Anschluss WR und Batterie WR

  • Hallo zusammen,


    mache mir gerade Gedanken über das Anschließen der Wechselrichter (2 PV + 1 Batterie)


    Ist folgendes Schema möglich / zulässig?
    - 2 PV-WR im Keller alle 5 Adern (passend) über Klemmsteine zusammengeführt
    - einphasiger Batterie-WR ebenfalls im Keller auf Klemmstein L1 + N + PE
    - vom Klemmstein zum Stromverteiler im Erdgeschoss, wo dann auch der Erzeugungszähler hängt


    Gruß René

  • Wie sollen wir Dir diese Frage beantworten?
    Du nennst keinerlei WR-Leistungen oder Typenbezeichnungen von Wechselrichtern oder die Gesamtleistung (z.B. <13,8 kW) etc. sowie die aktuellen Limitierungen (z.B. 70% oder 60% etc.).


    Ciao


    Retrerni

  • Hallo,


    die Frage sollte allgemein sein.
    Aber ich kann gerne die Daten liefern:
    WR1 SMA STP 20000
    WR2 SMA STP 7000
    WR3 SMA SI 6.0
    Begrenzung auf 70% fest


    Die WR werden im Kellerausgang hängen
    Darüber im EG der Strom-zähler/verteiler.

  • Hm, Du hast also etwa 34 kWp Module auf dem Dach, nur welche Vorstellung hast Du? Mit dem einen SI wirst Du keinen der STP im Notstrombetrieb haben. Zudem darfst Du mit dem Gerät On-Grid nur max. 4,6 kVA einspeisen, das Gerät hat aber 6 kVA... Bisher stellen sich mir mit jedem Informationsbrocken von Dir mehr Fragezeichen als Antworten...


    Ciao


    Retrerni

  • Zitat von Maveriik26


    Ist folgendes Schema möglich / zulässig?
    - 2 PV-WR im Keller alle 5 Adern (passend) über Klemmsteine zusammengeführt
    - einphasiger Batterie-WR ebenfalls im Keller auf Klemmstein L1 + N + PE
    - vom Klemmstein zum Stromverteiler im Erdgeschoss, wo dann auch der Erzeugungszähler hängt


    Mal ganz abgesehen davon, daß ich auch noch nicht genau weiss wie das alles zusammenpassen soll, was hattest du dir denn so gedacht wo du die Klemmsteine für rund 30 kW Leistung unterbringen willst :roll:


    Mit einer Feuchtraumabzweigdose und ein paar Lüsterklemmen wird´s eher nicht getan sein, da gehört dann schon ein kleiner Hensel-Kasten o.Ä. an die Wand. Der dürfte zusammen mit den entsprechenden Klemmsteinen mehr kosten als die Kabel ohne Unterbrechung von den Wechselrichtern die paar Meter weiter zur Verteilung zu ziehen wo man sie dort direkt anschließen könnte.


    Warum also der Aufwand :?:
    Denn so wahnsinnig weit ist das ja anscheinend nicht auseinander:

    Zitat von Maveriik26

    Die WR werden im Kellerausgang hängen
    Darüber im EG der Strom-zähler/verteiler.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Hallo Retreni,
    keine Sorge, wir kommen schon noch auf einen Nenner


    29,6KWp Module,
    WR "Überdimensionierung" technisch bedingt nötig. Soll hier aber nicht bestandteil der Diskussion sein.
    Die STP brauchen im Notstrombetrieb nicht laufen.
    Die Schieflast ist unproblematisch, da der Batterie-WR nur ausspeisen soll, wenn es auch direkt verbraucht wird.
    Keine Ladung aus dem Netz , keine Entladung ins Netz.


    Mir geht es lediglich um die logische Anordnung der 3 WR, des Hausnetztes (Verbraucher) und der Zähler.
    Bzw. konkret ob ich die WR vor dem Erzeugungszähler zusammenführen darf.


    Zitat

    Ich beziehe mich hier auf
    Die Zahlung der EEG-Umlage für Eigenstrom entfällt:


    soweit der Strom in den Neben- und Hilfsanlagen einer Stromerzeugungsanlage zur Erzeugung von Strom im technischen Sinne verbraucht wird (Kraftwerkseigenver-brauch)


    Ich dachte da in der Tat an eine Klemmendose in der Art von Hensel. Konkretes wird mein Elektriker mir verkaufen.
    Sollte sich im Bereich weniger Euro bewegen.


    Zitat

    Warum also der Aufwand :?:


    Einfach, da der Platz für die Kabel und deren Verlegung aufwändig zu schaffen ist.
    Der Eigenverbrauch der Batterien abgedeckt ist. siehe oben


    Edit: Wobei du mich auf eine Idee gebracht hast: Sammelschiene
    Ich werd's zumindest prüfen ob 3 Drehstromkabel verlegbar sind.

  • jeder Wechselrichter benötigt einen separaten Stromkreis welcher entsprechend abgesichert werden muss,möglicherweise auch noch FI Schalter.
    in deinem Fall würde ich eine Unterverteilung im Keller einbauen.
    lass die Anlage von einem Fachmann planen und errichten.

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

  • Da war wohl der Wunsch Mutter des Gedanken.
    Natürlich kommen LS und RCI dazwischen womit sich die Klemmendose erübrigt hätte.
    Kurz Unterverteilung im Keller oder 3 "Schächte" nach oben.
    Wo er dann klemmt, dürfte meinem Elektriker egal sein.


    Ich möchte aber noch einmal auf meine ursprünglich angestrebte Frage zurückkommen:

    Zitat

    Mir geht es lediglich um die logische Anordnung der 3 WR, des Hausnetztes (Verbraucher) und der Zähler.
    Bzw. konkret ob ich die WR vor dem Erzeugungszähler zusammenführen darf.


    PS: Der Planungsthreat wurde bis auf den letzten kommentar seit Monaten nicht weitergeführt.