PV Anlage Efh

  • Hallo,


    wir sind in der Planung und Angebotseinholung einer PV Anlage.


    Unser jährlicher Stromverbrauch liegt bei ca 3200 kw/h
    Dachausrichtung sw bei ca 45 grad Neigung Plz: 12623


    Verschattung ist jetzt im Sommer nur unterhalb der Dachflächenfenster wobei ich nicht genau vorhersagen kann wie es sich im Winter verhält.


    Wäre 4-5 kWp eine gute Größe oder sollte man das Dach maximal nutzen?
    Was wäre ein akzeptabler Preis pro kw ?
    Worauf sollte ich in den Angebotsgesprächen achten bzw den Firmen an Informationen mit auf den Weg geben.


    Vielen dank für eure Antworten


    Thomas

  • Hallo und willkommen im PV Forum,


    bei rund 3200KWh im Jahr muss man nicht das Maximum auf dem Dach anpeilen.
    Sofern Budget vorhanden ist dürfen es aber gerne 6-7KWp sein.


    Eine "Standard Konfiguration" wären zum Beispiel 22-23 Stück 60-Zeller mit 260-280Wp je Stück.
    Das ergibt dann 5,8-6,44KWp, die man wunderbar in 70-weich an einen Fronius Symo mit 5 oder 6 KVA hängen könnte.
    Alternativ wäre auch eine Anlage mit 2*12*260Wp in 70-hart an einem SMA SB5000TL-21 eine gute Wahl.


    Die Verschattung auf dem Dach vermutlich durch Bäume im Süden (mach mal ein Bild vom Dachfenster Richtung Bäume), wird im Winter und in den Übergangszeiten stärker ins Gewicht fallen, da die Sonne dann tiefer steht. Sind das Deine Bäume und Du kannst zur Not kürzend eingreifen :?:
    Du brauchst auf jeden Fall einen WR mit funktionierendem Schattenmanagement. Fronius und SMA können das.


    Unterhalb der Fenster und links und rechts weit unten am Dach würde ich mit Blick auf den zu erwartenden Schatten nicht unbedingt belegen. Auch stören die Dachentlüfter da; die müssten ggfs. auf eine flache Version umgebaut werden.


    Messe von einem Dachfenster aus mal den sichtbaren Teil (Höhe und Breite) einer Dachpfanne.
    Ruhig mehrere Pfannen messen, damit Du einen guten Durchschnittswert erhältst.
    Anschließend kannst Du per "Pfannen zählen" das Dachmaß recht genau bestimmen.
    Wie viel Platz hast Du über dem Fenster bis zum First und wie Breit ist das Dach?


    Mein erster Ansatz wäre oberhalb der Fenster in hochkant 2 Reihen mit rund 10 Modulen zu legen.
    Wenn hochkant keine 2 über das Fenster passen, quer montieren und den einen Dachentlüfter ganz links auf flach umbauen oder entfernen, um auch dort Module legen zu können. Auch rechts vom Fenster könnten noch 2-3 in quer als 3. Reihe passen.


    Ich würde 5-7KWp legen.
    Wenn der Zählerschrank halbwegs modern ist (stelle ein Bild davon ein) und auch sonst nix besonderes anliegt, der Kabelweg bekannt ist, dann sollte das als Standard Lösung um 1300,- netto pro KWp kosten. Wie hoch ist die Unterkante des Daches/Regenrinne? Gibt es Aufdachdämmung oder andere Hürden?


    Wichtig ist es ein Komplettangebot von A wie AC Anschluss bis Z wie Beantragung Zweirichtungszähler beim VNB zu bekommen. Auch das Gerüst oder eine andere geeignete Absturzsicherung muss drin sein. Welchen WR man wählt, kann man erst sicher beantworten, wenn der Generator fest steht. Also zuerst die Belegung klären, dann die WR dazu finden und dann muss am Ende auch noch der Preis stimmen. :wink:

    Verkaufe ein SMA EnergyMeter für VB 220,-


    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Vielen Dank für die superschnelle Antwort!


    Unser Budget lässt 6-7 kWp zu.


    Die Birke auf dem Bild ist unsere und kann nur Not gestutzt bzw vlt sogar gefällt werden.


    Dank Vermessung und deiner Zählmethode bin ich auf eine Dachbreite von ca 11,6m gekommen.
    Über den Fenstern stehen ca 3 m zur Verfügung. Eine Aufdachdämmung gibt es nicht.
    Die höheren Regenrinnen befinden sich auf ca 3,5m.


    Dank den vielen Informationen hier im Forum habe ich gelesen das ein Speicher im Moment wirtschaftlich keinen Sinn macht.
    Sollte man jetzt bestimmte Voraussetzungen schaffen um diesen dann später nachrüsten zu können?


    Thomas

  • Vorab, der Zählerschrank könnte neu kommen müssen ... das kann man aber prima in die PV Investition packen.


    Das Dach sah auf dem Bild größer aus ... links der Fenster passen 2*4 in hochkant. Dann über den Fenstern 3 hochkant und rechts der Fenster nochmal 2*4. Ergibt 19 Stück, alle hochkant und ein String.


    Wenn man alles in quer baut könnten links 4*3 abzüglich ein Modul am Entlüfter ganz links, über den Fenstern 2*2 und rechts wieder 4*2 bauen; wären 23 Stück, wobei das links der Fenster sehr eng wird und auch insgesamt auf dem Dach eng ist. Eigentlich brauchst Du da 11,7-11,8m Dachbreite und links der Fenster 5,1m. Die hast Du aber glaube ich nicht.


    Wie auch immer, von 5,5 bis 6KWp sollte es Möglichkeiten geben.
    Ich denke ich würde die unkomplizierte und sicher passende Lösung in hochkant weiter verfolgen und die Birke köpfen oder killen. Neben Schatten macht die auch irre viel Dreck und Birken wachsen wie Unkraut :!:


    Die 19 Stück könnte man an den Fronius Symo mit 5KVA hängen.
    Bei 22-23 Stück würde ich an den Fronius Symo mit 6KVA gehen.
    Beides in 70-weich.


    Unten in den Bereich mit den vielen Dachentlüfern würde ich nix legen.


    Voraussetzungen für einen Speicher musst Du jetzt nicht schaffen, zumal der bei nur 3200KWh im Jahr vermutlich auf absehbare Zeit (nie) wirtschaftlich zu betreiben sein wird.
    Wir haben 2500KWh im Jahr, ich finde Speicher toll, aber es lohnt sich einfach nicht. :wink:

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    Einmal editiert, zuletzt von seppelpeter ()

  • Alles klar


    Ich werde nun auf die Angebote der Firmen warten und mich dann hier zur Entscheidung nochmal melden


    Vielen Dank