Photovtaikanlage für den Grundbedarf und teichanlage

  • Hallo,
    Ich besitze eine Photovoltaikanlage mit 1250w auf eigenverbrauch.
    Nun möchte ich meinen Grundbedarf und meine teichanlage kostengünstig senken in dem ich die Anlage vergrößern möchte.
    Hierzu hab ich mir Gedanken gemacht und entschieden auf 4KW zu gehen um eine relevante Kostenrechnung von ca. 800€ Ersparnis zu erzielen.


    Die 1,25kw Anlage erwirtschaftete in diesen Halbjahr gute 400kw/h und macht rechnerisch gute 100€ Strom Ersparnis.
    Und macht einen rechnerischen Durchschnitt von 2,22...Kw/Tag
    Mein Teich fasst 50000l und hat einen Stromverbrauch von 130w/h und würde in einem Jahr gute 263€ kosten
    Der Grundbedarf im Eigenheim liegt bei etwa 9kw/tag und der Gesamtbedarf liegt bei 14-20kw/tag.
    Rein rechnerisch würde ich in unseren vier Personen Haushalt mit eigen Grundwasserversorgung auf etwa 6kw kommen um meine Stromkosten zu senken.


    Eine 4kw Anlage hab ich geplant, hierzu stellt sich die Frage nach den richtigen Wechselrichter.
    Die Gegebenheiten dafür: ein gragendach in südlicher Richtung flach(derzeit mit 5x 250w Paneel bestückt) und ein Hausdach in West oder ost Richtung.
    Verschattung gibt es nur zur dämmerung, macht Vllt 1% aus.
    Auf den Hausdach sollen 3 solarthermie Platten installiert werden, weil der platzbedarf einer Photovoltaikanlage mit warmwasser Unterstützung zu groß sei.


    Nun stell ich euch die Frage ob meine Überlegungen richtig sind oder gibt es in dieser Hinsicht Anregungen?

  • Bist Du sicher dass Solarthermie Sinn macht? Vielleicht verkauft auch einer gerne 2 Systeme...
    Besser das Dach mit PV voll machen und mit dem Überschuss heizen ;-)

    Sunpower X21-345 / 28 Stk. = 9.66kWp / Süd +41°
    SMA 10000 TL-10
    Solar Log 1200 Meter
    Varta one XL 13,8 kWh


    Für die Zocker:
    Freundschaftscode Swissquote: diii03
    Bei Konto Eröffnung angeben, es gibt Fr. 100.- Trading Kredit geschenkt. Code läuft nie ab.

  • Das würde dann bedeuten das ich eine Anlage von 8kw benötige und das ist gegenüber den Wirkungsgrad einer solarthermieanlage deutlich schlechter. Allein im Winter müsste ich ständig 500l auf 50-80c halten, das ist eine reine stromverschwendung, da unsere Stromrechnung generell sehr hoch ist bevorzuge ich solarthermie.
    Morgens wird das meiste Wasser entnommen und über den Tag heizt momentan unser Gasofen nach.
    Wenn jedoch die Photovoltaik auch im Winter gute 3kw für den Heizstab zur Verfügung stellen kann, hab ich damit kein Problem.

  • Nun ja ... wie ist denn der Winter so bei dir?
    Schnee auf dem Dach? Nebelsuppe? Wie lange ist Winter? Schwierig zu beurteilen.
    Das Problem bei WW Systemen ist, dass bei passablem Wetter nach kurzer Zeit genügen WW aufgeheizt ist und die Dinger auf dem Dach den ganzen Tag nix machen. Spricht für den Wirkungsgrad, aber gegen den "vergeudeten" Platz ;-)


    Daher würde ich prüfen was Du Solarmässig aufs Dach bringst und dann gegebenenfalls eine WP zur Wasseraufbereitung mit einbeziehst. Klar reicht es im Winter nicht immer. Aber bei einigermassen Wetter wird der ganze Tag Strom produziert den Du nutzen kannst. Bei einen zusätzlichen WW System bist Du auch nicht sicher obs im Winter immer reicht ;-)

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  • 1. der Winter ist generell dunkel. Die 1kw Anlage hat höchstens 200w Geschaft.
    2.welches solare wämepumpensystem schlägst du vor das aussschließlich über Photovoltaik warm Wasser erzeugt und zur not über den gasbrennwertgerät nachgeheizt wird?
    3. aufgrund des Schornstein, Treppe und satanlage haben wir für gut 6kw Platz. Die Treppe kann entfernt werden und die satanlage kann den Platz wechseln.
    Auf den gragendach können nochmal zu den 1,25kw 6kw Platz nehmen.


    Das ganze ist von der Anschaffung sehr teuer und ich weis nicht ob ich 15000€ stemmen könnte.

  • Ich wollte nur dass Du das gut überlegst. Kenne mich nicht aus mit WW Systemen. Mein Kollege der meine PV raufgemacht hatte, besitzt aber eine Solarthermie + PV Anlage. Er würde Solarthermie nicht mehr rauf machen und das Geld besser in einen Speicher investieren.
    Ich bin in der komfortablen Lage Wärme über ein Fernwärmenetz zu beziehen. Wenn das mal abgestellt wird, werde ich dank Batterie Speicher in der Lage sein günstig eine WP zu betreiben. Notfalls kann ich im tiefen Winter den Speicher mit günstigem Nachtstrom laden und tagsüber verbrauchen.
    Übrigens ist der dunkle Winter nicht sehr lange und scheint die Sonne im Winter gibts richtig was vom Dach.

    Wollte nur einen Denkanstoss geben. Was du schlussendlich machst, entscheidest nur du ;-)

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  • Zum Thema Speicher
    Welche Kosten beherbergen diese Systeme?
    Welchen Aufwand muss betrieben werden?
    Und wie viel muss ich für meinen Vorhaben von 20kw täglich an Speicher aufbringen?
    Wie hoch sind die Anschaffungskosten?

  • Wieso 20 kw speichern? Du musst doch nicht das ganze Jahr 100% aus dem Speicher decken können.
    Tagsüber verwendest Du den Dachstrom und der Überschuss wird gespeichert. Nachts (oder bei zu wenig Sonne) ziehst Du aus dem Speicher. Wenn der Speicher leer ist, kommt der Rest halt aus dem Netz.
    Wenn das Ganze installiert ist, ist der Aufwand = 0
    Ausser Du schaffst noch so einen Bleianker an. Da musst Du Wasser füllen usw. Daher rate ich zu LI Speichern. Ausser alle paar Jahre einen Luftfilter wechseln hast Du damit keine Arbeit. Ist halt (noch) teurer. Funktioniert dafür zuverlässig.


    Ich habe zum Beispiel den Varta Family Speicher.
    Der ist Modular aufgebaut. Das heisst, ich kann jederzeit Batteriemodule nachrüsten.
    Hatte mit ca. 3kw begonnen und bis auf 11kw nachgerüstet.
    Speicher gibt es mittlerweile sehr viele. Für mich war wichtig, dass eine gute Firma dahinter seht. Ein günstiger Speicher von einem Hersteller, der in ein paar Jahren nicht mehr existiert bringt nix.


    Du kannst auch jederzeit einen Speicher nachrüsten und erst ein Mal die Anlage aufbauen um zu sehen, wie weit der Strom reicht. Mit einem modularen Speicher könntest Du dich dann ran tasten. Speicher werden jedes Jahr günstiger ;-)

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  • Die Frage stellt mich hier: was kostet der Speicher je kw, egal ob Gel, Blei oder li ion Batterie?
    Zudem kann ich doch auch nur 80% der gesamt Leistung abrufen. Ein Akku mit der Kapazität von 1000w, bleiben mir 800w übrig.
    Die nächste frage stellt sich, wie lange dauert es die Akkus zu laden? Sicherlich mehr als 5std.
    Um ein Überschuss an pv Strom zu haben der für den Alltag reicht bräuchte ich ca 2kw Mehrleistung um das laden zu kompensieren. Oder sind die Systeme bereits so klug um zu erkennen wie viel Strom im Haushalt benötigt wird um erstmal die Grundversorgung herzustellen, bevor die Akkus geladen werden?


    Sorry für die Fragen, ich les mich auch noch ein und stell mir immer mehr fragen...

  • Zitat von vann


    Sorry für die Fragen, ich les mich auch noch ein und stell mir immer mehr fragen...


    gut dann fang bitte mal hiermit an damit sich alle(auch du) mal auskennen:
    http://www.photovoltaikforum.c…k-z-b-kwh-kwp-t53135.html


    weil du wirfst hier W, kW/h und kW/Tag quer durcheinander :idea: