen Betreibern machen können (z.B. Geschwister, Ehepaar usw.))

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
    Elektrisch unterwegs mit Leaf II

  • naja, war mal eben so überschlagen ;)


    ich habe im Moment bei 27kW hauptsächlich O/W (88 Module) und S/W (20 Module) ca. 21000 Kw Ertrag im Jahr.
    Das Schrägdach habe ich mal auf 25 Module geschätzt, die Maße die ich habe sind ungenau weil letztes jahr Dachfenster erneuert wurden und sich da was geändert hat...


    wenn ich selber rechne mit der Grundlage des jetzigen Ertrages:
    21000 kw / 27 Kw Leistung = ca. 778 kW pro kW Leistung
    25 Module a 285W = 7,125 Kw x 778 kW = 5540 kW Erzeugung x 0,12 € ca. = 665 €
    Kosten ca. 25x 300€ + WR 2500€ = 10000€
    macht eine Armotisationszeit von ca. 15 Jahren
    Systeme zur Befestigung und Aufbau habe ich mal mit in die Module gerechnet...


    Grad noch mal mit dem Rechner hier durchgerechnet:
    4432 kW Erzeugung
    Kosten 7865€
    24741€ gesamte Vergütung über die 20 Jahre....
    Armotisationszeit 8 Jahre... 5,93% Rendite...


    ok, ich habe bei meiner Betrachtung den Eigenbverbrauch rausgelassen....
    oder habe ich da einen groben Denkfehler?


    Zählerkaskade... ja sicher, eigentlich sogar relativ einfach. Eben mal aufgezeichnet. Müsste ich nur wieder meinen Zählerschrank umbauen, aber das ist ja das kleinste Problem... werde mal en Detail am WE den Plan dafür machen...


    Christian

  • Zitat von Eisbaer

    Wer Anlagenbetreiber ist spielt bei der ganzen Sache keine Rolle!
    (sonst hätte man ja auch schon früher z.B. zwei 30 Kwp-Anlagen auf ein Dach mit verschiedenen Betreibern machen können (z.B. Geschwister, Ehepaar usw.))


    Das es nicht vom Betreiber abhängt, war/ist mir auch klar. Aber es waren damals (bzw. sind aktuelle noch) 2 verschiedene Grundstücke und unterschiedliche Grunstückbesitzer. Im Falle eines Erbes wäre wohl der Threadersteller von beiden Anlagen und Grundstücken der Besitzer/Betreiber. Hat dass dann folgen auf die Vergütung? Wird dass dann als eine Anlage gezählt? Darum geht es in dem Teil...


    Stefan