Was passiert eigentlich...? (Knallgas?)

  • -wenn Gleichstromtechnik metertief im Wasser steht? Die Flutbilder aus Süddeutschland regen zum Nachdenken an.
    Der Netzverbund wird baldeinmal versorgerseitig abgestellt. Dann sollten Batterien die Stromversorgung im Haushalt
    übernehmen. Stehen diese auf dem Dachboden, mag das eine Zeitlang funktionieren.
    Wie lang das meine geschlossenen Yuasa’s machen steht in keinem Datenblatt, aber zumindest der Rest meiner Notstromanlage liegt > 1,5 m.
    Kann man geschlossene Blöcke einfach aus dem Dreck buddeln und mit dem Hochdruckreiniger...
    Was macht der Mievi, wenn er volläuft und die empfindlichen SMD-Balancer seiner Lithiums als Erste den Geist aufgeben?
    Bildet sich an den Hochspannungs-Polen und am Ende von Stringkabeln Knallgas? Durch den Kontakt mit dem nicht ganz destillierten Wasser korrodiert doch Elektrik im Handumdrehen. Was ist mit Schwefelsäure von Nass-Akku’s.
    Bleibt die drin, oder schwimmt sie wie Heizöl und versaut alles?
    Noch sind unsere Sachen trocken, aber aus aktuellen Vorkommnissen sollte man seine Lehren ziehen.
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

    2 Mal editiert, zuletzt von einstein0 ()

  • aud beruflichen Erfahrungen mit Hochwasser kann ich die geschlossenen Batterien als unempfindlich einstufen ( solang sie nicht tiefentladen werden ), die Steuerung und Elektronik kannst du aber in die Tonne werfen, da alle Kontakte stark mit Korrosion behaftet werden.

    6,25 kwp - 25x SW Poly 250 Protect - WR Kaco blueplanet 4.6 TL1 - Ost/West - Solarlog 300 PM+

  • Ich drücke Dir (und allen betroffenen) die Daumen. Wenn alles wegschwimmt - streck deinen Arm
    Aus und halt das lächeln fest.

    5,04 kwp / 16xLG315er Neon2 m.SolarEdgeSE4000, 2 Himmelsrichtungen (-25/65) & 3 Neigungen (60, 42, 20) bei teilw. Wandmontage.


    Soll PVGIS Clim.SAF = 912 kwh/kwp
    Soll SE Prognose = 992 kwh/kwp

  • Zitat von PV-Starter1343x

    Ich drücke Dir (und allen betroffenen) die Daumen. Wenn alles wegschwimmt - streck deinen Arm
    Aus und halt das lächeln fest.


    Nein, ein "Selfie" aus der Überschwemmungskatastrophe dient eigentlich höchstens als Nachweis für die Versicherung.
    Doch denke ich auch, dass Nass-Akkus im Keller mit aller Zusatztechnik eigentlich der falsche Weg ist -sogar, oder
    gerade für eine Notstromversorgung, welche eigentlich für den Ausnahmefall gedacht ist... :oops:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Moin Peter, sind deine Fragen ernst gemeint oder hast Du nur nach einer Möglichkeit gesucht mal wieder deinen
    Schwachfug zu verbreiten ? :

    Zitat von einstein0


    Doch denke ich auch, dass Nass-Akkus im Keller mit aller Zusatztechnik eigentlich der falsche Weg ist -sogar, oder
    gerade für eine Notstromversorgung, welche eigentlich für den Ausnahmefall gedacht ist... :oops:


    Du hockst doch garantiert im Trockenen und wenn`s feucht wird sitzt Du eh im Flieger nach irgendwo, erzähl mir nix.
    Hier schaut`s anders aus, Tote und Vermisste, weit und breit kein Strom, kein Telefon, nicht mal Mobilfunk klappt.
    Also sag enfach mal ein paar Tage nix, okay?


    Philip


    p.s: ich habe Strom, jeder kann hier telefonieren, sich im Internet erkundigen und ja, auch elektrisch Kaffee kochen.

  • Wenn dir das Wasser im Wortsinn bis zum Hals steht, hast du andere Probleme als die ob deine Notstromversorgung funktioniert oder da kleine Mengen H2 entstehen könnten.
    Auf Schiffen geht es auch, sprich man kann ein Haus heute so bauen, daß man mit eienr kleinen Lenzpumpe das eindringende Wasser wieder rausbekommt, da ist funktionierender Notstrom natürlich sehr hilfreich. Wenn das Wasser mal zu den Fenstern (auch die Türen kann man bezahlbar abschotten) im EG reinkommt, ist es, wie gesagt, zu spät sich noch irgendwelche Gedanken über Kleinigkeiten zu machen.
    Viel häufiger sind sowieso Wasserschäden von innen. Gerade letzte Woche ist hier im Dorf mal wieder bei eienr Waschmaschine der Schlauch geplatzt und die darunterliegende Wohnung wurde arg in Mitleidenschaft gezogen. Ich weiß ich wieder, warum ich das Wasser immer abdrehe, wenn nciht gewaschen wird und es auch vermeide bei Abwesenheit zu waschen.
    Zum Auto - das kannst du wegwerfen, wenn es unter Wasser stand. Ein Bekannter meinte mal ein professionelle Reinigung würde reichen, war ja noch fast neu. Nahc einem Monat hat er sich dan doch davon getrennt, war innen einfach nicht auszuhalten.

  • :danke: Nein Leute, was passiert, oder passiert ist tut mir leid!
    Doch sachbezogen mache ich mir halt meine Gedanken und auch die Lektüre des Bestsellers "Black Out" hatte mir
    vor Augen geführt, dass kein Wasser schlimmer ist, als kein Strom. Auch der Hahnen unserer Waschmaschine ist zu,
    wenn nicht gewaschen wird. So kann man doch durch relativ einfache Technik das Schlimmste verhindern. :idea:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Zitat von e-zepp

    ...., nicht mal Mobilfunk klappt.....


    Ja da werden nun die Akkus leer sein wenn denn welche vorhanden sind.
    Haben denn die Rettungsdienste noch ein funtionierendes Funknetz?


    Ich frage mich aber gerade wie du ins Internet kommst wenn weder Festnetz noch Mobilfunk funtionieren soll ....

  • Zitat von Murray


    Haben denn die Rettungsdienste noch ein funtionierendes Funknetz?


    BOS wurde bayernweit gerade erst (fast) vollständig in Betrieb genommen http://www.stmi.bayern.de/med/…v/2016/160413digitalfunk/ In den Medien war auch nichts, daß man das Mobilfunknetz für die Einsatzkräfte frei halten soll, war beim letzten Hochwasser noch nicht so.

  • Zitat von Murray


    Ich frage mich aber gerade wie du ins Internet kommst wenn weder Festnetz noch Mobilfunk funtionieren soll ....


    Du hast recht, ich hätte wohl präziser sagen sollen dass scheinbar UMTS und GPRS-Netzte schlapp gemacht haben.
    Da kenn ich mich aber gar nicht aus, hab kein Händi.
    LTE geht und die meisten hier haben wie ich wegen fehlender DSL-Verbindung einen LTE-Router fürs Internet
    (der aber auch Strom braucht)
    Einstein, vor einigen Jahren ist mal ein Elektroboot gekentert und die zwei verschlossenen Antriebsakkus sind
    auf Grund gegangen(4m Tiefe). Wegen Sturm haben wir die erst am nächsten Tag raustauchen können.
    Ich war völlig platt dass die noch ziemlich Spannung hatten und nach erfolgter Vollladung auch
    wieder normal funktioniert haben.
    Auch bei Flüssigsäure-Akkus wird nicht viel mehr passieren als dass sie sich ziemlich langsam entladen und sich
    das Elektrolyt mit der Zeit immer weiter verdünnt.
    lg,
    Philip