Erweiterung meiner Anlage mit Dach Garage/Gartenhaus

  • Guten Morgen zusammen,


    als Frischling in der Anlagebetreibung - meine Dachanlage 9,3 kWp Ost/West startete Mitte April 2016 - bin ich seitdem ein fleissiger Mitleser dieses Forums. Großes Kompliment an alle für die starke Frequenz dieser Seite.


    Nun spiele ich mit dem Gedanken, meine angrenzende Garage 6x3m plus angrenzendes Gartenhaus 4,5x3m ebenfalls noch mit Modulen zu erweitern.


    Kann mir jemand helfen, mit was für einer Anzahl Module ich hier rechnen kann?
    Nehme ich die Maße meiner LG 300W Module und Lineal/Bleistift, so käme ich auf 12 Module Garage und 6 Gartenhaus.
    Ist das realistisch?


    Ich danke für eine Rückmeldung.
    Viele Grüße
    Peter

  • Nein, das ist nicht realistisch!


    6x3m=18m²
    4,5x3=13,5m²


    Wie soll da auf das größere Dach die doppelte Menge Module draufpassen?


    Die Grundfläche eines Moduls ist 1,64m x 1m = 1,64m²... :wink:

  • Danke für Deine Nachricht.
    Ich hatte dies - in etwa - so angedacht:


    Garage 3 m breit = 3 Reihen Module à 1m mit je 4 Modulen = 6,56m = 0,56m Überstand Richtung Garten/Gartenhaus oder man hätte eventuell vorne Richtung Garageneinfahrt 0,30m Überstand und hinten 0,30m Überstand.
    Ansonsten müsste ich auf 3 Reihen à 3 Module gehen.


    Ist es ratsam, bei Ost/West die Module in beide Richtungen zu kippen bzw. ich meine, dass 1 Module Richtung Ost abgeschrägt, das nächste Richtung West abgeschrägt wird usw. oder muss man sich für eine Himmelsrichtung entscheiden?

  • Ist es überhaupt ratsam über 10kWp zu gehen ?


    Denk dann bitte auch an die EEG-Umlage, die dann für die Komplettanlage zu zahlen ist


    Grüsse
    Carsten

    7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
    2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
    6,48 kWp, SB5.0, W/NW mit 22 x SolarWorld AG SW 270 mono (EU)
    14,8 kWh Hoppecke Batterie mit SI 6H-11

  • Überstände sind prinzipiell möglich, du musst allerdings für den Jahrhundertsturm planen. Sonst fliegen dir die Module beim nächsten Orkan um die Ohren... Hängt also von den örtlichen Gegebenheiten ab.


    O/W kann man bauen, aber man sollte 2 Strings draus machen. D.h. der WR soltle 2 Tracker haben und die Strings dürfen nicht zu kurz werden. Das wird insbesondere zum Problem wenn du mit Verschattung umgehen musst...


    bzgl. anteilige eeg-umlage: du solltest bis zum Frühling 2017 warten, dann zählt die Anlage als Einzelanlage...

    lg kassi


    5,72 & 8,55 & 6,75 & 9,88 & 5,5 kWp & 390 Wp auf Womo
    Ioniq electric seit 5/2017, Prius aus 2005 wurde Anfang 2019 durch Tesla Model 3 ersetzt


    Hier gehts zur Analyse meiner Anlage auf Einzelmodulbasis

  • Zitat von Carstene

    Ist es überhaupt ratsam über 10kWp zu gehen ?


    Denk dann bitte auch an die EEG-Umlage, die dann für die Komplettanlage zu zahlen ist


    Grüsse
    Carsten


    Hallo Carsten,
    das sind derzeit 2,22 Cent auf den Eigenverbrauch, richtig?
    Meine Gesamtanlage wäre 9,3 kWp plus neu event. 4,5 kWp bei einem Eigenbrauch von 4.500 kW im Jahr.
    Heisst das dann, dass ich 4.500 x 2,22ct bezahlen muss?


    Gruß
    Peter

  • Zitat von Carstene

    Denk dann bitte auch an die EEG-Umlage, die dann für die Komplettanlage zu zahlen ist


    das ist natürlich nicht korrekt, die EEG Umlage ist ja nur auf den selbst verbrauchten Teil zu zahlen.
    angenommen 13,4 kWp, 950 kWh/kWp, ergibt 12.730 kWh Erzeugung im Jahr
    davon 25 % Direktverbrauch = 3.183.kWh , bei 2,22 cent sind das 70 Euro im Jahr

  • Zitat von jodl

    das ist natürlich nicht korrekt, die EEG Umlage ist ja nur auf den selbst verbrauchten Teil zu zahlen.
    angenommen 13,4 kWp, 950 kWh/kWp, ergibt 12.730 kWh Erzeugung im Jahr
    davon 25 % Direktverbrauch = 3.183.kWh , bei 2,22 cent sind das 70 Euro im Jahr


    Aber für die 70€ im Jahr hätte ich aber auch 3,4 kWp mehr = 3.230 kW, die ich einspeisen könnte = 400€ Umsatz
    Oder rechne ich falsch?