Verbraucher bei niedriger Kapazität über Netzstrom ?

  • Guten Tag,


    bin neu hier und habe gleich mal eine Frage:


    suche eine Lösung für folgendes:


    Ich betreibe in meiner Gartenhütte einen Kühlschrank welcher über eine kleine Solaranlage Strom bekommt. Nun ist es so, dass bei stark bewölkten Tagen, das Panel nicht genügend in die Batterie einspeißt und der Verbaucher mir die Batterie leer zieht. Ich suche nun nach einer Lösung, welche bei einer bestimmten Kapazität der Batterie diese über ein Lädegerät (an Netzstrom) aufläd. Somit laufe ich nicht in Gefahr das der Kühlschrank sich ausschaltet bei zu geringer Spannung.
    Oder noch besser wäre es, dass bei geringer Kapazität der Baetterie, automatisch auf Netzstrom umgeschalten wird und erst bei geladener Batterie wieder auf Batteriestrom.


    Vielleicht hat jemand eine Idee!


    Vielen Dank!


    Sasch

  • Hallo Sasch,


    Lösung 1
    Mit einem kleine Schaltnetzteil und einer Diode kannst du das erledigen.
    Sobald die Spannung der Akku unter z.B. 11,6V absinkt wird übers Schaltnetzteil nachgeladen und die Verbraucher werden nicht abgeschaltet.
    Abschaltung ist ja erst bei unter 11V (Akkuspannung) so in der Gegend.


    Lösung 2
    Alternativ noch 1 oder 2 PV-Module oder auch ein größeres Modul an die Gartenhauswand (wegen Schnee im Winter usw.) und das ist auch erledigt, in der „Dunkelzeit“.


    Lösung 3
    Stromverbrauch verringern ............................................
    Auch macht eine zusätzliche Dämmung am Kühlschrank oder Gefrierschrank Sinn.
    Bei unsere Gefriertruhe (im Kelle) habe ich an den Seiten und am Deckel noch 6cm Styrodur aufgeklebt, da ist der Stromverbrauch auch wesentlich nach unten gegangen.


    Gruß

  • das Schaltnetzteil sollte schon so dimensioniert werden, das es die Leistung der Verbraucher liefern kann.
    Außerdem sollte die Ausgangsspannung des Netzteil einstellbar sein.

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

  • Zitat

    das Schaltnetzteil sollte schon so dimensioniert werden, das es die Leistung der Verbraucher liefern kann.


    Das was Sasch sucht soll ja kein Netzbezug über den Umweg der Akku / Gleichspannung sein, sonder ein „AKKU-Rettungsanker“.


    Es ist ja noch „Leistung“ in der Akku bei 11,6V, unter ca. 10,9V wird es ja erst kritisch bei den Bleiakkus.
    Die Akku muss ja mindesten so „Stark“ sein das die Verbraucher aus der Akku bedient werden können, sonst macht die Akkugeschichte ja keinen Sinn.
    Sasch muss nur noch verraten bei welcher Spannung der Laderegler die Verbraucher abschaltet, ist die Abschaltspannung um die 11V ist alles im "grünen Bereich".
    Ob man unbedingt nur 5W nehmen muss ist ja auch nicht in Zement gegossen.
    Ein Steckerschaltnetzteil mit ca. 10W (0,8A) hat einen so geringen Standby-Verbrauch der in der 2. Watt Nachkommastelle ist (hab es nachgemessen) unter 1kWh im Jahr Standby-Verbrauch.
    Bei einen großen Schaltnetzteil, da sind 0,5, 1 oder 2 Watt auf der Uhr.


    Zitat

    Außerdem sollte die Ausgangsspannung des Netzteil einstellbar sein.


    Das würde ich auch nicht machen.
    Die 0815 Steckerschaltnetzteile mit 12V / 1A bekommt man bei Ebay ja nachgeworfen für 1€ und einstellen ist immer so eine Sache für den „Leihen“. :evil:
    Möchte man das bereits unter z.B. 11,8V nachgeladen wird eine andere Diode z.B. 1N5817 oder 1N5819 usw. verwendet.


    Gruß