Kaufentscheidung Batterie

  • Hallo,


    habe auf meinem Dach 3x 140 Watt und möchte möglichst von April bis September meine Teichpumpe durchgängig (auch nachts) betreiben. Aus einer gebrauchten 72Ah 12 Volt Starterbatterie zieht die Pumpe ca. 2,5 Ampere. Geladen wird die Batterie durch den Steca PR3030. Die Starterbatterie möchte ich gegen eine neue Batterie austauschen. Nur kann ich mich nicht entscheiden. Folgende Batterien kommen derzeit für mich in die engere Auswahl:


    - 2 Stück Trojan T-105 6V 225Ah
    - 2 Stück Trojan T-105-RE 6V 250Ah
    - Banner Energy Bull 12V 230Ah
    - Panther AGM 12V 220Ah
    - Hoppecke solar.bloc 12V 150Ah
    - 2 Stück Hoppecke solar.bloc 6V 200


    Belüftung wegen Gasung stellt kein Problem dar.


    Kann mir jemand von Euch weiterhelfen oder Alternativen nennen?


    Danke und Gruß


    Paule2010

  • das die "neuen" Solar.bloc die besten aber auch die teuersten (in der Anschaffung) sind darüber brauchen wir uns an der Stelle nicht unterhalten, dazu braucht man sich nur mal das Datenblatt ansehen
    '
    was mich aber mehr interessiert 3x "140Wp" ??.... was sind denn das für Module weil das ist eine A-typische größe für 36Zeller die im Umlauf sind, passen die Module nicht zum Regler geht die Rechnung nicht auf

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Bezüglich möglicher Kombinationen mit typischen Mono/Polymodulen habe ich kürzlich mal dieses Bild erstellt:

    Bilder

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1020Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BCM-III

  • Deine Grafik würd ich etwas ändern


    36zeller 12V MPPT => gelb
    72zeller 24V MPPT => gelb
    60zeller 24V PWM => gelb


    Bei den Module muß man auch gucken welche Module und würd ich gewellt machen.. weil ein 60zeller mit 32Vmpp geht mit PWM eigentlich schon ziemlich gut .. eins mit 29V eher ziemlich mies höngt auch wiederum von der eingesetzte Batterie ab.. f


    Deine gelben MPPT Einträge bei 12V versteh ich allerdings nicht .. 2x60zeller in Serie an eine 2x250 auf 12V imit MPPT st Standard in der Ausgelgung.. auch 3fach 90Vmpp mit einem 150V regler aus 12V ist kein Seltenheit. Höngt nur von der Qualität des Reglers ab

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  • Zitat von pezibaer


    36zeller 12V MPPT => gelb
    72zeller 24V MPPT => gelb


    Ein MPPT-Regler liefert ganzjährig doch noch mehr als ein PWM Regler, insofern ist das für mich schon grün. An den richtig heißen Tagen da ist allerdings der Vorteil weg.


    Zitat


    60zeller 24V PWM => gelb


    Ja ich weiß, es gibt tatsächlich Leute die das so betreiben. Es ist sicher ein Grenzfall. :roll::D


    Zitat


    Bei den Module muß man auch gucken welche Module und würd ich gewellt machen.. weil ein 60zeller mit 32Vmpp geht mit PWM eigentlich schon ziemlich gut .. eins mit 29V eher ziemlich mies höngt auch wiederum von der eingesetzte Batterie ab.. f


    Es ist nicht klar wo man hier die Grenze setzen soll, denn es hängt natürlich auch vom Regler ab und letztlich auch wie gut die Module hinterlüftet sind. Die Tabelle ist für den Laien gedacht und da darf es nicht zu kompliziert sein.


    Zitat


    Deine gelben MPPT Einträge bei 12V versteh ich allerdings nicht .. 2x60zeller in Serie an eine 2x250 auf 12V imit MPPT st Standard in der Ausgelgung.. auch 3fach 90Vmpp mit einem 150V regler aus 12V ist kein Seltenheit. Höngt nur von der Qualität des Reglers ab


    Das hängt auch sehr stark vom Regler ab. Es gibt Regler da nimmt der Wirkungsgrad stark ab je höher der Abstand zwischen PV-Spannung und Ladespannung ist. Z.B. beim Morningstar in der Spitze von etwa 98 % bei 13 Vmpp, über 97 % bei 16,5 Vmpp, 94,5 % bei 66 Vmpp und 93 % bei 98 Vmpp. Ich würde deshalb ohne Not mit der MPP-Spannung nicht höher als etwa 3-fache Ladespannung gehen.


    Wie geschrieben, die Tabelle ist für Laien damit sie ohne groß nachzudenken eine brauchbare Kombination finden. Der Experte kann in Grenzfällen natürlich auch anders entscheiden.

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1020Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BCM-III

  • Btw wieso kommst du eigentlich auf das ganze der User hatte dannach nie gefragt. Meine Frage an ihnr war nur deswegen weil die 140Wp ungewähnlich sind .. und irgendwie nach alten gebrauchte 48 Zeller und 60 Zeller riechen.. und das würde am PWM für deinen angegeben betraf bei der Leistung auf jedenfall die Batterie killen... wäre schade drum




    Zitat von egn

    Ein MPPT-Regler liefert ganzjährig doch noch mehr als ein PWM Regler, insofern ist das für mich schon grün. An den richtig heißen Tagen da ist allerdings der Vorteil weg.


    Ganz Jährig interessiert bei dein "kleinen" Modulen, aus Erfahrung nicht mal 1% der User ;) da gehts um 99% Sommer... Und du übersiehst eins, MPPTS sind fast ausschließlich reine StepDown... Womit oich schon erlebt hab das bei einem 36Zeller die Spannug für den MPPT bei 12V System z.B schon kritisch wird im sommer. Denn wenn die Spannungsdifffernez zu gering ist kann sein das der MPPT garnix mehr liefert.. ich denke da vorallem an die Wohnmobil Kleber mit den heißen Modulen dübnen leitungen .. schlechten kontakten .. und dann raschelts im Gemüse ;)



    Zitat von egn


    d. Die Tabelle ist für den Laien gedacht und da darf es nicht zu kompliziert sein.


    Eh und deswegen finde ich deine MPPT angaben mehr als eher nicht passend für den Ladein, weil gerade das Hochverstringen hat viel mehr vorteile als nachteile, und ist der Grund warum man MPPTS zu 90% nimmt..


    Zitat von egn


    Das hängt auch sehr stark vom Regler ab.


    Richtig, sagte ich ja bereits


    Zitat von egn


    Es gibt Regler da nimmt der Wirkungsgrad stark ab je höher der Abstand zwischen PV-Spannung und Ladespannung ist. Z.B. beim Morningstar in der Spitze von etwa 98 % bei 13 Vmpp, über 97 % bei 16,5 Vmpp, 94,5 % bei 66 Vmpp und 93 % bei 98 Vmpp. Ich würde deshalb ohne Not mit der MPP-Spannung nicht höher als etwa 3-fache Ladespannung gehen.


    nur ein Beispiel damiit du siehst das kannst so nicht nehmen, Studer VT geht bis 900V aufs 48V System ;) das ist das 18fache ;)


    Zitat von egn


    Wie geschrieben, die Tabelle ist für Laien damit sie ohne groß nachzudenken eine brauchbare Kombination finden. Der Experte kann in Grenzfällen natürlich auch anders entscheiden.


    60V => 120 Zellen über einen 100/30Mppt auf 12V System ist definitiv kein grenzfall sondern es ist ein absoluter Standardfall ;)

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
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  • Zitat von pezibaer

    Btw wieso kommst du eigentlich auf das ganze der User hatte dannach nie gefragt. Meine Frage an ihnr war nur deswegen weil die 140Wp ungewähnlich sind .. und irgendwie nach alten gebrauchte 48 Zeller und 60 Zeller riechen.. und das würde am PWM für deinen angegeben betraf bei der Leistung auf jedenfall die Batterie killen... wäre schade drum


    Genau weil Du das ins Spiel gebracht hast habe ich die Tabelle gepostet damit er sich selbst ein Bild machen kann. Wo ist das Problem? :roll:


    Dass der Studer VT das kann bedeutet nicht dass er in dieser Kombination auch besonders effizient läuft. Davon abgesehen wird sich wohl kein Laie einfach so eine Anlage mit Studer VT bauen. :roll:


    Zitat

    60V => 120 Zellen über einen 100/30Mppt auf 12V System ist definitiv kein grenzfall sondern es ist ein absoluter Standardfall ;)


    In meiner Tabelle ist das ja keine ausgeschlossene Kombination sondern zulässig, nur ist der Wirkungsgrad halt schlechter. Ohne Not macht es gerade bei von Laien mit wenigen Modulen aufgebauten Kleinanlagen schon allein aus Sicherheitsgründen keinen Sinn auf unnötig hohe PV Spannungen zu gehen.


    Du kannst ja gerne Deine eigene Tabelle ins Netz stellen wenn Dir meine gar nicht gefällt. :mrgreen:

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1020Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BCM-III

  • Zitat von egn

    Du kannst ja gerne Deine eigene Tabelle ins Netz stellen wenn Dir meine gar nicht gefällt. :mrgreen:


    Nene lass gut sein.. ;)

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

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    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Hallo,


    meine Entscheidungsfrage hat wohl mehr Diskussion ausgelöst als gewollt :shock:


    Die 3 140 Watt Panels sind billige 12V 36 Zeller mit folgenden Daten:
    Vmp: 18 V
    Imp: 7,77 A
    Voc: 22,39 V
    Isc: 7,85 A
    VDC: 600 V


    Der Laderegler ist ein Steca PR3030.


    Die Solar.bloc von Hoppecke mit 1400 Zyklen bei DoD 50% klingt sehr gut, nur habe ich Bedenken, dass ich sie falsch behandel und sie in kürzester Zeit defekt ist. Bei der Banner Energy Bull oder den Trojans habe ich weniger Bedenken, warum auch immer, wobei mir die Trojans, speziell die Trojans RE, noch mehr zusagen. Ich kann mich einfach nicht entscheiden! Der Preis ist bei den Trojans T-105, der Energy Bull und der Solar.bloc 150Ah ca. der gleiche.


    Trojan T-105
    http://www.online-batterien.de…fuer-Traktionsanwendungen


    Energy Bull
    https://www.online-batterien.d…eb-und-Beleuchtung-968-01


    Solar.bloc
    http://www.photovoltaik-shop.c…e-solar-bloc-12v-150.html


    etwas teurer, die Trojan T-105 RE
    https://www.online-batterien.d…uer-regenerative-Energien


    Könnt Ihr mir Ratschläge, Erfahrungen, etc. geben, um endlich eine neue Batterie zu kaufen?! Die gebrauchte Starterbatterie ist fast am Ende. :lol:


    Vielen Dank!


    Gruß


    Paule2010

  • Ich kann/will dir keine Kaufempfehlung geben, aber einen Tipp. Bei den von dir angegebenen Links steht nur Verkäufersprech. Also musst du die Datenblätter suchen und nachsehen, für welche Zyklentiefen wieviele Zyklen möglich sind. Wenn nur die Zyklenanzahl angegeben wird, dann geh' von 80% DOD aus. Diese Entnahme rechnest du in kWh um und multiplizierst sie mit der Anzahl der (angeblich) möglichen Zyklen. Das sind dann die kWh, die man durch die Batterie leiten kann, bis sie auf 80% der Nennkappa runter genutzt ist. Dann teilst du den Kaufpreis plus Transport durch diese Anzahl und du hast als Ergebnis, wie viel dich jede einzelne kWh, die du durch die Batterie schickst, kosten wird. Ob du die Batterie in 4 Jahren rentenreif machst oder in 10 Jahren, ändert fast nichts an diesem Preis.


    Dieses Verfahren wendest du auf alle Kaufoptionen an und nimmst dann die Batterie, die am günstigsten ist. Ach, noch ein Tipp: Nimm eine Flüssigsäure-Batterie, die mit einer Elektrolytumwälzung ausgerüstet ist (warum die gut ist, wird im Forum in etlichen Threads abgehandelt). Somit landest du fast unweigerlich bei PzS oder OPzS (das sind Staplerbatterien bzw. ihre ortsfeste Variante).

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)