Entwurf zur EEG-Novelle: Ausschreibungen für PV-Anlagen

  • Entwurf zur EEG-Novelle: Ausschreibungen für Photovoltaikanlagen ausgedehnt


    Die Bundesregierung und die Vertreter der Länder haben sich über die geplante EEG-Novelle verständigt. Für die Photovoltaik sollen zwei wesentliche Änderungen in den Entwurf eingearbeitet werden: Sollten bislang Anlagen über einem Megawatt Leistung nur noch über Ausschreibungen eine Förderung erhalten, wird der Schwellwert nun auf 750 Kilowatt gesenkt. Das Ausschreibungsvolumen wird im Gegenzug von 500 auf 600 Megawatt im Jahr erhöht. Nächste Woche will das Bundeskabinett den Entwurf der EEG-Novelle verabschieden, damit er dem Bundestag zum Beschluss vorgelegt werden kann.


    Als Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) gestern vor die Presse trat, sprach er mehrmals seinen Dank aus. Und zwar gegenüber den Ministerpräsidenten der Bundesländer, mit denen Gabriel und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Dienstag Abend zusammen gekommen waren, um über den Entwurf für die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu beraten. Sechs Stunden dauerte die Diskussion. Nur einer verließ sie vor Ablauf der Zeit: Bayerns Horst Seehofer (CSU). Denn seinen Wünschen auf ein höheres Ziel für den Ausbau von Biogasanlagen entsprach der Wirtschaftsminister nicht. Mit den übrigen 15 Länderchefs fand Gabriel dagegen Lösungen, um die Vorstellungen von Bundesregierung und Bundesländern bezüglich der weiteren Gestaltung des EEGs unter einen Hut zu bringen.


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  • Zitat von Elektron

    Nur einer verließ sie vor Ablauf der Zeit: Bayerns Horst Seehofer (CSU). Denn seinen Wünschen auf ein höheres Ziel für den Ausbau von Biogasanlagen entsprach der Wirtschaftsminister nicht. Mit den übrigen 15 Länderchefs fand Gabriel dagegen Lösungen, um die Vorstellungen von Bundesregierung und Bundesländern bezüglich der weiteren Gestaltung des EEGs unter einen Hut zu bringen.


    Soso :o


    Am späten Mittwochabend einigten sich CDU-Chefin Angela Merkel, der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und CSU-Chef Horst Seehofer auf einen höheren Ausbau der Biomasse in den kommenden Jahren.


    Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, werden für die drei Jahre 2017 bis 2019 jeweils 150 Megawatt (MW) Biomasse-Leistung mittels Auktionen ausgeschrieben. SPD-Chef und Wirtschaftsminister Gabriel wollte eigentlich bei 100 MW eine Obergrenze einziehen. Für die Jahre 2020 bis 2021 sollen dann sogar 200 MW versteigert werden.


    Quelle: Dow Jones News

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    Das beste Schnäppchen ist, wenn man das, was man nicht braucht, nicht kauft

  • Das bedeutet aber, dass Freiland wieder eine Vergütung bekommt... ODER? Das wären super Nachrichten!

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Zitat von open source energy

    Das bedeutet aber, dass Freiland wieder eine Vergütung bekommt... ODER? Das wären super Nachrichten!


    Warum wieder? Bekommt man doch jetzt auch, halt nach Ausschreibung und dabei wird es bleiben. Schätze das ist so selbstverständlich, daß sie darüber gar nicht gesprochen haben.

  • Es wird hier aber nicht unterschieden ob Freiland oder Aufdach und somit sollte es bis 750kWp wieder eine feste Vergütung geben richtig?

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Im letzten Entwurf stand (sinngemäß) noch "Freifläche nur mit Ausschreibung" und da das nicht ausdrücklich widerrufen wurde, gehe ich davon aus das bleibt so. Aber warten wir die ausgearbeitete Kabinettsvorlage ab, soll ja zügig kommen, wenn die das nächste Woche noch verabschieden wollen. In Pressemitteilungen wird schon mal was weggelassen :roll:


    edit: und überhaupt, feste Vergütung gibt es nur noch bis 100kWp, alles darüber muß direkt vermarktet werden. Meinst du sicher so, ist aber ein feiner Unterschied.

  • Zitat von open source energy

    Es wird hier aber nicht unterschieden ob Freiland oder Aufdach und somit sollte es bis 750kWp wieder eine feste Vergütung geben richtig?


    @ OSE, gibt es Nachfrage nach Freilandanlagen mit < 750 kWp?
    Bei dem ganzen administrativen Aufwand , sofern das kein Betriebsgelände eines Industrieunternehmen o.ä. ist?
    Schade, das unser Spezi 'verschollen' gegangen wurde.


    Wenn Dachanlagen mit den bisherigen Geboten mithalten wollen, würde mir das ganz sicher keinen Spaß machen.
    750 kWp zur festen aktuellen Vergütung müsste ganz knapp oberhalb der Armut rauskommen, selbst wenn man keine ....