Photovolatik-Neuling benötigt Hilfe/Beratung

  • Hallo,
    ich möchte auf unseren Dach gern eine Photovoltaik-Analge installieren. Ich habe mich zwar in einige Sachen eingelsen, habe aber trotzdem noch einige Fragen.


    Ich habe hier ein Angebot vorliegen mit Speicher:
    Preis: 36.000€
    Speicher: E3/DC mit 6,9kWh
    Anlage: 36x275W Module von Solarwatt/Heckert, 9,9kWp


    Das scheint mir relativ viel zu sein, aber ich habe hier keine Ahnung und bevor ich etwas unterschreibe, würde ich hier gern um Rat bitten.


    Zu meinen Daten:
    Verbrauch Haus: ca. 6000kWh im Jahr, 8 Personen davon 3 Kinder
    Dachfläche: 20m x 9m, verfügbare Fläche ca. 180qm, Beton-Ziegel
    Ausrichtung: Süd-West
    Dachneigung: ca. 50°,
    Auf dem Dach ist schon Solarthermie mit 16qm installiert


    Ich hab hier im Forum gelesen, dass viele von Speicherlösungen abraten, da dies unwirtschaftlich sei. Sind das jetzt alles nur schwarze Schafe, die die Analge mit Speicher verkaufen wollen, oder gibt es Lösungen die sich auch irgendwie rechnen?


    Der Verkäufer/Vertreter, der mir oben genanntes Angebot gemacht hat, meinte aus steuerlichen Gründen wäre eine Anlage über 10kWp nicht sinnvoll. Warum eigentlich?
    Was spricht dagegen, das Dach mit Modulen vollständig zu füllen? Hier käme ich auf etwa 18kWp.

  • Ab in die Tonne damit! Wie groß ist denn Dein Dach? Für 35.000€ bekommst DU 30kWp PV Strom...


    Speicher selbst rechnen sich leider nicht, sind aber ein mega cooles Hobby.


    Das Geld ist daher in mehr Panels immer besser angelegt.

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Danke für das Feedback.


    Das Dach ist 20m lang, 9m breit. Davon sind aber bereits 16qm mit Solarthermie verbaut. Abzüglich Schornsteine und kleines Dachfenster sind es ca. 150qm.


    Ist es denn wirtschafltich das Dach überhaupt vollständig mit Panels zu belegen? Oder macht es mehr Sinn die Anlage dem Eigenverbrauch auszurichten.
    Mehr Panels bedueten ja auch mehr Investition.

  • Der Preis erscheint erst mal sehr hoch.


    1 kWp kostet heute max. ca. 1.500 Euro x 10 = ca. 15.000,--
    7 kWh Speicher sollten auch nicht mehr als max. 10.000,-- Euro kosten


    Finanziell rechnet sich eine Speicherlösung trotz Förderung erst, wenn der Strompreis wesentlich steigt.

  • Einen Speicher, wird wenn man fair berät sich eigentlich selten rechnen,
    dazu gibt es im Forum sehr viele Beispiele, wenn dann kommt eventuell nur eine schwarze Null dabei raus.
    Okay, wenn man den haben wollen Effekt hat, dann kann man darüber nachdenken,
    aber sobald die Wirtschaftlichkeit eingeschlossen werden soll, dann das Thema Speicher verschieben.


    Bei der größe des Daches, die vernünftigste Lösung, Dach voll mach bis ca. 10 kw/p
    und gut ist, das sollte dann irgendwo im Preisbereich von 1300 Euro pro kw/p sein.
    also bei 10 kW/p um die 13000 Euro netto sich einpendeln.


    Und dann Speicher irgendwann nachrüsten, wenn die Speicherpreise mal um gut 40 bis 50 % gefallen sind.

    ZOE intens 10/2014, Kona 12/2018, Peugeot e-208 11/2020
    9,69 kWp = 38 St. WSP-255P6, STP10000-10
    6,7 kWp = 28 St. Risen 240, STP5000-20
    Solar-Lamprecht - 90765 Fürth - mail: info @ solar-lamprecht.de

    Einmal editiert, zuletzt von michaell ()

  • Ok,
    was muss ich den steuerlich beachten, wenn die Anlage über 10kw/p ist?
    Theoretisch würden bei mir ca. 15-16kw/p drauf passen


    Der Vertreter meinte es würde technisch nicht gehen, Speicher nachzurüsten. Alle die das versprechen, würden seiner Meinung nach lügen.


    Gibt es seriöse Firma im Raum Sachsen?

  • Zitat von emitremmus

    Ok,
    was muss ich den steuerlich beachten, wenn die Anlage über 10kw/p ist?
    Theoretisch würden bei mir ca. 15-16kw/p drauf passen


    Der Vertreter meinte es würde technisch nicht gehen, Speicher nachzurüsten. Alle die das versprechen, würden seiner Meinung nach lügen.


    Gibt es seriöse Firma im Raum Sachsen?


    Warum sollte Nachrüsten nicht gehen !!!!
    Dann würde ich sagen Dein Vertreter, hat wenig Ahnung :)
    welche PLZ ?


    Wenn man über 10 kW/p wird eine Erzeugerzähler benötigt und
    auf den Eigenverbrauch ist die reduzierte EEG Umlage fällig.
    Was sich auch wieder rechnet, wenn man in die Größe der von Dir angegeben ist kommt.

    ZOE intens 10/2014, Kona 12/2018, Peugeot e-208 11/2020
    9,69 kWp = 38 St. WSP-255P6, STP10000-10
    6,7 kWp = 28 St. Risen 240, STP5000-20
    Solar-Lamprecht - 90765 Fürth - mail: info @ solar-lamprecht.de

  • emitremmus:


    Unabhängig der Diskussion, ob ein Speicher sinnvoll/wirtschaftlich ist, hier die Daten/Preise meiner 4 Wochen alten Anlage


    31 x LG Black 300 W Module
    1 x SMA STP7000 Wechselrichter
    12,8 kW LG Resu Batteriespeicher
    1 x SMA Sunny Island 4,4 Wechselrichter
    1 x SMA Home Manager
    = 25.000€ netto inkl. Montage und Inbetriebnahme


    Wie Du siehst, sind Deine 36.000€ relativ teuer, auch in Anbetracht des kleineren Speichers mit 6,9 kW.


    Viele Grüße
    Peter