Weltgrößter Windkraft-Konzern

  • Siemens und Gamesa errichten weltgrößten Windkraft-Konzern


    - Der spanische Windkraftkonzern Gamesa und die Windkraft-Sparte von Siemens schließen sich zusammen. So entsteht der weltweit größte Windkraft-Hersteller.


    - Die neue Firma wird nach der Fusion weltweit Turbinen mit einer Kapazität von etwa 69 Gigawatt besitzen.


    - Gamesa hat für die Fusion etwa eine Milliarde Euro von Siemens erhalten, der deutsche Konzern hält dafür 59 Prozent des neuen Unternehmens.

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  • Interessant finde ich ja das das Onshore Geschäft seinen Hauptsitz in Spanien haben wird. An sich aber wenig verwunderlich, so viele Anlagenhersteller wie es derzeit gibt, das wird zwangsweise weniger werden. Alleine in Deutschland: Siemens, Enercon, Nordex, Senvion und noch ein paar kleinere.


    Und die Serienfertigung wird ja oft als eines der größten Kostensenkungspotentiale genannt.

  • Wenn immer mehr Windkraftanlagen entstehen, die Anlagenhersteller sich zu "Global Player" entwickeln und die Fertigung optimiert wird, werden die Netze zwangsläufig der Engpass sein. Die Genehmigung und der Bau solcher Einrichtungen dauert hoffentlich nicht Jahrzehnte. Ansonsten wird sich das Geschäft nicht rechnen.

  • Was ist los ? Siemens interessiert sich für was mit Zukunft ? Dachte die verwerten nur noch alte Reste ?

    11,14 kWp O/W 4x Solarmax WR (2012)
    43,30 kWp Anteil Solarpark Dreieich (2011)
    71,08 kWp Anteil Solarpark Hof (2012)
    70 kWp auf Hühnerställen (2012)
    301 kWp Brandenburg (2018)

  • Zitat

    Was ist los ? Siemens interessiert sich für was mit Zukunft ? Dachte die verwerten nur noch alte Reste ?


    :mrgreen: machen die doch mit Gamesa :mrgreen: schon mal Anlagen von denen gesehen ? die haben sich mal mit Vestas zusammengetan. Ich glaube da geht es Siemens nur um Produktionsstandorte mit günstigem Personal !!!!!

  • Kenne mich nicht so aus mit den Anlagen :-D aber Siemens ist made in Germany unwürdig, nur Mist zusammenkaufen wie die frackingnummer, und ein Sparprogramm nach dem anderen an den deutschen Mitarbeitern auslassen....

    11,14 kWp O/W 4x Solarmax WR (2012)
    43,30 kWp Anteil Solarpark Dreieich (2011)
    71,08 kWp Anteil Solarpark Hof (2012)
    70 kWp auf Hühnerställen (2012)
    301 kWp Brandenburg (2018)

  • Journalisten!


    10 Mrd. € Umsatz, wären bei 69 GWp Onshore WKA das totale Minusgeschäft. Selbstverständlich haben die Spanier 69 GWp unter Vertrag! Und das lohnt fast mehr, als die WKA selbst zu besitzen.


    Zwischen 5 und 10% Umsatz vom Strom-Ertrag. Und 4% Gewinn vom Umsatz sind schon ordentlich, denn ein Großteil ist ja Dienstleistung und Ersatzteilhandel unter langlaufenden Verträgen.


    Ich denke, zum Ende des Jahres, wird das nur noch die Nummer zwei sein!

  • Zitat von Kallenpeter

    Interessant finde ich ja das das Onshore Geschäft seinen Hauptsitz in Spanien haben wird. An sich aber wenig verwunderlich, so viele Anlagenhersteller wie es derzeit gibt, das wird zwangsweise weniger werden. Alleine in Deutschland: Siemens, Enercon, Nordex, Senvion und noch ein paar kleinere.


    Und die Serienfertigung wird ja oft als eines der größten Kostensenkungspotentiale genannt.



    Wer ist denn so blöd und bleibt in der BRD :D Guter Witz, da willst produzieren dann gibt es Streik oder die Bündnis 90/Die Kinderliebhaber einen selten rotschwanzalgenlurchkäferhybrid entdecken :D


    Bayer versucht auch grade Goodbye gd ol´Germany zu sagen, aber monsanto lässt sich das natürlich vergolden.


    Unterm Strich aber sehr lohnenswert in einem richtigen Industrieland produzieren zu können.

  • Ich würde zuerst den Artikel lesen, um mir dann eine Meinung zu bilden. Der Partner ist an der Spanischen Börse gelistet. Es wäre abartig teuer, alle Aktionäre abzufinden, bzw. für Siemens 100% der Anteile zu erwerben. Das ist ja grade der Vorteil der Transaktion. Siemens kommt mit seiner Sparte an die Börse und hat trotzdem das Sagen (Mehrheit).


    Selbstverständlich gehen die Partner von einem Wachstum des Marktes aus, ansonsten wäre die Transaktion ja grober Unfug. Daher werden die Standorte eher gestärkt, als geschliffen.


    Dass die Produktivität von Betriebsstätten in D. unterhalb der von z.B. China, USA oder Spanien liegt, ist ein Märchen. Dafür gibt es kein einziges Beispiel. Aber Dank Focus & Co. verwechseln das 'Bildungsbürgertum' Lohnkosten, mit Lohnstückkosten.


    Die am stärksten industrialisierten Länder der Welt: Singapur, Schweiz, Deutschland und Japan. liegen nicht deshalb vorne, weil sie 'billig' sind, sondern weil die enge Vernetzung der Wirtschaft, der Forschung und der Bildung sie nach vorne gebracht hat und hält. Die USA liegen trotz extrem niedriger Energiepreise bei den Energiestückkosten weit abgeschlagen hinter D. , selbst in Branchen, wie der Chemie.


    Aber was sich mit Realitäten beschäftigen, wenn so ein D&D den Wirtschaftsminister spielt und permanent unsere Elite in den Medien ungestraft Lügen verbreiten darf (zum o.g. Thema)