Anlagenplanung

  • Hallo Leute


    ich Plane eine Anlage mit 26 ASEC 165 Watt Modulen (bereits vorhanden), Montagematerial und Montage auf dem Dach ist Klar und kein Problem.
    -Dach hat Südwest Ausrichtung und eine Dachneigung von 50 Grad
    -Dach ist bei der Montage mit den 26 Modulen voll besetzt, keine weiteren mehr möglich
    -ich möchte die Anlage so Effektiv nutzen wie möglich (Eigenverbrauch und Einspeisung)



    Nun habe ich ein paar Fragen dazu und benötige eure Hilfe


    -welcher Wechselrichter sollte zum Einsatz kommen (im Internet wird durch eine grobe Kalkulation mir der SB 3600tl-21
    empfohlen
    -gibt es kostengünstigere andere Marken die Qualitativ gleichwertig/hochwertig sind was wäre empfehlenswert?
    -würde zb. der SB 3600tl-20 auch den Anforderungen einer Neuinstallation entsprechen?
    -was ist die effektivste Lösung mit der 70 % Kappung (entweder die 70 % Kappung oder Schalt und Steuermöglichkeiten vom
    Netzbetreiber )
    -Ich habe das halt nicht so ganz gecheckt mit dieser Reduktion auf 70% und welche Möglichkeiten habe ich das zu umgehen
    oder so effektiv wie möglich zu realisieren
    -Wer und Wie wird das Verhältnis Einspeisung/Eigenverbrauch festgelegt und wie wird das technisch realisiert ?



    Ich wäre sehr Dankbar wenn ich ein paar Antworten oder Vorschläge bekomme und Sorry wenn ich vielleicht falsch liege


    Gruß Torsten

  • Hallo und Willkommen im Forum,
    die Module sind neu bzw. waren noch nie Bestandteil einer EEG-Anlage? Bevor das geklärt ist, bruachst du dir über 70% keine Gedanken machen.
    OT: du hast da hoffentlich nicht 89€ brutto plus Versand dafür bezahlt, wenn es die gebrauchten aus Leipzig sind

  • Danke für die Antwort und Danke für die nette Aufnahme in eurem Forum


    Doch genau die sind das aus Leipzig-sollte ich mir da Gedanken machen?

  • Leider schreiben die Gebrauchtmodulhändler nur extrem selten, wo die Module herkommen. EEG-Vergütung wirst du dafür mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht bekommen. Das EEG schließt nämlich aus, daß Module, die

    Zitat

    auf Grund eines technischen Defekts, einer Beschädigung oder eines Diebstahls

    (aus §51 EEG2014) ersetzt wurden nochmal Vergütung erhalten und einen anderen Grund kann ich mir nicht vorstellen, weil dann bekommt der, der sie ersetzt die alte Vergütung nicht mehr. Bleiben Module aus dem Ausland (und zwar solche, die nicht vorher in D unter das oben zitierte gefallen sind), die sind aber dünn gesäht. Kurz - ich würde mir die Herkunft schriftlich bestätigen lassen, wenn du einspeisen willst.


    Wenn es keien Vergütung nach EEG gibt, gibt es für die Einspeisung bestenfalls Marktwert Solar, das sind derzeit um 3ct/kWh, schlimmstenfalls gar nichts. Für beides sind die Module zu teuer, außer du könntest einen sehr hohen Eigenverbauch generieren. Solltest du das vorhaben, geht es am ehesten im Inselbereich weiter, weil das liest sich nciht so, als wolltest du das eben bei den Modulen gesparte Geld in einen Speicher von der Stange stecken.


    edit: nochmal nachgerechnet 89€ plus 10 € Versand sidn über 500€/kWp netto, dafür sollte man auch fast Neuware bekommen können

  • Zitat von Torsten13

    Ich habe diese zwar schon gekauft und bezahlt, sind aber noch nicht geliefert und ich habe 14 Tage widerrufsrecht


    Dann solltest Du vom Widerruf Gebrauch machen. Schriftlich und nachweisbar.


    Wurde schon versendet?



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    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5