Kontakt an Modul abgebrannt

  • Hallo Zusammen,


    ein Arbeitskollege hat eine 2,2KW Anlage aus den 90ern die in 2 Jahren aus der Förderung fällt. Die Anlage besteht nur aus einem String laut seiner Aussage. Er hat jetzt bei dem zweiten Modul innerhalb von zwei Jahren den Fehler auf dem Bild. Es war immer das erste Modul am Plus Anschluß des Wechselrichters also das erste Modul im String und jeweils ist der Minus abgebrannt. Die Rechte Diode ist auch defekt. Reparatur ist mit Lötkolben nicht das Problem aber ist es Zufall weil es sich gelockert hat oder gibt es einen Effekt der das verursacht? Verschattung liegt nicht vor.


    Lustig finde ich die 20 Jahre Garantie, der Hersteller ist wohl längst weg vom Fenster.


    PS: Sollte jemand solche Module besitzen oder Baugleiche kennen darf er sich gerne melden. Irgendwann wird er wohl Ersatz brauchen...


    Danke für Antworten

  • Zitat von darkman

    ..ein Arbeitskollege hat eine 2,2KW Anlage aus den 90ern die in 2 Jahren aus der Förderung fällt.


    Ist schon eher ungewöhnlich, da alle Altanlagen das virtuelle Inbetriebnahmedatum 01.04.2000 zugewiesen bekommen haben und damit eine EEG-Vergütung bis zum 31.12.2020 bekommen.


    Zitat von darkman

    Die Anlage besteht nur aus einem String laut seiner Aussage. Er hat jetzt bei dem zweiten Modul innerhalb von zwei Jahren den Fehler auf dem Bild. Es war immer das erste Modul am Plus Anschluß des Wechselrichters also das erste Modul im String und jeweils ist der Minus abgebrannt.


    Nach der ersten Reparatur hats also beim gleichen Modul an der gleichen Stelle nochmal geschmort. Kann das beim zweiten Mal ein Lötfehler gewesen sein?


    Ich habe noch Kyocera-Module aus den 90-gern und bei denen sind ebenfalls die Modulanschlusskabel verschraubt. Auch da hatte ich im vergangenen Jahr bei einem Modul eine Schmorstelle an einem Schraubanschluss, weil dieser sich entweder gelockert hatte oder nie richtig fest angezogen war. Käme das als Ursache beim ersten Mal in Betracht?

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)


  • Mit der Förderung werde ich ihn fragen, Soweit ich weiss hat er damals einen festen Satz bekommen und dann wurde die Förderung umgestellt auf Geld pro kWh.


    Habe vergessen zu erwähnen das er das defekte Modul von vor 2 Jahren zwar gelötet hat aber an seiner Pferdekoppel für eine Batterie nutzt. Der String wurde also mit einem Modul weniger betrieben. Das jetzt defekte Modul ist also auf Platz eins gerutscht.

  • Auch ich habe ein altes Modul wo das passiert ist.
    Bei mir ist der Kopf der Schraube im Kunstoff drin, durch die Wärme von Kontaktproblemen ist das Kunstoff geschmolzen und dann schmort es richtig.
    Ich glaube deshalb sind heute keine geschraubten Kabelanschlüsse in Modulen mehr zu finden.

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • Zitat von Tommmi

    Ich glaube deshalb sind heute keine geschraubten Kabelanschlüsse in Modulen mehr zu finden.


    genau so ist es. desweiteren sehe ich die Leiterplatte in den Anschlußdosen als Fehlerquelle.
    Wenn ich mich erinnere gab es auch mal eine VDE Vorschrift, nach der lösbare Verbindungen zugänglich bleiben müssen.

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.