Finanzamt, will teilweise die MwSt. für Anlage wieder zurück

  • Hallo lieben Forengemeinde,


    ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, bei dem Bockmist den ich verzapft habe.
    -Hintergrund:
    Im September 2014 wurde auf unserem Neubau eine 14 kWp Anlage installiert (direkt nach den Dachdeckerarbeiten um das bestehende Gerüst nutzen zu können) und konnte erst am 01.04.2015 an's Netz gehen (Baumängel, fehlender Stromanschluss seitens Versorger usw.).


    Die Anlage wurde in 2014 zu 80% schon bezahlt und die Restzahlung erfolgte bei Fertigstellung / Inbetriebnahme im April 2015.
    In Herbst 2015 wurde ein SonnenbatterieEco mit 12 kwH angeschafft.


    Wenn alles gut läuft können wir in unseren Neubau Ende diesen Jahres einziehen und werden einen Eigenverbrauch mit Wärmepumpe, Hausstrom und Lüftungsanlage von ca. 5.000 -6.000 kWh haben.
    Während der Bauphase liegt der Eigenverbrauch bei höchstens ca. 1.500 kWh.
    Gemäß Ertragsprognose soll die Anlage hier in Nordhessen ca. 13.000 kWh im Jahr ernten.
    Somit würde die Anlage ca. 60 % des erzeugten Strom einspeisen, für welchen die EEG-Vergütung gezahlt wird. Also wird die Anlage ja zu mehr als 10% unternehmerisch genutzt und damit kann ich Sie voll dem Unternehmen zu ordnen (mit all seinen Vor und auch Nachteilen).


    Nach zu spät erfolgter Anzeige der PV-Anlage beim FA (im Oktober 2015, die Kleinunternehmer- Regelung wurde nicht gewählt) und dem darauf folgenden Fragebogen des FA's bzgl. der PV-Anlage wurde die Anlage im Zuge des Fragenbogens der PV-Anlage zu 100% dem Unternehmen zugeordnet (Eingang des Fragebogens beim FA im November 2015).
    Für 2014 habe ich eine EÜR und eine Umsatzsteuererklärung bzgl. der PV-Anlage eingereicht. Das ging alles beim Finanzamt im Dezember 2015 ein und daraufhin habe ich im Januar 2016 die komplette MwSt. für die PV-Anlage erhalten.
    Leider habe ich es in 2015 bis zum 31.05 verpasst die Zuordnung der PV-Anlage an zu zeigen und bisher auch noch keine monatlichen Umsatzsteuer Voranmeldungen gemacht ...... :oops:


    -Problem:
    Nun bekam ich ende letzten Monats Post vom Finanzamt für eine "Umsatzsteuer-Sonderprüfung gem. §196".
    Nachdem der Prüfer heute aus dem Urlaub wieder zurück hat er mir Telefonat folgendes durch blicken lassen :? :


    Nach erfolgter Prüfung wird er in seinem Bericht vermerken, das mir die für 2014 erstattete MwSt. (80% des Rechnungsbetrages der PV-Anlage, die in 2014 geleistete Anzahlung für die Anlage) zu ca. 40% (entsprechender geplanten zukünftigen) Nutzung wieder zurück gefordert sollen.
    Rechenbeispiel: Anlagenpreis brutto 20.000 €, davon wurden in 2014 16.000 (80%) an den Installateur gezahlt . In diesen in 2014 gezahlten 16.000 € waren 2554,62 € MwSt. enthalten.
    Da die Anlage zukünftig lt. Ansicht des FA's zu 60% "privat / nicht unternehmerisch" genutzt wird, soll aufgrund nicht rechtzeitig erfolgter Zuordnung der PV-Anlage für 2104, 40% der in erstatteten MwSt. (Überzahlung) also 1021,84 € wieder an das Finanzamt zurück gezahlt werden.
    Auf meine Frage hin an den Prüfer während des heutigen Telefonats, warum mir dann die komplette MwSt. für die PV-Anlage bereits im Januar 2016 erstattet wurde, meinte er das dem Innendienst wohl ein Fehler unterlaufen ist, jedoch würden/müssten die dann halt die "Überzahlung" wieder zurück fordern.
    - Jetzt meine Frage, wie kommt man aus dem Sache am besten wieder raus, ohne das die bereits erstattete MwSt. aus der Anzahlung der PV-Anlage in 2104 wieder teilweise zurück zahlen muss (anteilig dem angestrebten Eigenverbrauch , nach Einzug in unser Haus)?
    - Kann das Finanzamt bzw. der Prüfer mir in 2014 eine 50% private Nutzung der Anlage unterstellen (obwohl weder der Eigenverbrauch vorlag und die Anlage auch noch keinen Strom erzeugt hat, getreu dem Motto so ist es ja zukünftig angestrebt).
    Wie bekomme ich die Kuh vom Eis?


    Vielen Dank vorab.
    :danke:

  • Vorweg: ich habe keine Ahnung, aber es gibt hier genug die das haben.


    Aber kann das mit dem nachträglich angeschafften Speicher zusammenhängen? Zumindest so wie das FA es sieht?


    Viel Glück auf alle Fälle!
    Grüße
    E.

    9,88 kWp Winaico WSP-260M6 / Fronius Symo 7.0-3-M / Ost - West Anlage

  • Das kann nicht sein, denn der Speicher ist dem Finanzamt noch nicht bekannt.
    Wie schon in der Eröffnung erwähnt, hänge ich mit dem Papierkrieg bzgl. dem Finanzamt sehr hinterher :roll:.

  • Hallo Edersee,
    es tut mir leid, daß Du Ärger mit dem FA hast .
    Aber hast du schon mal daran gedacht, die golden Brücke des FA zu nutzen,
    und die Anlage zu 50 % zu privatisieren?
    Wenn Du so einen hohen Anteil an Eigennutzung hast, bietet sich das doch an ?
    Du musst dann ja den größten Teil Deines
    Eigenverbrauchs ja auch nicht mehr versteuern, und nur einen kleinen Teil der EEG Abgabe leisten .
    Ich gehe noch dieses Jahr mit 30kwp Überschusseinspeisung ans Netz
    ich werde 10 % davon" privatisieren"
    Ich habe mit dem FA gesprochen,
    Dem nach ist das problemlos.
    Hier im Forum, wurde das , etwas skeptischer , gesehen
    Denk auch da rann, es wird, wenn Du kein Kleinunternehmer bist (über 17500€ Umsatz) nur bedingt möglich sein , wieder
    aus der Gewrblichkeit raus zu kommen !
    Ich würde mir , das genau überlegen.Und das wid bestimmt, im Zuge der Betriebsprüfung, sehr leicht möglich sein ?
    Gruß
    Fritz

    Fritz

  • Zitat von Fritz49


    Denk auch da rann, es wird, wenn Du kein Kleinunternehmer bist (über 17500€ Umsatz) nur bedingt möglich sein , wieder
    aus der Gewrblichkeit raus zu kommen !
    Fritz


    Da müsste aber die Anlage ungefähr das 10-fache? an Größe haben wenn es reicht :wink:


    Grüße
    E.

    9,88 kWp Winaico WSP-260M6 / Fronius Symo 7.0-3-M / Ost - West Anlage

  • Hallo Fritz49,


    danke für die Anteilnahme, jedoch bin ich ja auch selber Schuld ( man sollte sich rechtzeitig um die Steuer & Co. kümmern).
    Dein Lösungsansatz, ist nicht mein Ziel und kommt aktuell auch nicht in Frage.
    Zumal ja auch in 2014, weder eine Erzeugung geschweige denn ein Eigenverbrauch statt gefunden hat, trotzdem soll ich die fiktive/geplante Nutzung Prozentual über mich ergehen lassen? Ähm davon halte ich nur eines, nämlich Abstand :wink: .
    Die 17500 € wird diese PV-Anlage nie erreichen.

  • Wenn du dem Prüfer gesagt hast, dass du 40% des Ertags selber verbrauchen willst, auf diesen aber in der Zukunft keine Umsatzsteuer zahlen willst bekommst zu natürlich auch nur 60% der ursprünglich gezahlten MwSt, da ja nur 60% gewerblich genutzt werden. Die andere Variante, du zahlst zunächtst auch Umsatzsteuer auf den Eigenverbrauch (Regelbesteuerung) und wechselst im 6. Jahr auf KUR

    Auch scheinst du dich noch nicht damit auseinander gesetzt zu haben wie du deinen Eigenverbrauch zu versteuern hast ...
    Vielleicht solltest du dich hier mal einlesen, da wird einiges erklärt:


    http://www.finanzamt.bayern.de…tovoltaikanlagen_2015.pdf


    http://sonnenkraft-freising.de…ohne-FA_150313aho_SKF.pdf


    Hier gibt es auch einen Rechner der die verschiedenen Varianten miteinander vegleicht, wird auch in dem Video was auf der Seite verlinkt ist vorgestellt

    2008 4,62 kWp Volleinspeisung früher Fronius jetzt SB 5000TL-21

    2009 9,24 kWp Volleinspeisung SMA SB-4000 mit Suntech
    2013 1 EcoPower 1.0 ca. 5700kWh/J

    2015 Renault Fluence Z.E. der viele Strom muss ja genutzt werden
    2016 6,75 kWp Anlage Eigenbedarf SMA STP-6000
    2016 45 kWh BleiSäure 21 kWh nutzbar am SMA SI6.0
    2017 16 kWh LiIon DIY aus 18650 Raspi gesteuert

    2018 Tesla Model S 75D :love:

    2019-Model 3 Reservierung zurück, Sion reserviert, vielleicht wird es auch das Model Y brauchen A4 Ersatz

  • Ich versteh den Prüfer nicht - wenn er wirklich das gesagt hat, was Du wiedergibst.


    Mir scheint (das Verb ist bewusst gewählt), der Prüfer ist bereits in der orientalischen Phase der Prüfung angelangt.


    Die Zuordnungsentscheidung muss normalerweise mit der nächstmöglichen Voranmeldung ergehen.
    Das Kriterium "zeitnah" gilt noch als gewahrt, wenn die Zuordnung bis zur Fälligkeit der jeweiligen USt-Jahreserklärung eingereicht wird. Später.... da wirds knifflig. Grundsätzlich gehts nicht mehr; aber es gibt vermutlich ein Dutzend Indizien, warum es vielleicht doch noch funktioniert. Das ist aber alles sumpfiges Terrain. Praxiserfahrung hab ich da im Dissens nicht.


    Die Frist wäre für Leistungen aus 2014 der 31.5.2015 gewesen.
    Mittlerweile ist sogar der 31.5.2016 rum.
    Mein lieber Herr Gesangsverein...... da hast Du wirklich das Seminar "Wie schwäche ich meine steuerrechtliche Position mit möglichst wenig Aufwand am effektivsten?" hervorragend umgesetzt.


    An der Stelle sei das Forumsmitglied klaus24 (oder wie auch immer er heisst) ausdrücklich gegrüsst. Er rät ja auch dazu, steuerliche Dinge erstmal ruhen zu lassen - und sich des Sonnenscheines zu erfreuen.


    Wäre ich Sonderprüfer (der Herr bewahre!).. würde ich Dir die Zuordnung torpedieren - und Dir die komplette Umsatzsteuer versagen.... WENN ich denn von meinem Tun überzeugt wäre.
    Das wäre ich aber glaube ich nur eingeschränkt.


    Man kann natürlich auch etwas selbstkritischer sein... und unterstellen, dass man in einem finanzgerichtlichen Verfahren die eigene Meinung nicht zu 100% durchsetzen kann. Also versucht man einen Deal - in der Dir vorgeschlagenen Art.


    Vielleicht aber auch das Beste, was man im Moment noch bekommen kann.
    (Erwart nun keine genauen Antworten. Dazu muss man selbst mit dem Prüfer sprechen; ihm in die Augen schauen, mit ihm nen Kaffee trinken.. mal über Frauen, Fussball, die nächste Dienstrechtsreform, Beförderungsstau u.ä. plaudern... und ihn und seine Art am besten aus 10 anderen Prüfungen kennen. Dann kann man die Lage besser ein- und seine Chancen besser abschätzen. Man muss auf die emotionale Ebene runter - und dann Verhandlungsgeschick beweisen. )


    Von der Veranlagung ist es überhaupt kein Problem, den Sachverhalt offen zu lassen. Und dann kann man in Zukunft noch alles und jedes ändern. Auch einen falsch geschätzten DV-Anteil.
    Da muss man mal dezent nachhören, wie er sich das in der Zukunft so vorstellt.


    Eines ist klar: Der Prüfer kommt nicht umsonst zu Dir; der braucht schon sein Mehrergebnis. Er ist ja auch nicht aus komplett abwegigen Gründen bei Dir aufgeschlagen. Ergo kannst Du ihn nicht ohne einen Euro nach Hause schicken.
    (Ich weiss.. klingt alles eher wie im vorderen Orient - aber so funktionieren Betriebsprüfungen. Der geht nicht nach Hause, bevor nicht seine Statistik stimmt. Denn danach wird er beurteilt; danach wird er befördert - und danach richtet sich seine Pension. So einfach.)
    Insofern sollte er mit einer späteren Änderung kein Problem haben; die würde seine Statistik nicht beeinflussen.


    Auch auf die Gefahr, dass ich hier gesteinigt werde..... aber ich würde vielleicht noch ein wenig feilschen;
    würde versuchen die Tür offen zu halten für einen niedrigeren DV-Anteil
    und dann aber dem Grunde nach zustimmen.


    Es macht wohl auch kaum Sinn, dass Du hier einen Steuerberater hinzuziehst. Selbst beim billigen Jakob zahlst Du pro angefangene halbe Stunde mindestens 60 Euro.


    Versuchen wir mal eine Verteidigungsstrategie aufzubauen:
    Die Rechtsquelle findet sich in UStAE Abschnitt 15.2c. Da dürfte sich ausreichend Material finden.


    Absatz 14 verlangt von Dir eine durch Beweisanzeichen gestützte Zuordnungsentscheidung.


    Absatz 15 ist ein Nackenschlag: Schon mit den ersten zur Herstellung einer Leistung bezogenen Leistung muss die Zuordnung für den entstehenden Gegenstand getroffen werden.


    Absatz 16 ist auch nicht Dein Freund: "äußere Beweisanzeichen" und die "erstmögliche Voranmeldung" wird verlangt;
    die zeitnah (=fristgerecht) erstellte USt-Erklärung als ausnahmsweise späteste Möglichkeit.


    Der letzte Funke (das allerletzte Fünklein) Hoffnung kommt in Absatz 17....... aber das ist alles ganz dünnes Eis:
    "Ist ein Vorsteuerabzug nicht möglich, müssen andere Beweisanzeichen herangezogen werden".
    Nun ja... der Vorsteuerabzug war ja möglich... insofern ist der nicht erfolgte Vorsteuerabzug eigentlich ein (passives) Beweisanzeichen. Du merkst.... schon hier bricht das Eis und Du stehst mit beiden Füßen im Wasser.


    Die "anderen Beweisanzeichen"... prüfe mal wenigstens, ob die überhaupt vorliegen:
    - beim Kauf unter dem Firmennamen aufgetreten (Ha ha ha... beim Einzelunternehmer ne Luftnummer)
    (aber manchmal ist ja jemand so Detailverliebt... und der Vertrag lautet nicht auf Herrn Max Mustermann sondern Firma Max Mustermann
    - Versicherung: in die private Versicherung integriert? oder eigenständige betriebliche Versicherung abgeschlossen?


    - "andere bilanzielle und ertragsteuerliche Anzeichen"
    naja... eine Bilanz erstellst Du nicht. Da hätte man wirklich Anzeichen gehabt.
    In der EÜR bleibt der Ausweis der AHK in Höhe des Brutto- oder Nettowertes als Anzeichen
    Aber die ist ja vermutlich auch zu spät beim FA gewesen.


    Absatz 19 gibt Dir nochmal einen Tritt: Ausdrücklich bei mehrjähriger Herstellung: Die Zuordnung ist bei Beginn zu treffen.


    Also ich hab genug für heute.
    Du hast eine denkbar ungünstige Rechtsposition.
    Je mehr ich lese - umso attraktiver wird das Angebot des Betriebsprüfers.


    (Tip: Manchmal muss man sich deren Angebote einfach schönsaufen)


    Sprich nochmal mit ihm drüber:
    Es sollte ja auch klar sein, dass sich - bei nur teilweise Zuordnung - das Thema "unentgeltliche Wertabgabe" erledigt hat.
    Ganz ehrlich: Dann ist das hier ein blaues Auge.... dass wieder abschwillt. Der finanzielle Schaden geht langfristig gegen Null.

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung

  • OK, zuerst schauen wir mal, mit welchem Gehirn wir heute denken wollen - Umsatzsteuer! Also lassen wir mal lieber Behauptungen, dass die Kleinunternehmergrenze irgendetwas mit Gewerblichkeit zu tun hat außen vor, ist ja auch falsch.


    Du hast ja schon ganz gut erkannt, dass Du es leider versemmelt hast. Ja, leider ist dieser blöde 31.5. hier zu beachten. Leider auch nicht ganz so, wie der Prüfer denkt. Denn jede, auch die teilweise Zuordnungsentscheidung, sind an den 31.5.gebunden. Blöd, dass ich das ganze also jetzt noch schlimmer mache - Du hattest die Wahl zwischen Vollzuordnung oder Teilzuordnung zum Unternehmen oder Vollzuordnung zum Privatbereich. Kein Vorsteuerabzug -> also Privatbereich/keine Vorsteuer.


    Insofern hast Du aus meiner Sicht noch Glück, dass der Prüfer überhaupt irgendwas anerkennt, denn dann kannst Du die Vorsteuer ggf. berichtigen. Solltest Du gern Pokern, kannst Du hoffen, dass er seinen Fehler nicht bemerkt, und seine Aufteilung anzweifeln. Die ist nämlich auch falsch: Bei der Zuordnung eines einheitlichen Gegenstands handelt es sich um eine Prognoseentscheidung, die sich grundsätzlich nach der im Zeitpunkt des Leistungsbezugs beabsichtigten Verwendung für den Besteuerungszeitraum der erstmaligen Verwendung des bezogenen oder herzustellenden oder hergestellten Gegenstands richtet. Also das Jahr 2015, und da ist die anteilige betriebliche Nutzung nach Deiner Aussage 88,5%. Aber wie gesagt - eigentlich ist das Kind in den Brunnen gefallen, und wenn er das merkt, bist Du wieder bei Null.


    edit: da hat kpr fast schon alles gesagt, ich tippe zu langsam :wink:

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  • Erstmal vielen Dank, an den fachlichen Input von kpr und @yazerzone.


    Das ich 2014 versemmelt habe ist klar, jedoch habe ich doch im November 2015 durch die Beantwortung des Fragenbogens für PV-Anlagen, dem Finanzamt die Veranlagung angezeigt (nämlich das der erzeugte Strom zu 100% dem Unternehmensvermögen zu geordnet wird). Somit ist die Veranlagung für 2015 und darauf folgend geklärt, richtig ?


    Auf Basis welcher Grundlage, darf der Prüfer mir für die Vergangenheit einen Direktverbrauch unterstellen, wenn diese noch nicht einmal möglich gewesen wäre (die Anlage ist erst am 01.04.2015 (kein Aprilscherz) an's Netz gegangen)?


    Es muss doch ein Türchen geben, ohne das was zurück zahlen muss.


    Ja zum Steuerberater werde ich wohl auch die Tage Kontakt aufnehmen.


    Hm was mache ich dann mit der Vorsteuer für den Stromspeicher (AC-Speicher) , bzw. ist dessen Anschaffung im September 2015 noch Zeitnah genug erfolgt (unter Berücksichtigung der Inbetriebnahme der PV-Anlage im April 2015) , das ich das als "eine Einheit" darstellen kann?!?! Klar gibt's für den Speicher keine AFA aber die MwSt. hätte ich gerne.


    Versicherung für die gesamte PV-Anlage ist extra, wie sich das bei dem Wert gehört und nur so hat man auch einen vernüftigen Schutz^^.