Inselanlage für Alarmanlage

  • Hallo,
    ich hoffe wirklich das mir hier jemand helfen kann da in meiner Waldhütte nun schon mehrfach eingebrochen wurde und auch die größten Sicherheitsvorkehrungen keine Wirkung zeigten.


    Zum Vorhaben:
    Ich habe vor meine Hütte mit einer PV-Anlage auszustatten um daran eine GSM Alarmanlage zu betreiben um das nächste mal die Diebe auf frischer Tat zu ertappen.
    Leider bin ich mir nicht sicher wie ich die Anlage dimensionieren muss um die Anlage zu betreiben.
    Die Verbrauchsdaten von Hersteller der Alarmanlage habe ich einmal als Bild angehängt. Die Anlage sollte dann Ganzjährig 24 Stunden am Tag betrieben werden. Dazu sei noch gesagt, dass die Hütte für eine Solaranlage nicht die optimale Lage hat also wird die Anlage wohl nie 100% effizient arbeiten.


    Vielen Dank

  • Als kleiner Tip.
    Ich habe ein GSM Alarm Modul aus China mit integriertem Akku,ein und Ausgängen.


    Dieser verschickt SMS, anrufe etc. Dort kann man auch einen Lautsprecher anschließen und mit dem Einbrecher eine Konferenz halten. Strom verbraucht dieser fast garnicht bzw minimal. Dort würde eine kleine 12v Platte mit 20w reichen. Plus Lr und kleinem Akku versteht sich.


    Arbeit stabil und meldet sich auch bei Strom Ausfall etc.

  • Hallo,
    vielen Dank für deine Antwort.


    Hört sich wirklich sehr interessant an.
    Leider bin ich da nicht wirklich versiert und hätte mich deshalb eher für ein Model von der Stange entschieden mit Bewegungsmeldern und Fenstersensoren (da mehrere Räume).


    Zusätzlich hätte ich die Anlage dann noch etwas größer gestalltet für eine Beleuchtung wenn der Generator mal nicht läuft.

  • Moin Bluberbob und willkommen im Forum.


    "Hat jemand noch einen Vorschlag bezüglich der Dimensionierung?"
    Vorschläge kann man nur machen, wenn du Infos lieferst. Was willst du damit betreiben (welcher Verbrauch, wie viele Stunden und wie oft). Wo steht die Hütte (Plz reicht), welche Ausrichtung hat das Dach, wie sieht es mit Verschattung aus?

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Hallo jdhenning,
    vielen Dank für die Rückmeldung.


    Also hauptsächlich soll an der Anlage eine Alarmanlage betrieben werden welche ganzjährig und 24 Stunden am Tag also im Prinzip immer. Die Verbrauchsdaten habe ich meinem Startpost angehängt.
    Das Ganze soll dann auf 12 Volt Basis laufen.


    Die Postleitzahl lautet 96253 und die Module müssen in die einzig nicht von Bäumen blockierte Richtung zeigen das ist Nordost. Die Verschattung ist relativ hoch (kann ich nicht genauer sagen) bzw. relativ wenig direkte Sonneneinstrahlung.


    Danke

  • Zitat von Bluberbob

    Hat jemand noch einen Vorschlag bezüglich der Dimensionierung?


    90mA standby Stromaufnahme ist definitiv zu viel für eine autarke Alarmanlage.
    entweder tatsächliche Stromaufnahme nachmessen oder andere Anlage kaufen

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

  • Zitat von klaus24V

    90mA standby Stromaufnahme ist definitiv zu viel für eine autarke Alarmanlage.
    entweder tatsächliche Stromaufnahme nachmessen oder andere Anlage kaufen


    Ernst jetzt ? 90mA sind grad mal 2,16Ah pro Tag... das würde er er mit einem 100wp und einer 08/15 Batterie mit hausnummer > > 60Ah ganzjährig, auch im Winter, aber sowas von Locker decken, das ist doch kein problematischer Strombedarf.. was nur keiner von uns wissen ist wieviel Einstrahlung er an seinem Ort im Wald hat weil dazu brauchen wir die Glaskugel 3.0 somit kann man genau absolut garkeinen Angaben machen.. Bei Wald mach ich keine Auslegungen

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Ok, gehen wir mal vom der übelsten Annahme aus, nämlich dass du eigentlich überhaupt keine direkte Sonneneinstrahlung hast. Das bedeutet, dass du nur die Diffusstrahlung für die Berechnung zugrunde legen kannst. Freie Sicht nach Nord-Ost ist fast so gut wie keine freie Sicht (somit hat sich die Frage nach dem Standort erledigt). Also bleibt dir eigentlich nur, die Panele parallel zum Boden auszurichten (bei Berücksichtigung der Schneelast und der Selbstreinigung durch Regen ist wohl ein Anstellwinkel von 20° empfehlenswert).


    Bei einer normalen Batterie kann man mit einer Selbstentladung von 3% pro Monat rechnen. Wenn der Verbrauch der Alarmanlage einen zusätzlichen Prozentpunkt ausmacht, dann kommt die Batterie locker über den Winter, wenn sie im Herbst voll war. Leider ist es in deinem Fall nahezu absolut unmöglich Empfehlungen für die Dimensionierung zu geben, denn sogar Profis würden einen Feldtest machen müssen.


    Ich würde die Auslegung zunächst so machen, dass ausschließlich deine Alarmanlage betrieben wird. Größe der Batterie so, dass sie die Alarmanlage einige Monate ohne Nachladen bedienen kann. Wenn die Alarmanlage über 12V läuft, dann brauchst du Panele, die 18V liefern. Auf einen Laderegler würde ich komplett verzichten, sondern die Panele direkt mit der Batterie verbinden, wobei ich 5 Silizium-Dioden in den Plusstrang einsetzen würde. Die Spannung, die an der Batterie ankommt, ist dann geeignet, die Batterie wirklich voll zu laden ohne der Batterie wirklich schaden zu können (die Batterie gast, also regelmäßig Wasserstand prüpfen und gegf. nachfüllen). Wenn beispielsweise ein 50W-Panel reicht, fein. Wenn nicht, einfach ein weiteres Panel parallel schalten.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)