Umfrage: Einbußen durch Verschattung

  • Hallo liebes Forum,


    ich bin Student an der TU Berlin und arbeite für ein Uni-Projekt an einem neuen Verfahren zur Berechnung von Verschattungsverlusten für PV-Anlagen.
    Ich würde dazu gerne eine kleine Umfrage starten um mir ein Bild über Eure Meinung und Erfahrungen als Anlagenbetreiber zu machen (Die ja manchmal von denen der Solar-Installateure abweichen kann :)).


    Ich würde mich riesig freuen wenn die Eine oder der Andere die Zeit findet auf die Fragen zu antworten.
    Die Ergebnisse werde ich euch hier natürlich gerne zur Verfügung stellen.



    1. Anlagengröße (kWp):
    2. Wurde die Anlage im Rahmen eines Neubaus(max. 1 Jahr alt) oder für ein Bestandsgebäude geplant?
    3. Wurde die Anlage in Eigenregie umgesetzt oder mit Hilfe eines Fachplaners?
    4. Wurde im Rahmen der Planung eine Verschattungsanalyse durchgeführt? Wenn ja mit welcher Methode/ welchem Hilfsmittel ?
    5. Wie hoch schätzen Sie die Ertragseinbußen durch Verschattung aufgrund umliegender Hindernisse ein?
    6. Wären diese Verschattungsverluste durch eine genauere Analyse im Vorfeld vermeidbar gewesen?


    sonstige Anmerkungen:



    Ich habe die Umfrage auch noch mal als Word-datei im Anhang beigefügt vielleicht ists so ja etwas bequemer
    Liebe Grüße
    somak
    sofian.yf.makhloufi@campus.tu-berlin.de

  • Zitat von somak

    einem neuen Verfahren zur Berechnung von Verschattungsverlusten für PV-Anlagen.


    was soll denn das für ein neues Verfahren sein :?:

  • naja das verfahren ist GIS (Geo-Informations-System) basiert, (wie einige andere auch) aber nutzt zusätzlich noch weitere Komponenten. Es handelt sich bisher aber erstmal nur um ein Konzept und befindet sich noch weit in der Anfangsphase. Wenn die Entwicklung mal weiter vorangeschritten ist, kann ich gerne mehr dazu sagen :)

  • 1. Anlagengröße (kWp):
    14,535kWp


    2. Wurde die Anlage im Rahmen eines Neubaus(max. 1 Jahr alt) oder für ein Bestandsgebäude geplant?
    Bestand


    3. Wurde die Anlage in Eigenregie umgesetzt oder mit Hilfe eines Fachplaners?
    Planung in Eigenregie, Komponentenwahl in Eigenregie, Umsetzung Fachmann


    4. Wurde im Rahmen der Planung eine Verschattungsanalyse durchgeführt? Wenn ja mit welcher Methode/ welchem Hilfsmittel ?
    Nein


    5. Wie hoch schätzen Sie die Ertragseinbußen durch Verschattung aufgrund umliegender Hindernisse ein?
    <1% möglicher Jahresertrag ohne Verschattung


    6. Wären diese Verschattungsverluste durch eine genauere Analyse im Vorfeld vermeidbar gewesen?
    Nein, es besteht kein Einfluss auf diese baulichen Gegebenheiten.


    sonstige Anmerkungen:
    Es wird morgens bei den ersten Sonnenstrahlen etwas verschattet <6° Sonnenstand, das auch nur partiell. Außerdem ab September ca. 1h-2 Teilschatten auf einem String durch einen Baum...
    Mein First ist das höchste Objekt in der Gegend. Meine Traufe leider nicht ganz :D

    14,54 kWp | 57x Saint Gobain Luxra PV 60S/SI 255W | 1x SMA STP15000TL | 45°DN -60°A 17xxx
    L:18 D:4 T:1 - Meister Lusche

  • 1. Anlagengröße (kWp): 1,6kwp


    2. Wurde die Anlage im Rahmen eines Neubaus(max. 1 Jahr alt) oder für ein Bestandsgebäude geplant?
    Bestandsgebäude.
    3. Wurde die Anlage in Eigenregie umgesetzt oder mit Hilfe eines Fachplaners?
    In Eigenregie geplant und gebaut.
    4. Wurde im Rahmen der Planung eine Verschattungsanalyse durchgeführt? Wenn ja mit welcher Methode/ welchem Hilfsmittel ?
    Ja durch Inaugenscheinnahme in Verbindung mit Erfahrungswerten.
    5. Wie hoch schätzen Sie die Ertragseinbußen durch Verschattung aufgrund umliegender Hindernisse ein?
    Gering.
    6. Wären diese Verschattungsverluste durch eine genauere Analyse im Vorfeld vermeidbar gewesen?
    Nein, der Platz ist optimal ausgesucht.

  • 1. Anlagengröße (kWp): 8,84
    2. Wurde die Anlage im Rahmen eines Neubaus(max. 1 Jahr alt) oder für ein Bestandsgebäude geplant?
    Bestandsgebäude
    3. Wurde die Anlage in Eigenregie umgesetzt oder mit Hilfe eines Fachplaners?
    Fachbetrieb/Fachplaner
    4. Wurde im Rahmen der Planung eine Verschattungsanalyse durchgeführt? Wenn ja mit welcher Methode/ welchem Hilfsmittel ?
    Ja, mit PV*SOL
    5. Wie hoch schätzen Sie die Ertragseinbußen durch Verschattung aufgrund umliegender Hindernisse ein?
    ca. 5%
    6. Wären diese Verschattungsverluste durch eine genauere Analyse im Vorfeld vermeidbar gewesen?
    Ich denke es erfolgte eine genaue Analyse und es wäre keine bessere Lösung möglich gewesen.

  • gern doch


    1. Anlagengröße (kWp):
    5,72 kWp


    2. Wurde die Anlage im Rahmen eines Neubaus(max. 1 Jahr alt) oder für ein Bestandsgebäude geplant?
    Bestand


    3. Wurde die Anlage in Eigenregie umgesetzt oder mit Hilfe eines Fachplaners?
    Feinplanung und Komponentenwahl selbst, Ausführung Fachbetrieb


    4. Wurde im Rahmen der Planung eine Verschattungsanalyse durchgeführt? Wenn ja mit welcher Methode/ welchem Hilfsmittel ?
    ja - Augenschein, Google Sketchup & PV-phil


    5. Wie hoch schätzen Sie die Ertragseinbußen durch Verschattung aufgrund umliegender Hindernisse ein?
    ca. 4%


    6. Wären diese Verschattungsverluste durch eine genauere Analyse im Vorfeld vermeidbar gewesen?
    nein, da das das kpl. Dach und Grundstück durch Bäume, Gauben, andere Dachaufbauten und Nachbarhäuser verschattet ist - sowohl der Ort der Module (sogar nachträglich 'handoptimiert') als auch die Technologie zum Umgang mit der Verschattung (Solaredge) wurde ausgewählt um den Schatteneinfluß auf ein Minimum zu reduzieren.


    sonstige Anmerkungen:
    Details zu dieser sehr komplexen Verschattung findet man im Link in meiner Signatur :)
    Wenn du tiefer in die Verschattungsproblematik einsteigen willst ist das bestimmt interessant für dich, Somak

    lg kassi


    5,72 & 8,55 & 6,75 & 9,88 & 5,5 kWp & 390 Wp auf Womo
    Ioniq electric seit 5/2017, Prius aus 2005 wurde Anfang 2019 durch Tesla Model 3 ersetzt


    Hier gehts zur Analyse meiner Anlage auf Einzelmodulbasis

  • Hallo


    ein sehr gutes Beispiel für die Auswirkung einer Verschattung findest du hier:


    http://www.solarlog-home.de/lippe/


    http://www.schmidle-online.de/solarlog/


    Beide Anlagen sind identisch bis auf die Dachneigung.


    Bei der zweiten verschattet ein kamin ab ca 16 Uhr die oberen 4 Module.


    Mit dem Programm von Abenus kannst du schön die Auswirkungen ermitteln.


    http://pvcomp.abenus.de/index.…/www.abenus.de/solar/slog


    Gruss


    Jo

    Wünsche allzeit genügend Sonne auf die Module

    Seit 2001 Solarthermie
    Seit 20.03.2008 PV Süddach Volleinspeiser
    28 x SW 220 Watt = 6,16 kwp

    Seit 28.05.2020 PV Nordach Teileinspeiser

    30 x Q Cell 330 Watt = 9,9 kwp

  • 1. Anlagengröße (kWp): 8,58
    2. Bestandsgebäude
    3. Anlage in Eigenregie umgesetzt / Fachplaner/Solarteure meinten man baut keine Anlagen bei so viel Schatten bzw. die würde nicht rentabel arbeiten oder die Angebote waren völlig überteuert
    4. Nicht notwendig weil "haben wollen" wegen PV-Virus-Infektion. später mit PVgis mehrfach nachjustiert (3 Bäume gefällt)
    5. 10-20%
    6. Die umstehenden Gebäude/Bäume produzieren von Okt-MRZ Schatten den man nicht vermeiden kann, aber man kann damit leben. Den Hauptertrag müssen halt die Frühjahr und Sommermonate liefern. Der Rest ist auf Grund der flachen Neigung nur eine nette Zugabe :wink: Meine Anlage sollte trotzdem ihren BEP nach 8 Jahren erreichen.

    Sonnige Grüße
    Eigenbauanlage 2011; 8,58 kWp ; -45°+ 3°DN; String: A=18 Module + B=15 Module
    STP 8000TL-10 (Upd.10.04.18); SMA WebboxBT+Sensorbox; FB7490, Devolo-Dlan
    2017: Video-ÜW; 2018: Reinigungsanlage
    2012-860, 2013-776, 2014-777 2015-844 2016-845, 2017-820, 2018-894, 2019-893, 2020-899