Planung einer Inselanlage im Schrebergarten

  • Moin Männers,


    nachdem ich mich nun seit Wochen im Netz bezgl. Solaranlagen informiere und irgendwie nicht so richtig schlau werde, bitte ich Euch hiermit um Hilfe.


    Die Anlage soll in unserem frisch angepachteten Schrebergarten aufs Laubendach.


    Der einzige wirklich einzuhaltende Parameter ist laut Gartenordnung, die maximale Kollektorfläche von 2m².


    Hauptsächlich genutzt werden soll 230V mittels Wechselrichter.


    Primär geht es mir eigentlich nur um Beleuchtung, Handy und Laptop oder so. Vielleicht auch mal ein kleiner TV.


    Trotzdem soll es ein ordentlicher erzeugter Sinus sein, um auch bei empfindlichen Geräten, keine Probleme zu bekommen, dachte da an einen Victron Phönix Inverter 350-800VA oder etwas in der Art.



    Was jetzt mein Hauptproblem ist - welches Panel mit welcher Spannung für welches Batteriesystem?


    An Batterien stelle ich mir so 2 x 100-120Ah vor.


    Nur in Reihe, oder Parallel, 12 oder 24V.


    Mein jetziger Kenntnisstand kann kaum Unterschiede feststellen. Was sich bei 24V an Batteriekapazität halbiert, reduziert sich in gleicher Weise im Abnahmestrom.


    Lediglich könnte ich mir eine verlustärmere Hochtransformierung von 24 auf 230V vorstellen, als von 12 auf 230V.


    Weiter geht es bei den Reglern.


    Da hatte ich an einen einfachen Steca Pr 2020 gedacht, weils Display so schön ist:)


    Die einfachen MPPT Regler sind ja oft ohne Display:(


    Alles in allem fehlt es mir doch deutlich an Durchblick.


    Ach so um die 1200€ darf der Spass kosten.


    was meint ihr denn so?


    Gruss Icke

  • Ich meine, eine Insel macht für Dich eigentlich wenig Sinn bzw. es ist keine Wirtschaftlichkeit zu erwarten.


    Zwei Standard-Module und ein Microwechselrichter (TieGrid) sorgen dafür, dass sich bei Sonne Dein Unterzähler der Gartenanlage rückwärts dreht, wenn Du die Energie nicht gerade selbst verbrauchst. Da dann diese geringe Energiemenge eben irgendwo in einem Nachbargarten verbraucht wird, ist eine Rückspeisung in das öff. Netz nicht zu erwarten. Die Gartenanlage betreibt ja i.d.R. nur einen gemeinsamen Netzanschluss mit eigenen Unterzählern.
    Abrechnungsmäßig schadest Du auch niemanden, denn die Gartenanlage bezieht dann ja tatsächlich weniger Strom aus dem Netz.


    Ob Du die Anlage dann offiziell anmeldest und Dir Papierkrieg und Ärger aufhalst, musst Du (wie bei der Insel auch) selbst wissen. Preiswerter und effizienter als eine Insel ist diese Lösung allemal. Selbst mit Markenkomponenten sollten <700€ erreichbar sein - noName + bspw. Gebrauchtmodule eher <450€.

    EEG-PVA: 7,65kWp, Kostal Pico 8.3 seit 11/2009
    Insel-PVA: 6kWp, 2xTriStar MPPT60 +PIP2424MSX+Staplerakku
    Hotzenblitz, Stromos, ...(Überschussverwerter)
    Datensammler bei "Jäger im Detail"
    Kaiserlicher Jäger-König:89(D:13,T:3,Q:1)

  • Ups dann bin ich wohl total falsch hier[emoji51]


    Möchte nichts einspeisen, wie auch bei 2m2.


    In welches Unterforum gehöre ich denn mit meiner Minigeschichte[emoji849]

  • Gerade nochmal recherchiert:


    Glaube Inselanlage trifft es schon.


    Unsere Schrebergartenanlage stellt ja keinen Strom zur Verfügung.


    Somit bleibt mir nur etwas autarkes, sprich ne Inseanlage, oder?


    Gruß Icke

  • Zitat von ickedette

    Gerade nochmal recherchiert:
    Glaube Inselanlage trifft es schon.
    Unsere Schrebergartenanlage stellt ja keinen Strom zur Verfügung.
    Somit bleibt mir nur etwas autarkes, sprich ne Inseanlage, oder?


    Hallo Icke,


    irgendwie scheint mir der Kollege Joe-Haus auf dem falschen Fuß zu stehen.
    Klar ist es eine Inselanlage!
    An welchem Standort bist du - wegen der 2 m² Regelung für PV?
    Ist mir aus Gartenanlagen in Nürnberg/München bekannt.
    Sind es genau 2 komma 00000000000 m² oder gibt da ein paar mm² Spielraum?


    Mit zwei von diesen Modulen kommst du ziemlich ans Maximum (2,05 m²), immerhin 300 Wp :)
    https://www.google.de/webhp?so…8#q=sw%20150%20poly%20r6a

  • Wenn Du aus der Nähe von Bremen kommst kann ich helfen.
    Ich biete den Pazellenbetreibern hier immer 2 Module mit zusammen 380W an (1,6m²) gebraucht und dazu einen MPPT Regler neu mit 30ampere für zusammen 250€.
    Damit werden desöfteren bis zu 30ampere auf 12V Batterie erzeugt.

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • Moin ickedette,


    det klingt nach Baalien, ha ick Recht? Kiek mal inne thread "Dimensionierung der PV Anlage + Sicherungen" hier innet PV-Forum. Da ham wa sowat jrade ausführlich diskutiert. Und klär mal, ob 2 m² Modulfläche oder Siliziumfläche. Det is een Unnerschied. Mit de Kohle kommste hin. Jut, wa?


    Freundliche Jrüße
    pvx

  • Da bin ich wieder:)


    Der Garten befindet sich in Köln , und ja pvx meene Wurzeln hab ick in Berlin:)


    Die 2,05m2 bei insgesamt 300W wären natürlich perfekt, aber auch mit je 200€ stolz im Preis......aber machbar;)


    Das wäre ja dann ein 36Zellen 12Volt Panel.


    Muss ich darauf achten oder ginge ein 60Zellen Panel ebenfalls?


    Oder hängt es von der Spannung der Verbraucher ab und davon, ob die Batterien auf 12 oder 24V verschaltet sind.


    Ich möchte ja eigentlich in meinerm kleinen Garten (300m2) und in der Laube (3x4m) alles auf 230V laufen lassen, da im Haus ein unter Putz-Schukodosennetz installiert wurde, es mittlerweile eine Riesen Auswahl an LED Leuchtmitteln gibt (oft um 3-5W) und ich mich mit den Leiterquerschnitten und der geringeren Brandgefahr entspannter fühle.


    Jetzt habe ich allerdings, wie geraten, den Dimensionierungs-Thread durchgelesen, in welchem für mich der Tenor, weg von 230V lauten könnte.


    Das verunsichert mit ganz schön.


    Dachte bis jetzt nur mit dem Wirkungsgradverlust von 10-20% leben zu müssen .


    Ist es denn wirklich so viel mehr?


    Fänd die 230V-Planung soviel entspannter.......


  • Du kannst auch 3x100Wp Mono nehmen, das ist günstiger und kleiner:
    http://www.enjoy-solar.de/Sola…UeV-zertifiziert::52.html
    Oder 4x100Wp leistungsgesteigerte Module, etwas teurer und etwas über 2m²:
    http://www.enjoy-solar.de/Sola…unPower-Zellen::1012.html


    Ich würde einen günstigen Wechselrichter kaufen, und diesen nur bei Bedarf einschalten.
    Licht über 12V oder 24V LEDs
    Ich hab den WR fast immer eingeschaltet, mit diesen 10% bis 20% Verlust, also Batterie und WR. Hab aber "unbegrenzt" Platz für Module, du bist da ja eingeschränkt.


    MfG Georg

  • Wenn du 2 x 150 Wp parallel schaltest, hast du 300 Wp @ 12 V.
    Inverter 12 V DC / 230 V AC. Kauf dir einen guten Steca, die haben viel weniger Verluste.