Elektrosmog / Störzonen / Schwingungen / Resonanz

  • Ein seltsames Phänomen beobachte ich seit geraumer Zeit, etwa 3-4 Monate. Es geht um eine Schwingung die durch das ganze Haus geht. Tagsüber nur sehr schwer zu orten, in der Nacht stört es ungemein. Es ist ein Geräusch, eine Schwingung in den Wänden das sich ähnlich wie ein Kühlschrank anhört, der an einer Holzwand anlehnt und die Schwingungen so verstärkt werden, dass die Holzwand in eine Resonenzfrequenz geht.
    Allerdings ist diese Schwingung nicht linear sondern pulsiert ca. alle 3 sec. oder es ist zeitweise als Dauerschwingung ca. 15 -20 sec. lang mit zunehmender Eigenresonanz der Wände wahrnehmbar.
    Ich muss dazu sagen, dass es sich bei den Wänden um Gasbetonwände 25cm handelt, die anders als Ziegelsteine sehr gut Körperschall übertragen. Ausgeschlossen werden können elektrische Geräte im Haus. Diese Schwingung ist auch wahrnehmbar wenn die Hauptschalter nach dem Stromzähler ausgeschaltet sind. Die Wechselrichter der PVA ebenfalls ausgeschaltet sind. Nachts laufen die ja auch nur im Standby, darum sicherheitshalber komplett ausgeschaltet.


    Ich vermute, habe aber keine Belege dazu, dass es evtl. über die PVA auf dem Holzständerdach auf die Wände übertragen wird.
    Kann es sein, das die PVA durch Sendemasten im Nieder oder Hochfrequenzbereich zum Schwingen angeregt wird und
    in eine Resonanzfrequenz übergeht?


    Habe noch nie etwas darüber gehört. Recherche per Google hat mich auch nicht weiter gebracht.


    Ist so ein Phänomen hier schon einmal aufgetaucht?


    An wen könnte ich mich wenden um der Sache per Messung auf den Grund zu gehen?


    Über Vorschläge wäre ich sehr dankbar.


    Gruß Collektor


    P.S. Anmerkung: Wir liegen hier ca. 7km vom Sender Feldberg im Taunus, es gibt das Phänomen das eine Leuchtstofflampe in der Küchenabzugshaube zeitweise zu flackern anfängt, auch wenn diese ausgeschaltet ist. Das ist nur im Dunkeln zu beobachten.

    8,93 kWp, 47 Schott Mono 190, SMA Sunny Boy 5000 u. 3000 TL-20

  • Hallo und guten Morgen,


    ich kann mir schon vorstellen, dass die PVA auf deinen Dach wie eine große Empfängerantenne fungiert.


    Ich kenne diese Problematik von Antenneninstallationen, welche in der Umgebung von Sendemasten installiert sind. Hier werden sogenannte "Phantombilder" in die Antennenkabel "gestrahlt". Abhilfe schafft man hier nur mit extra stark abgeschirmten Antennenkabel.


    Sollte dein Haus alleinstehend sein und sollte das Phänomen auch bei ausgeschalteten Hauptschalter in der Zählerverteilung zu beobachten sein, dann kann man vermuten, dass Funksignale verantwortlich sind.


    Ein Fachmann kann ja mal mit einen Oszilloskop auf die Jagd gehen :D


    Sonnige Grüße

    Die neue Energiefreiheit kommt an!

  • Danke VIC-RAPTOR,


    keine Ahnung wie oder was mit dem Oszilloskop zu messen wäre?
    Sicher hast Du recht, erst einmal zu schauen was evtl. die Ursache ist um sich Abstellmaßnahmen auszudenken.
    Die PVA ist mit einer 16qmm Erdung am Hauserder angeschlossen, da wird wohl kaum etwas zu messen sein?


    Im Dachgebälk kann ich keine Schwingungen wahr nehmen, die nach meiner Theorie die Schwingung an das Mauerwerk überträgt. Mir fällt da keine richtige Methode ein um dem Phänomen auf die Spur zu kommen.


    Welche Unternehmen sind denn eigentlich auf so etwas spezialisiert? Wo bei den "Gelben Seiten" muss ich suchen?

    8,93 kWp, 47 Schott Mono 190, SMA Sunny Boy 5000 u. 3000 TL-20

  • Handelt es sich hier um ein freistehendes Haus?
    Wie sieht es mit Elektrofreileitungen in der Umgebung aus?
    Wurde Erdthermie (Bohrungen) bei den Nachbarschaft vorgenommen (halte ich erstmal am wahrscheinlichsten hier)?
    Gewerbebetriebe in der Nähe?

    WSW Dach 70°: Gauben 20x HIT-N240SE10 DN 25°, String auf A1+A2 STP8000TL-10; First 10x HIT-N240SE10 DN 45° auf SB3000TL-21
    ONO Dach -110°: First 10 x HIT-N240SE10 DN 45° teilverschattete Strings auf B STP8000TL-10
    Solar-Log 300, 70% Begrenzung fest

  • Hallo qualiman,


    vielen Dank für die Unterstützung.
    Ja es handelt sich um ein freistehendes Haus.
    Keine Freileitungen und Hochspannungstrassen im weiten Umfeld >9km.
    Eine Erdthermie (Bohrungen) wurde vor 16 Monaten bei der Nachbarschaft in ca. 50 m von hier vorgenommen.
    Hier ist reines Wohngebiet, Gewerbegebiet ca. 4 km entfernt.


    Warum hältst Du eine Störung durch Erdthermie am wahrscheinlichsten? Erfahrungen auf dem Gebiet?


    Danke, das ist ein Ansatz den ich verfolgen kann.

    8,93 kWp, 47 Schott Mono 190, SMA Sunny Boy 5000 u. 3000 TL-20

  • Hallo qualiman,


    Dein Hinweis auf Störung durch Erdthermie hat mich, so glaube ich auf die richtige Spur gebracht.
    Unter den weiter unten aufgeführten Links ist das Phänomen sehr genau erklärt, hier bosy-online.de, aber auch Messtechniken und Kontaktadressen wo ich mich weiter informieren kann.


    Werde mich dann im Brummtonforum weiter informieren und hier das Thema nicht weiter verfolgen.
    Danke allen für die Unterstützung.


    http://brummtonforum.iphpbb3.c…fuer-gutachten-t2002.html


    http://www.bosy-online.de/Gegenschall.htm


    http://www.umweltmesstechnik-b…l/schallpegelmessung.html


    Liebe Grüße Collector

    8,93 kWp, 47 Schott Mono 190, SMA Sunny Boy 5000 u. 3000 TL-20

  • Mit Funk hat das nichts zu tun. Von so einem Effekt im Zusammenhang noch nie gehört.


    Wir hatten auch mal so ein Klappern in der Wand - ewig danach gesucht.
    Es war die Schornsteinabdeckung wo auf einer Ecke der Spannverschluss locker war