Probleme mit NEDAP PR 51 und Batterien

  • Hallo,


    mal eine Frage an die Runde ... ich habe seit 2014 einen NEDAP PR und 4 Hoppecke Batterien. Soweit läuft die Anlage, wenn da nicht die Batterien wären - ich habe jetzt schon den 4 Satz in 2 Jahren!


    Problem ist immer das die Spannung der Batterien und 22.55V fällt was der untere Endladepunkt ist (Standard für die Batterien lt. Firmware). Damit kommen die Batterien auf 80% - 75% und das ist nicht Sinn und Zweck der Übung.


    Meine Frage ist nun - ist es normal das Batterien die 10 Jahre halten sollen, immer nach maximal einem Jahr den Löffel abgeben? Ich vermute Hoppecke wird mir jetzt langsam auch mal sagen das es gut ist. Ich habe mal Nedap angeschrieben, würde mich aber mal für die Erfahrungen interessieren. So langsam geht mir das Thema auf den .... mein Solateur ist schon seit kurz nach Lieferung platt.


    Manchmal denke ich darüber nach eine WR mit Li Batterien einzubauen, aber das sind wieder 6k€ wenn es reicht.


    Danke für Ideen oder Erfahrungen

    Solax SK-SU3700 mit LG Resu 6.4 - 3.9kwp Centrosolar - komplett Süden ohne Verschattung auf Einfamilienhaus. Optimiert auf Eigenverbrauch.

  • Ich kenne das NEDAP Ding nicht.
    Aber die 22.55V sind schon dich an der "Kotzgrenze"
    Dazu müssten sie zeitnah wieder voll aufgeladen werden was bei PV meist eh nicht geht weil auf Kante dimensioniert.


    Was meinst du denn mit
    "Batterien auf 80% - 75%"
    Entladen wohl wenn man die Spannung ansieht - ist viel zu viel

  • Hoffentlich wusstest du vorher, worauf du dich eingelassen hast...
    https://www.youtube.com/watch?v=sEU8hXycyfc
    die "ehrliche" Aufrechnung, der nennt das tatsächlich so :shock:
    Effektiv spart die schöngerechnete Anlage (5,5kW/5,7kWh/5500kWh) 1500kWh im Jahr (60% statt 30% Eigenverbrauch)
    Selbst ohne die entgangene Einspeisevergütung für die 1500kWh reden wir hier von 400€/Jahr Ersparnis, mit Einspeisevergütung 10Ct sind es 250€/Jahr. Falls die Anlage 20 Jahre hält (was von solchen Versprechen zu halten ist siehst du ja gerade selbst) bleibt ein fettes Minus für die 10.000€ Aufpreis


    Mein Rat: versuche, die Anlage falls es irgendwie geht am Leben zu erhalten, aber stecke keinen einzigen Euro in die Speicherung mehr rein.

  • Ich würde mir ein paar Bleiakkus mit Flüssigelektrolyt hinstellen und den NDEAP richtig konfigurieren. Auch würde ich mir mal meine Dauerverbraucher im Haushalt anschauen. Mit etwas LED z.B. kann man schon viel Strom am Abend sparen.


    Von den Herstellern gibt es Kurven, welche Zyklenzahl gegen Entladetiefe aufzeichnen.
    Wenn man Batterien so tief entläd, ist es normal, dass die nicht lange halten.
    Wenn Du dem NEDAP nicht vertraust, kannst Du einen Batteriemonitor wie den BMV702 von VICTRON zusätzlich anschliessen und die Daten loggen.
    Hier findest Du noch ein gutes Batteriewiki.
    http://wiki.polz.info/doku.php?id=start


    Auch Lithium geht kaputt, mit schlechter Konfiguration.

  • Also die 70% - 80% sind die Grenze ab der die Batterien "aussteigen" das die Spannung zu sehr abgefallen ist.


    Wie gesagt - ich würde ja nichts sagen wenn die Akkus ur alt wären - diese sind kein Jahr alt!?!?!? Auch lädt das PR dann automatisch nach damit nichts passiert - so in der Theorie alles gut.


    Zum Thema Verbraucher - wir haben eigentlich keine Großverbraucher mehr außer Trockner und Waschmaschine und die werden im Bezug begrenzt bei maximal 1500W Entnahme.


    Ich bin ein bisschen am verzweifeln wenn ich ehrlich bin.

    Solax SK-SU3700 mit LG Resu 6.4 - 3.9kwp Centrosolar - komplett Süden ohne Verschattung auf Einfamilienhaus. Optimiert auf Eigenverbrauch.

  • 4 x 6 Vdc 6 OpzV bloc solar power 370 als Batterien ... Einstellung sind die, die die Firmware für diesen Typ vorgibt.

    Solax SK-SU3700 mit LG Resu 6.4 - 3.9kwp Centrosolar - komplett Süden ohne Verschattung auf Einfamilienhaus. Optimiert auf Eigenverbrauch.

  • Der Hersteller gibt 1.85V als Endspannung bei der Endladung für C100 an. Da bist Du ziemlich nahe.
    Bei 80% sind es ca. 1200 Zyklen. Du gehst vermutlich tiefer... Wichtig ist auch, dass die Batterien in dem Zustand gleich wieder geladen werden. Ist z.B. Schnee auf den Modulen und die Dinger bleiben so einen Tag, dann ist das schlecht.


    Ich würde auf 50% gehen, aber nicht tiefer.
    Kannst Du die Parameter nicht auslesen lassen?

  • ich schau mal ... ich muss mal ein Notebook finden das Windows drauf hat. Irgendwo habe ich noch die Software.


    Ich will auch mal auf NEDAP warten, aber ich werde es mal posten. Danke für Deine Hinweise.


    Ich gehe aber nie tiefer als 50%. Im Winter sind die Akkus eh nicht in Verwendung.

    Solax SK-SU3700 mit LG Resu 6.4 - 3.9kwp Centrosolar - komplett Süden ohne Verschattung auf Einfamilienhaus. Optimiert auf Eigenverbrauch.

  • Ich nutze Hoppeke PZS Batterien, Baujahr 1991, gefüllt 1997.
    Ich gebe Nachts die Grundlast des Hauses aus den Akkus per Netzwechselrichter ins Haus. Entladegrenze unter Last bei 12V, sprich 24V bei Dir.
    Es wird bei mir nur eingespeist wenn das KWK aus ist, im Sommer dann Nachts zwischen 5-10kw/h pro Nacht.
    Meine Batterien haben noch volle Säuredichte und keine Probleme.....

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR