Kaufberatung: DC-gekoppelter Speicher

  • Hi Seevetaler,


    vielen Dank für deinen Kommentar.


    Zitat

    Allerdings beträgt die Förderung für KfW 40+ gegenüber "nur" KfW 40 5.000€. Eine weitere Förderung gibt es für den Speicher nicht. Zudem musst du über ein Benutzerinterface Stromerzeugung und Verbrauch visualisieren. Deine 1.500 € netto weitere Förderung sind demnach nicht anrechenbar.


    Das war mir so nicht bewusst, habe ich jetzt aber auch im KfW-275-Programm gelesen. Das habe ich bisher wohl immer überlesen :( Sicherheitshalber telefoniere ich morgen aber nochmal mit der KfW, evtl. gibt es da ja doch eine Möglichkeit. Explizit ausgeschlossen ist das 153 ja nicht, nur für das gleiche Vorhaben darf kein weiteres KFW-Program beansprucht werden. Morgen weiß ich da mehr.


    Bzgl. der Visualisierung ist das doch bei allen genannten Systemen Standard, dass ich über eine App genau die Informationen bekomme. Da mache ich mir keine Sorgen.


    Zitat

    Allerdings muss ein KfW 40+ - Neubau zwingend mit einem zugelassenen Sachverständigen gebaut werden. Der kostet nochmals ordentlich Geld, wenngleich er von der KfW mit 50% bzw. max.4000 Euro gefördert wird.


    Da habe ich mit meinem Statiker echt Glück gehabt. Der ist auch Sachverständiger und macht das "so" mit, weil er den Auftrag haben wollte.


    Was hast du denn für einen Speicher für deinen Neubau geplant?

  • Zitat von henk469


    Das war mir so nicht bewusst, habe ich jetzt aber auch im KfW-275-Programm gelesen. Das habe ich bisher wohl immer überlesen :( Sicherheitshalber telefoniere ich morgen aber nochmal mit der KfW, evtl. gibt es da ja doch eine Möglichkeit. Explizit ausgeschlossen ist das 153 ja nicht, nur für das gleiche Vorhaben darf kein weiteres KFW-Program beansprucht werden. Morgen weiß ich da mehr.


    KfW 153 mit 40+ und KfW 275 schliessen sich gegenseitig aus. Das Programm 431 kannst du aber nutzen.



    Zitat

    Da habe ich mit meinem Statiker echt Glück gehabt. Der ist auch Sachverständiger und macht das "so" mit, weil er den Auftrag haben wollte.


    Da solltest du nochmals genau nachfragen (auch bei der KfW, ob er anerkannt ist). Die Berechnungen für die Vermeidung von Wärmebrücken sind hochkomplex und nicht mit ein paar Eingaben in einem Programm getan. Mein Statiker hat mit diesen Berechnungen jedenfalls nichts zu tun. Ausserdem muss das gesamte Bauvorhaben dokumentiert und vom Sachverständigen bestätigt werden. Dafür sind zwingend Vor-Ort-Termine auf der Baustelle erforderlich.


    Zitat

    Was hast du denn für einen Speicher für deinen Neubau geplant?


    Ist noch offen, weil bisher noch nicht errechnet wurde, wie groß die PV-Anlage mindestens sein muss, um die KfW-Vorgaben für den Jahres-Primärenergiebedarf zu erfüllen.

  • Zitat von henk469

    Aktuell wären da 3 Systeme für mich im Rennen:
    ...
    Welches der Systeme ist aus eurer Sicht am empfehlenswertesten?


    Nun, aus meiner Sicht keines der genannten. An Deiner Stelle würde ich mir eher andere Systeme wie z.B. Solarwatt anschauen.


    Ciao


    Retrerni

  • Zitat von henk469

    Danke für den Hinweis. Habe ich mir noch nicht angeschaut, werde ich aber noch machen. PLZ ist 41334.


    Aufpassen, dass sind Bastel-Speicher im "Prototypen"-Status. Ich würde mir vor dem Kauf erstmal erklären lassen wie es mit allg. Lieferbarkeit, KfW-Förderfähigkeit des Speichers und Herstellerhaftung im Schadenfalle aussieht.
    Leider werden diese Fragen in den besagten Threads gerne ignoriert.

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    „Wenn Weitblick ortsgebunden ist, kann es mit den Visionen auch nicht so weit her sein.“


  • Zitat von Retrerni


    Nun, aus meiner Sicht keines der genannten. An Deiner Stelle würde ich mir eher andere Systeme wie z.B. Solarwatt anschauen.


    Ciao


    Retrerni


    Was ist aus deiner Sicht der Vorteil von dem Solarwatt-System?
    Bzw. was spricht gegen die drei genannten? (Wobei Fronius hier eigentlich mein Favorit ist)


    Zitat

    Da solltest du nochmals genau nachfragen (auch bei der KfW, ob er anerkannt ist). Die Berechnungen für die Vermeidung von Wärmebrücken sind hochkomplex und nicht mit ein paar Eingaben in einem Programm getan. Mein Statiker hat mit diesen Berechnungen jedenfalls nichts zu tun. Ausserdem muss das gesamte Bauvorhaben dokumentiert und vom Sachverständigen bestätigt werden. Dafür sind zwingend Vor-Ort-Termine auf der Baustelle erforderlich.


    Danke für den Hinweis, er ist von der KfW anerkannt. Er wird auch von der KfW zur Hälfte bezahlt. (ACHTUNG: Hier muss zwingend der Antrag vor Vorhabensbegin gestellt werden!). Die detailierte Wärmebrückenberechnung hat er bereits durchgeführt und ich bin dadurch ohne viel Mehraufwand auf KfW40+-Niveau gekommen.
    Dadurch, dass er nur ein paar Kilometer von der Baustelle entfernt wohnt, sind auch die Baustellentermine kein Problem.

  • Mit dem Froniusteil solltest du mal Duke anschreiben....

    Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
    Wer mehr zum DC Speicher wissen will erreicht mich per PN !

  • Zitat von henk469

    Das der Speicher sich rein durch den erhöhten Eigenverbrauch nicht rechnet, ist mir durchaus bewusst.
    Meinen Gedanken liegen folgende Zahlen zugrunde:


    Kosten Batteriespeicher: ca. 8000€ netto
    Förderung KfW: ca. 1500€
    Abschreibung: ca. (8000-1500)*0,4 = 2600€
    "Netto-Kosten": ca. 3900€


    Was soll das für eine Rechnung sein?
    Schon mal eine Bilanz/GuV gesehen, in der AfA keine Aufwandsposition ist?
    BTW: Es sind die vollen AHK (netto) abzuschreiben!


    Zahl dem Anbieter doch einfach den doppelten Preis, dann ist die AfA auch doppelt so hoch. :mrgreen:


    Von dem Fördergedöhnse habe ich keinen Plan.
    Bedenke dabei aber immer, wer die Hand auf hält und die Förderung bei dir abgreifen will.
    Bei Sätzen wie "Wenn ich jetzt nochmal etwaige Unwägbarkeiten wie Preise, Abschreibung etc. mit einbeziehe, dann läuft die Investition für mich auf +/-0 raus." denke ich immer an Milchmädchen.


    Zitat

    Darüber hinaus ist es doch mit Sicherheit nicht hinderlich, einen erhöhten Mehrverbrauch zu haben, oder? (Also auch unter Betrachtung der Verluste über die Zwischenspeicherung ist es noch immer besser, die Energie selbst zu verbrauchen, als zu verkaufen, richtig?)


    Wo soll denn da die Sinngebung sein, aber 30-50 Cent pro KWh aus dem Speicher gegenüber NEtzbezug?


    Zitat

    Bzgl. der Belegung der Dachfläche:
    Hier werde ich natürlich versuchen, die Fläche bestmöglich auszunutzen. die Ausrichtung ist etwa 15°. Ich fürchte aber, ich bekomme nicht mehr als 6,5 kWp auf das Dach wegen VELUX-Fenster und Dachgaube.


    Stell halt mal den Dachplan mit Maßen als Bild ein-
    Auch Dachgauben kann man belegen, dann sollte es aber besser keine Flachdachgaube sein, sondern bessere eine schöne große Schleppdachgaube.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Zitat von seppelpeter


    Was soll das für eine Rechnung sein?
    Schon mal eine Bilanz/GuV gesehen, in der AfA keine Aufwandsposition ist?
    BTW: Es sind die vollen AHK (netto) abzuschreiben!


    Zahl dem Anbieter doch einfach den doppelten Preis, dann ist die AfA auch doppelt so hoch. :mrgreen:


    Entschuldige bitte, dass ich mich hier nicht absolut korrekt ausgedrückt habe. Ich hoffe aber trotzdem, dass der Sinn der Rechnung rübergekommen ist. Das Abschreibungen zu den Aufwendungen zählen ist schon klar. Damit veringere ich aber mein zu versteuerndes Einkommen und habe somit einen Vorteil in Höhe von 40% der Abschreibungen. Solange ich dann gedanklich an anderer Stelle die Einnahmen komplett versteuere, dürfte das so doch passen.




    Zitat

    Darüber hinaus ist es doch mit Sicherheit nicht hinderlich, einen erhöhten Mehrverbrauch zu haben, oder? (Also auch unter Betrachtung der Verluste über die Zwischenspeicherung ist es noch immer besser, die Energie selbst zu verbrauchen, als zu verkaufen, richtig?)


    Zitat

    Wo soll denn da die Sinngebung sein, aber 30-50 Cent pro KWh aus dem Speicher gegenüber NEtzbezug?


    Da müsstest du mir jetzt noch erklären, wo die 30-50 Cent/kWh herkommen, wenn ich die Kosten für den Batteriespeicher an anderer Stelle bereits gedeckt habe? Mehrkosten gegenüber dem DV gibt es doch hier eigentlich nur über die ca. 10% Speicherverluste.


    Zitat

    Bzgl. der Belegung der Dachfläche:
    Hier werde ich natürlich versuchen, die Fläche bestmöglich auszunutzen. die Ausrichtung ist etwa 15°. Ich fürchte aber, ich bekomme nicht mehr als 6,5 kWp auf das Dach wegen VELUX-Fenster und Dachgaube.


    Den Dachplan stelle ich später noch ein, komme hier auf der Arbeit gerade nicht an meine Zeichnungen.



    Ich denke bzgl. der Wirtschaftlichkeit kann ich das schon für mich einschätzen.
    Ich bin mir bewusst, dass das in der Hinsicht nicht der große Wurf ist, unter Berücksichtigung des Tilgungszuschusses zumindest aber immernoch rentabel.


    Mir geht es nicht darum, OB ich einen Speicher installieren werde, sondern WELCHEN.
    Bitte nicht falsch verstehen, ich bin dankbar für jeden Hinweis. Möchte mich aber gerne auf die Findung des richtigen Systems konzentrieren und nicht darüber diskutieren ob es sich jetzt lohnt oder nicht.


    Gibt es denn hier Erfahrungen aus erster Hand zu E3/DC oder Fronius?
    Alternativ sind auch informationen willkommen, ob Abschreibungen auf den LGChem Resu auch vom Finanzamt akzeptiert werden?


    Vielen Dank und Gruß,
    Hendrik