Anlagenplanung

  • Hallo,


    wir haben ein EFH mit einer Vorbereitung für PV. Dort sind vorbereitet


    - Dachpfannen mit Haken von Lehmann für 28 Standardmodule,
    - sowie 4x 6mm2 und 1x16mm2 einadrig
    - ein großer schaltschrank mit noch genügend Zählerplätzen
    - mehrere Kabel (unter anderem CAN BUs, CAT 7 und 5x10mm2) NYY zur Garage
    - Netzwerkswitch und Anschluß an Potentialausgelich in direkter 1m Entfernung zum Stromkasten


    Bei 290 - 300kwP kommt man so auf 8,4 - 8,2 KwP


    Heizungsanlage ist eine Luft-Wärmepumpe. KFW70


    Die Dachneigung beträgt 25°, die Ausrichtung ca. 5° Westliche Abweichung von einer kompletten Südausrichtung.
    Ein Kamin sorgt in den Abendstunden für ein wenig Verschattung, sonst hätte man auch 30Module befestigen können.
    Insofern sollte es keine größere Schattenproblematik geben.


    Unser Budget ist leider doch sehr begrenzt.
    Eine gewisse Autarkie / Inselbetrieb wäre mir aber ein paar Tausend Euro wert - vorallem wenn man schaut in welche Richtung unsere Bundesregierung die Entscheidungen trifft.
    Insofern ist Speicher definitiv ein Thema. Wenn man anscheinend betrachtet, dass steuerlich der PV-Speicher abgesetzt werden darf bei einer Neuanschaffung ist es umso interessanter.


    Nachdem aber mit Speicher 50% Abregelung verlangt werden und die Förderung doch nur im Bereich von ein paar Tausend Euro, seit heute im Übrigen sogar in der völlig bescheuerten und komplizierten Berechnungsformel nur noch mit 22% Förderung statt 25%.


    Angebote einzuholen in unserer Region ohne doppelten München-Aufschlag schwierig.


    Irgendwann ein Plug-In-Hybrid wäre natürlich super oder zumindest ein Wechselrichter der sowas dann auch unterstützt.


    So wie ich das sehe geht SMA in Richtung Speicher den Weg in Richtung AC-seitigen Anschluß - für einne SMA Insel-batteriewechselrichter fast 2000€ extra zu zahlen sehe ich jedoch nicht ein.
    Ist wohl erprobte Technik und auch in einem Positionspapier von SMA gut beschrieben, weswegen Sie diesen Weg gehen.
    Eine Amtron Wall kann man an einen Wechselrichter auch noch anschlie0en. Kooperation mit Tesla wude auch angekündigt.
    Aber in Summe wirkt das AC-seitige Konzept für mich ein wenig überholt bzw. doch mit höheren kosten belastet.


    - Die SMA tripower Wechselrichter scheinen recht effizient zu sein und die Qualität wohl auch ordentlich - zumindest wenn ich hier so summiere was ich für einen Eindruck aus dem Forum gewonnen habe.
    - Fronius scheint seine neue Symio Hybrid Wechselrichter nicht wirklich teuer zu verkaufen - eine Art Steuerung - die bei SMA ("Sunny Home Manager") erst zugekauft werden muss ist auch schon drin.
    Allerding ist die Anzahl der unterstützen Speicher bei diesen Wechselrichtern doch recht begrenzt - und dann scheint es auch nur einen Tracker zu geben.
    - Kaco - habe ich nichts in die Richtung für mich passendes gefunden.
    - E3DC wird von vielen hochgelobt und hat anscheinend auch alles was ich mir so wünschen würde - Heizungsansteuerung per Relais, Unterstützung einer Wall, Batteriespeicher - aber leider ist der Preis nicht so gering und die maximale Spannung ist bei dem kleinen E3Dc doch recht begrenzt ( ich glaube 500V? 8KwH?).
    Damit fällt E3DC leider bei meiner Dachfläche durch ( für den kleinen zu klein,für den Großen zu groß)
    - solardedge - ich fand zu wenig Informationen darüber - zudem nicht lüfterlos - ich brauche da keine nervigen Lüfter im keller - ist für mich ein Nogo, allerdings mit der Einzelüberwachung und besserer Abschaltmöglichkeit im Brandfall eine feine Sache, Anschluß eines Funkrundempfängers möglich.
    Aber was ist mit einem BatterieAnschluß? Und was ist mit einem simplen Relais für die Wärmepumpe? geht das? Ich habe das was über die Erweiterung StorEdge gelesen - aber anscheinend nur Unterstützung für tesla Wall und auch "nur AC-Seitig" nachrüstbar?
    Allerdings habe ich dann wieder eine sogenannte Storedge Schnittstelle gefunden zur zusätzlichen DC-Seitigen Anbindung....sieht nicht teuer aus...SESTI-S1 - wohl um die 800€ Netto.
    Evtl. auch nicht nur kompatibel mit Tesla, sondern seit neuestem auch mit LG Chem?



    Rein Preislich bin ich auf folgende Idee gekommen:


    Fronius Symio Hybrid mit 1 Tracker - davor geschaltet x Solardedges - aufgrund der fehlenden Schattenproblematik ein wenig Perlen vor die Säue - und wahrscheinlich auch nochmal ein halber Prozent Verlust? -
    aber dafür kann ich DC-seitig einen Fronius Energiespeicher für 5000-6000€ einbinden und bin mit der Lösung mindestens 2000-3000€ günstiger als alle bisherigen Anbieter und ein wenig variabel - je nachdem was Fronius in Zukunft noch unterstützen wird.


    Oder alternativ die Storedge-Lösung mit einer möglichst kleinen dc-seitigen LG Chem Batterie - aber hat da jemand Preise?
    Ist da die Steuerung ausgereift? Hat jemand Erfahrungen?


    Macht das so überhaupt Sinn? Habt Ihr andere Ideen? Wird vom Fronius Symio Hybrid eigentlich nun die tesla Wall unterstützt oder braucht man da eine Spezielle? (auch wenn das aus meiner Sicht auch mal wieder nur ein blöder Marketing-hype ist und uns wahrscheinlich andere Anbieter bessere Speicher als tesla haben)


    Und nun die Hauptfrage an Euch:
    Wie würdet Ihr an meiner Stelle agieren und was würdet Ihr einkaufen?
    Was haltet Ihr von der Variante Fronius Symio Hybrid in Kombi mit Solaredge?


    Bin mal gespannt, ob hier jemand so viel liest und konkret antwortet! ;)



    Achso - die bisherigen Angebote:
    E3DC + 28x LG | 300 Watt ---> 24580,00 NETTO
    E3DC + 28x Winaico PERC 290 Watt ---> 21115,00 NETTO
    Wechselrichter Fronius Symo 7.0-3-M + 28 x Winaico PERC 290Watt ---> 11500,00 NETTO (ist da der wechselrichter nicht zu klein?)
    SolarEdge SE7k + optimizern + 28 x Winaico PERC 290Watt ---> 12150,00 NETTO (Ist der wechselrichter nicht auch zu klein?)

  • Ich kann nur zu Solaredge etwas sagen:


    Wenn du denkst andere WR sind leiser als Solaredge liegst du ziemlich daneben.
    Die einphasigen kommen kpl. ohne Lüfter aus, die dreiphasigen sind im Vergleich eher leise.


    Speicher werden bei SE natürlich DC-seitig angeschlossen, erst dann kommen ja die ganzen Vorteile zum Tragen.
    Du könntest bspw. auf die neue WR-Generation warten, die zum Jahreswechsel erscheinen soll und einen sehr guten Wirkungsgrad besitzen soll. Du könntest zwei (Nachfolger vom) SE4000 installieren, an die dann der Speicher direkt angeschlossen werden kann ohne irgendwelche Zusatzbauteile, die Steuerung ist auch enthalten.

    lg kassi


    5,72 & 8,55 & 6,75 & 9,88 & 5,5 kWp & 390 Wp auf Womo
    Ioniq electric seit 5/2017, Prius aus 2005 wurde Anfang 2019 durch Tesla Model 3 ersetzt


    Hier gehts zur Analyse meiner Anlage auf Einzelmodulbasis

  • Zitat von Solar_Munich


    Wie würdet Ihr an meiner Stelle agieren und was würdet Ihr einkaufen?


    Erstmal nichts von alldem was du hier aufgezählt hast :mrgreen:
    ich würde mir Angebote von bundesweit agierenden Solateuren holen um den "München-Aufschlag" zu vermeiden :wink:


    Zitat von Solar_Munich

    Was haltet Ihr von der Variante Fronius Symio Hybrid in Kombi mit Solaredge?


    Nichts, weil der Fronius Symo bereits ein hervorragendes Schattenmanagement hat :!:
    Solaredge braucht man nur bei komplizierten Verschattungssituationen oder wenn man zuviel Geld für die sicher interessanten, aber m.E. unnötigen "Zusatzgimmiks" (z.B. Einzelmodulüberwachung) hat.
    Abgesehen davon halte ich auch von Speicher allgemein (noch) nichts, da es sich finanziell (noch) nicht rentiert. Wenn du sowas als Hobby betrachtest und Geld diesbezügl. eine untergeordnete Rolle spielt dann ist das aber O.K.



    Zitat von Solar_Munich

    Bin mal gespannt, ob hier jemand so viel liest und konkret antwortet! ;)


    Gelesen hab ich selbstverständlich alles aber ich möchte dem Rest des Forums natürlich auch noch was zum antworten übriglassen :mrgreen:

    Zitat von Solar_Munich


    Achso - die bisherigen Angebote:
    E3DC + 28x LG | 300 Watt ---> 24580,00 NETTO
    E3DC + 28x Winaico PERC 290 Watt ---> 21115,00 NETTO
    Wechselrichter Fronius Symo 7.0-3-M + 28 x Winaico PERC 290Watt ---> 11500,00 NETTO (ist da der wechselrichter nicht zu klein?)
    SolarEdge SE7k + optimizern + 28 x Winaico PERC 290Watt ---> 12150,00 NETTO (Ist der wechselrichter nicht auch zu klein?)


    Preislich völlig daneben, besonders die Angebeote mit Speicher :roll:
    Ist das "all inclusive" oder kommt da wohlmöglich noch was dazu :?:


    Um Angebote übersichtlicher einzustellen hat sich hier im PV-Forum das Angebotsformular bewährt:
    http://www.photovoltaikforum.com/angebote-f41/
    Da solltest du deine Angebote zur Bewertung einstellen, ich bin sicher so erhälst du ein größeres "Echo" auf deine Anfrage :wink:
    Einfach oben links auf "Neues Thema" klicken und du kannst Feld für Feld ausfüllen

    EDIT:

    Zitat von Solar_Munich

    (ist da der wechselrichter nicht zu klein?)


    Kommt drauf an welche Art der Reduzierung der Einspeisung gem. EEG § 9 vorgesehen ist.
    http://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__9.html
    Vermutlich rechnet der Anbieter mit 70% weich, denn 8,12 kWp *0,7= 5,684 kW benötigte Wirkleistung PLUS 5 % Blindleistung-> 5,684 / 0,95 = 5,98 kVA benötigte wechselrichterleistung für 70% hart. Es bleibt also etwa 1 kW was du im günstigsten Fall zum Eigenverbrauch zusätzlich erzeugen könntest.


    Was es für Alternativen zur 70% Regelung gibt und wie sie funktionieren findest du z.B. hier:
    http://www.photovoltaik-web.de…-einspeisemanagement.html

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Zitat von kassiopeia

    Du könntest zwei (Nachfolger vom) SE4000 installieren, an die dann der Speicher direkt angeschlossen werden kann ohne irgendwelche Zusatzbauteile, die Steuerung ist auch enthalten.


    Vielen Dank für den Tip mit den lüfterlosen von solaredge....


    Ich bin kein Experte - aber brauche ich nicht bei zwei einphasig einspeisenden Wechselrichtern in der Klasse 4000VA irgendeine Art Zusammenbau welche die Schieflast verhindert was mich wieder zusätzlich kostet?
    Oder gilt die Beschränkung pro Phase?
    Was kostet denn vermutlich dann einer? Fast so viel wie ein dreiphasiger?


    Und wäre nicht bei zwei einphasig einspeisenden und Bezug der Wärmepumpe über Drehstrom wieder Strom vom Netzbetreiber nötig - weil nicht alle Phasen von den Wechselrichtern versorgt werden? Stichpunkt saldierender Strombezug auf unterschiedlichen Phasen etc...


    Also wie gesagt - find ich ne gute Idee - aber ich habe die Befürchtung, dass die Lösung für mich auch nicht ideal ist - vorallem weil unsere Wärmepumpe der Riesenstromfresser ist und alles andere inzwischen kaum Strom verbraucht- also wir sind inzwischen ein 5-Personen-Haushalt und hatten wie gesagt bereits einen Stromverbrauch von 1900kWh / Jahr.


    Jetzt mit effizientem Kühlschrank und Spülmaschine, sowie fast nur LEDs wie auch kaum Trocknernutzung fürchte ich wird unser Stromverbrauch nochmals geringer werden - lediglich die Wärmepumpe wird noch mit 4000-5000kWH "reinhauen"...

  • Zitat von smoker59


    Erstmal nichts von alldem was du hier aufgezählt hast :mrgreen:
    ich würde mir Angebote von bundesweit agierenden Solateuren holen um den "München-Aufschlag" zu vermeiden :wink:


    Doofe Frage: Wie geht das?


    Ich habe mich schon in sämmtlichen Portalen eingetragen und auch oben mal auf "Angebot einholen" geklickt.
    Kaum Rückmeldungen bisher... :?:

  • Zitat von smoker59


    Abgesehen davon halte ich auch von Speicher allgemein (noch) nichts, da es sich finanziell (noch) nicht rentiert. Wenn du sowas als Hobby betrachtest und Geld diesbezügl. eine untergeordnete Rolle spielt dann ist das aber O.K.


    Ich sehe es nicht als Hobby, sondern als Investition in die Zukunft und als gute Tat um den CO2-Ausstoß endlich zu reduzieren...auch wenn sich das wirtschaftlich nach "Schönrechnen" erst nach 15-30 Jahren rechnet - wenn der Speicher dann noch leben sollte.


    Und auch, wenn evtl. zur Förderug vom Lithium und zum Zusammenbau und für die Lieferung des Speichenr mehr CO2 verbraucht wurde als je mit dem System eingespart werden kann.... aber was soll man machen - weiter zu gucken und lieber in ein Motorrad mit viel PS investieren?

  • Tolle Solar-Vorbereitung ... war bestimmt teuer.
    Warum 28 Module, ist das Dach damit voll?
    Mehr als einen Zähler, ein Zweirichtungszähler, wird eigentlich nicht benötigt.


    Wenn mehr Module passen wäre es natürlich geschickter mit 34 oder 38 Modulen zu planen und dann auch gleich Richtung 10KWp. Gibt es mehr Dächer, eine Gaube auf einem Norddach, einen Carport/Garage? Welcher Stromverbrauch wird erwartet? Heizung per WP spricht klar für 10KWp.


    Bitte einen Belegungsplan einstellen zu den 28 Modulen.


    Insel und Autarkie mit einer Stromheizung im Haus ... das ist eine absolute Schnapsidee oder wo soll die Energie für die Heizung im Winter her kommen? Am besten noch mit Schnee auf den Modulen. :roll:
    Speicher sollte definitiv KEIN Thema sein. Nächste Schnapsidee von Dir.
    Der ist a) per se mal sehr teuer und wird bei Dir b) während der Heizperiode von Oktober bis März leer rum stehen, weil alles an Ertrag sofort in der LWWP bzw. im HH verschwindet.
    Über ungelegte Eier mit eAuto und PV auf dem Dach sprechen wir dann besser nicht, wäre die nächste Schnapsidee.


    Bau Dir eine stinknormale PV mit 30 Modulen, 290Wp, 70-weich am 7KVA Fronius Symo.
    Alternativ und sicher günstiger 70-hart mit 8,1KWp am SMA STP6000 oder Fronius Symo mit 6KVA.
    Wären dann 270Wp Module bei 30 Stück oder 290Wp bei 28 Stück.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

    3 Mal editiert, zuletzt von seppelpeter ()

  • Zitat von smoker59


    Die Kombi habe ich nur ausgewählt, weil der Symio Hybrid nur 1 (einen!) Tracker hat und man bei 28 Modulen nicht mehr mit einem Tracker hinkommt - zumindets bei den mir bekannten Modulen.. und dennoch kann man schon einen Speicher anschließen ohne großen Aufwand oder hohe Mehrkosten (außer für den Akku selber)...


    Wenn der Symio Hybrid mit 2 Trackern rauskommen würde oder noch besser mit 2 Speicheranschlüssen - einmal für das Haus und dann für eine Wall in der Garage würd ich natürlich noch warten :)


  • Bitte nicht so schießen! :danke:
    Schnapsidee wirkt auf mich nagtiv wertend!


    Grundsätzlich habe ich mir etwas dabei gedacht - ganz im Gegensatz zu vielen anderen Kunden im PV-Bereich.
    Der größte Feind der Dampfbremse sind Elektriker und Solateure :lol:


    mal schauen wie jetzt auf mich geschossen wird...
    :twisted:


    Das war der Hintergrund meiner "Belegung" - wobei bis auf Kabel und Dachhaken sowei zwei dichteinsätzen das ganze jetzt keine Unmengen gekostet hat - das lief so mit - im Rahmen des Hausbaus - kein Extra Aushub - weniger Dachziegeln - waren in Summe ein paar Hundert Euro für die Sonderziegel und ein paar hundert für kabel und dichteinsätze.....das war es mir definitiv WERT!


    Und selbst bei kleinem Geruckel am Leerorhr durch die Dampfbremse besteht die Gefahr eines geringen Lochs. Die Folge: Schimmel im Dachstuhl. Meine Arbeitskollegin kann davon ein Lied singen --> Schaden 50 TEUR!
    Baufirma war aber schon vorher pleite - und es waren weder Trockenbauer noch Elektriker , noch Solateur - sie konnte nur froh sein, dass sie noch eine Bankbürgschaft hatte und vor Gericht gewann!


    Daher hatte ich alles vorher für eine Maximalbelegung - bis auf zwei Stellen (nämlich am Kamin) ausgelegt.
    Im übrigen ist sehr wohl mehr als ein Zähler interessant - beispielsweise um den Verbrauch und damit den COP / JAZ der Wärmepumpe per S0-Zähler an die Wärmepumpe weiter zu geben. Schließlich will man die Effizienz der Wärmepumpe steigern und das geht nur , wenn man kennzahlen und Messwerte hat - und der Zähler für 150€ fällt da nicht ins Gewicht!


    Von 100% Autarkie allein über PV im Winter spreche ich nicht - für die Wärme ist dann unser Kamin da! :D
    Aber um Überschüsse in Warmwasser zu verwandeln finde ich die Kombi Wärmepumpe + PV mehr als ideal!
    Ist aus meiner Sicht alles eine Frage der Regelung - ich verlange keine 100% Insel oder möchte auch nicht die Wärmepumpe mit der Batterie betreiben - das wäre unbezahlbar -ich will für die Zukunft gerüstet sein und meine Spitzen in Warmwasser verwandeln und in einer kleinen Batterie speichern, z. B. eine LG Chem für 4000€


    Die Frage, die ich mir bloß stelle: Wie kann ich verhindern, dass die Wärmepumpe im Winter die Batterie auslutscht.... gibt es da ggf. eine Steuerung?


    Wenn z. B. die aktuelle Last zu hoch ist ---> Dann nimm den Strom wieder aus dem Netz?
    Klingt komisch ist aber sicher batterieschonend und sinnvoller - als die 30-40% die die batterie sowieso nur im Winter wahrscheinlich hat noch durch die Wärmepumpe zu "verbrennen"