Senec Speicher 10kwh oder?

  • Moin an alle,
    Überlege mir seid einiger Zeit für unsere pv-Anlage um einen Batteriespeicher zu erwitern, mit Senec tele ich schon seid einiger Zeit. 10kwh fur ca.12.000€ mit dem ganzen cloud usw...
    Mann findet leider kaum richtige preise im internet um vergleiche zu ziehen?
    Es tut sich ja geradeim Kfz bereich mit der dichtejnd reichweite der Akkus, würde dies auch auf die Batteriespeicher auswirkung haben?
    Was würdetihr mir empfehlen?
    Vielen Dank.

  • Zitat von LevKaan2002

    Moin an alle,
    Überlege mir seid einiger Zeit für unsere pv-Anlage um einen Batteriespeicher zu erwitern, mit Senec tele ich schon seid einiger Zeit. 10kwh fur ca.12.000€ mit dem ganzen cloud usw...
    Mann findet leider kaum richtige preise im internet um vergleiche zu ziehen?
    Es tut sich ja geradeim Kfz bereich mit der dichtejnd reichweite der Akkus, würde dies auch auf die Batteriespeicher auswirkung haben?
    Was würdetihr mir empfehlen?.


    Hallo LevKaan2002,


    Zunächst mal das hier:
    http://www.korrekturen.de/rechtschreibpruefung.shtml

  • Zitat von LevKaan2002

    Moin an alle,
    Überlege mir seid einiger Zeit für unsere pv-Anlage um einen Batteriespeicher zu erwitern, mit Senec tele ich schon seid einiger Zeit. 10kwh fur ca.12.000€ mit dem ganzen cloud usw...
    Mann findet leider kaum richtige preise im internet um vergleiche zu ziehen?
    Es tut sich ja geradeim Kfz bereich mit der dichtejnd reichweite der Akkus, würde dies auch auf die Batteriespeicher auswirkung haben?
    Was würdetihr mir empfehlen?
    Vielen Dank.


    LI oder PB (Blei)? Für Blei wäre es eindeutig zu teuer?
    Der Preis mit oder ohne Märchen-Steuer.


    Grüße,


    Florian

  • @ LevKaan2002


    Konkrete Preise zu finden ist immer schwer. Im Zweifel einfach mal bei der DEV nach Vertragspartnern im Umkreis fragen und dort Preis anfragen, am besten als Festpreis inkl. Installation mit/ohne EG. Dann mal überregional im Netz suchen. 'Senec' gerade eben mal spaßeshalber als Suchbegriff in den Ebay Kleinanzeigen eingegeben, spuckt 9300 Euro netto inkl. Fracht aus. Wenn Du lange genug die Suchergebnisse von Google durchklickst, wirst Du irgendwann auf Preise von Großhändlern stoßen, die Dir in etwa die Gewinnspanne der Händler aufzeigen.


    Mit dem Aufstellen des Batteriespeichers (rund ein bis zwei Tage Arbeit für ein bis zwei Facharbeiter) verdienen die, die nur Dein Bestes wollen, nämlich Dein Geld, gut das Doppelte wie bei einer zeit- und personalaufwändigen Installation einer PV-Anlage. Deshalb wollen alle auch wie verrückt Speicher an den Mann bringen.


    Die Preisspanne von Angebot zu Angebot für den gleichen Speicher sind mitunter enorm. Mir wurden letztes Jahr Mondpreise bis zum Doppelten dessen, was ich letztlich im Dezember / Januar für mein fertig installiertes PB-System gezahlt habe, offeriert.


    Such Dir in jedem Falle einen Händler aus, der schon etliche von den Dingern verbaut hat. Der sollte wissen, wie es geht und ist deshalb wahrscheinlich meist auch fixer und die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass die Anlage vom Start weg auch funktioniert. Lass Dir Referenzen nennen, sprich mit den Käufern.


    Da Du schon PV hast, lass Dir Zeit. Die Preise fallen stetig und das Angebot steigt. Kauf im Winter, wenn Solarteure nicht unter Termindruck auf Dächern herumturnen, sondern Flaute haben und gerne noch mal Geld in der Kasse hätten für's Urlaubsgeld der Mitarbeiter oder um Rechnungen zu bezahlen, Händler Ihre Messemodelle loswerden wollen oder das neue 2.0 Supernachfolgemodell ordern müssen und noch ein altes Modell über haben etc. Das Üblich halt.


    Am besten ist, Du wartest noch zwei, drei Jahre bis die kWh Speicherkapazität deutlich unter 500 Euro liegt. Derzeit rechnet sich ein Batteriespeicher nur für den Hersteller und den Installateur und frisst die Rendite Deiner ja schon vorhandenen PV-Anlage auf. Beachte auch, dass Du die Vorsteuer nach geltender Gesetzeslage aller Wahrscheinlichkeit nach nicht erstattet bekommst, also Bruttopreise für Dich maßgeblich sind, Eigenverbrauch aus der Batterie trotzdem zu versteuern ist.


    Außerdem werden gerade erst normierte Kriterien definiert, um die Speicher miteinander vergleichbar zu machen und den Verbraucher zu schützen.


    Die Steuerungen der Laderegler sind oftmals noch ziemlich dumm / verbesserungswürdig. Der Senec bspw. lädt morgens schön drauf los und wenn mittags im Sommer die Batterie voll ist, regelt er Deinen Wechselrichter auf derzeit 50% Anlagenleistung ab, wenn Du Förderung für den Speicher in Anspruch nimmst - es sei denn Du kannst andere Verbraucher zuschalten und hast eine dynamische Abregelung.


    Es ist alles noch zu teuer oder in den Kinderschuhen, bspw. die Vernetzung und das intelligente Zusammenspiel mit Wärmepumpen und anderen zuschaltbaren Verbrauchern wie Waschmaschinen, Trocknern und dergleichen. Mehr als An/Aus verbirgt sich meist nicht hinter SmartGrid und Co. Definierte Schnittstellen? Aktuell Fehlanzeige!


    Lass Dich andererseits nicht von drohenden, reduzierten Einspeisequoten verrückt machen. Durch immer intelligentere Steuerungen wird die Eigenverbrauchsquote zukünftig so hoch sein, dass Dich das nicht wirklich tangieren wird. Hast Du eine Ost-West-Anlage ist das jetzt schon meist kein Argument.


    Die Cloud-Idee ist bei den verlangten Gebühren m. E. witzlos, da kann man den Strom billiger beim Versorger zukaufen und hat vor allem keinen Verschleiß am Speicher. Die DEV sollte erst mal Ihre seit Jahren angepriesenen Heizstäbe und Variotarife marktreif entwickeln, statt neue Baustellen aufzumachen, die nur Entwickler-Know-How binden, sofern vorhanden. Eine vom Endnutzer auf mein Senec online selbst einzustellende Zeit für den Ladebeginn wäre hilfreich und wurde auch schon seit langem angemahnt. Eine wettergeführte Laderegelung wie bei Sonnen(batterie) schon erfolgreich im Einsatz muss es ja vielleicht nicht einmal sein.


    Wenn Du meinst, mit dem Speicher Geld sparen zu können, lass es gleich. Mehr als eine schwarze Null ist bis zum Tod des Batteriespeichers wahrscheinlich nicht drin - Inselsysteme mal außen vor gelassen. Aus Spaß an der Freud, wenn das Geld übrig ist oder andere Gründe ausschlaggebend sind - why not? Ansonsten einfach mal hinterfragen, ob Du wirklich einen Speicher brauchst oder ob sich Dein Eigenverbrauch nicht durch eine intelligente Zuschaltung von Großverbrauchern mittels Powerdog, SolarLog, SPS-Steuerungen etc. kostengünstiger erhöhen lässt.


    Im Zweifel abwarten und schauen, was das Engagement der Großen wie Tesla, Mercedes etc. hinsichtlich Preis, Qualität und Know-How (Stichwort Hochvolt-Speicher, Speichermedium...) bringt, wie sich die Kommunikation von Steuerungen, Speichern, Verbrauchern entwickelt.


    Gruß,


    Markus

    6kWp Solarworld Sunmodule Protect poly und Kostal Piko 5.5 seit dem 03.01.14
    16/8 kWh Senec.Home G2 Plus seit dem 21.12.15 sowie EG seit dem 07.01.16
    SolarLog 1200 und zusätzlich SolarLog 380 Pro Batteriezähler seit dem 29.02.16

  • Vielen Dank an Markus für die Ausführliche information,
    habe das Angebot durchgeschaut:
    10Kw/H Speicher mit installation usw... Brutto 16.000€ ist mir zu viel. Da holle ich mir doch gleich für 30.000 Chevrolet Bolt 2017


    hatte mit einem Instalateur der Tesla verbaut gesprochen SMA 950€ Batterie 6,4Kw/H 4500€ netto +500ca, installation da währe ich ja schon bereit und in Zukunft noch einen Speicher dazu zu Kaufen für 4500€ falls es den noch knapp wird wegen der Erdwärmepumpe.


    darf mann die Wärmepumpe mit an die PV-Anlage Anschliessen? oder sein eigen Produzierten Strom An sich in die Betriebstätten Verkaufen?
    Wir Betreiben schon Geschirspüler, Waschmaschine, ect an Sonnigen und Guten tagen wo ertrag ist, jedoch mehr als 3000kw/H Jahr 30% Nutzen wir kaum Eigen. 10.000 Wird eingespeist...
    Hat jemmand ne gute adresse für Tesla Speicher?

  • Hi
    Wenn ihr sozusagen unter größter Anstrengung auf 30%EV kommt was versprichst du dir dann mit einem Speicher? Ich meine wenn eh schon alle Großverbraucher ihren Tagdienst vollrichten, was soll der Speicher am EV noch reißen? Zumal ja dann die Verbraucher statts tagsüber eher abends laufen.


    Wie hoch ist denn euer Gesamtverbrauch?


    Wie alt ist deine Anlage (Inbetriebnahme)?


    Abschließend natürlich die Frage, wozu überhraupt einen Speicher?

    Gruß PV-Express


    Mit ZOE Z.E. 40 Beruflich unterwegs

    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Um noch zu Sparen und auch der um Welt zu gute.
    Wir haben Zwei Zähler drine:
    1. privat Haushaltsstrom mit der PV-Anlage (3000KW/H Jahr monatlich 71€ ca. 0,23€)
    2. Erdwärmepumpe (4400KW/H Jahr 79€ Monat ca.0,19€)
    Einspeisevergütung was mit 18,39KW/H
    im Hamburger bereich ist oft Bewölkt sowie Regnerisch wenn die Sonne scheint ist eben mal 10.000W zur verfügung aber selten.


    dachte, 150€ Monat x12 = 1800€ in 5Jahren 9000€ (Tesla 4500+950+500 netto) währe ja schon in 4-5Jahren drine...?
    klar würde ich auf die Einspeisung verzichten weil ich diese Selbst verbrauche...
    ''nimmt es nicht übel ich muss es nicht haben, aber ich gönne den Konzernen nicht einen € die mit Sprit und Strompreisen uns Steuern.'' Daher auch am Liebsten E-Auto warte schon gespannt auf den Ampera E
    Die PV Anlage ist Bereits Bezahlt und wurde 10-12/2012 in Betrieb genommen, das ich keine Speicher Bonis erhalte?

  • LevKaan2002


    Wenn du noch 18,39 Ct/kWh Einspeisevergütung bekommst und eine gut gehende Anlage hast, wozu dann der Speicher?
    Zumal Du nach eigenen Angaben trotz zugeschalteter Großverbraucher nicht mehr als 30% EV schaffst.


    Und wie bereits erwähnt, für Dich maßgeblich sind Bruttopreise. Also kommt auf Deine Netto-Angebotspreise überall noch die MwSt drauf.


    Und die selbst entnommenen kWh aus dem Speicher musst Du mit Deinem ESt-Satz versteuern, wobei die Bezugskosten vom EVU maßgeblich sind und nicht Deine evtl. geringeren Herstellungskosten plus USt obendrauf.


    Dann noch Speicherverluste berücksichtigen, da Du den Strom nicht 1:1 Einspeichern/Entladen kannst, also weniger selbst nutzen kannst, als Du hättest verkaufen können.

    Kosten für zusätzliche Messzähler und deren Installation mit einplanen, wenn Du dem Finanzamt die Speicherverluste nachweisen willst, so wie ich das bei meiner Anlage in Absprache mit dem FA tue. Das kann schnell ins Geld gehen, wenn Du noch zusätzliche Zählerschränke installieren oder die Verkabelung der vorhandenen Hauselektrik ändern lassen musst.
    500 Euro für Installationskosten sind da u. U. optimistisch.


    Weiterhin den Verschleiß an Batterie und Laderegler nicht vergessen, also die plan- oder außerplanmäßigen Wartungs- und/oder Reparaturkosten im Hinterkopf haben. Hast Du keinen Speicher, kann auch nichts kaputt gehen.


    Den Verwaltungsaufwand für die Abrechnung mit dem FA etc. nicht vergessen.


    Ich habe für meinen Senec G2+ mit nutzbaren 8 kWh Speichervermögen, als unbenutztes Ausstellungsstück zum Winterpreis bezogen und mit EG fix und fertig installiert und Förderung abgezogen, letztlich knapp 5k inkl. Märchensteuer gezahlt und hoffe, dass sich das Teil nach ~ 13 Jahren rechnet oder zumindest auf 20 Jahre eine schwarze Null bringt.
    Wenn das nicht klappt, dann wird das bei mir als mein Beitrag zur Energiewende, Denkanstoß für den Sohnemann oder nettes Hobby verbucht. Gewinne werden nicht erwartet aber trotzdem gerne mitgenommen.


    Den Gedanken, die Investitionskosten in 5 Jahren wieder drin zu haben, würde ich als Wunschdenken beschreiben. Lass Dir da nichts von Herstellern und Vertrieblern erzählen. Die reden Risiken und Unwägbarkeiten klein, verwechseln - ups- Netto mit Bruttopreisen und übertreiben leicht einmal bei den Einsparpotentialen. Immer daran denken: Die wollen alle nur den Bestes - dein Geld!


    Und wie bei jedem neuen Anbieter würde ich bei Tesla erst mal abwarten und verfolgen, wie problemlos und erfolgreich deren Speicher sich im Alltag so schlägt und ob es die Firma in zwei oder drei Jahren überhaupt noch gibt. Bisher produziert der Herr Musk seit Jahr und Tag mit geliehenem Geld, ohne bisher auch nur eine Mark Gewinn erwirtschaftet zu haben.


    In diesem Sinne noch mal gut überlegen, was für Dich Sinn macht. :roll:

    6kWp Solarworld Sunmodule Protect poly und Kostal Piko 5.5 seit dem 03.01.14
    16/8 kWh Senec.Home G2 Plus seit dem 21.12.15 sowie EG seit dem 07.01.16
    SolarLog 1200 und zusätzlich SolarLog 380 Pro Batteriezähler seit dem 29.02.16

  • Zitat von LevKaan2002

    Um noch zu Sparen


    Na, das ist doch mit einem Speicher und deiner Einspeisevergütung niemals möglich. Niemals!


    Ich weiß ja nicht was du glaubst was so ein Speicher speichern kann, aber er kann i.d.R. in Deutschland 220-250mal im Jahr vollgeladen werden. Mehr kannst du dem Teil auch nicht entnehmen :idea:


    Aber unabhängig davon, mal ganz kurz gerechnet.
    Du musst ja für jede selbstverbrauchte kWh ca. 5ct an entgangener MwSt. ans Finanzamt (Sachentnehme) abführen. Zusätzlich verlierst du 18,xxct Einspeisevergütung. Sind wir also schon bei guten 23ct. Für jede selbstverbrauchte und selbsterzeugte kWh.


    Dein Strompreis vom Versorger liegt bei 23ct. Nun frage ich mich, wie willst du denn jetzt noch was sparen, zumal dich jetzt schon dein Eigenverbrauch mehr kostet als wenn du den Strom einkaufst????????????


    Mehr brauch ich in deinem Fall gar nicht Auflisten. Der Speicher kann sich gar nicht rentieren.


    Und wegen der Umwelt zu liebe: Der Strom im Netz wird immer grüner und alles was du nicht verbrauchst, verbraucht dann dein Nachbar :wink:

    Gruß PV-Express


    Mit ZOE Z.E. 40 Beruflich unterwegs

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