Kosten pro Zelle oder pro Batteriemodul

  • Zahlen verwirren die Menschen nur, wenn dazu kein * steht, das haarklein erläutert, was man damit sagen möchte, bzw. wie diese Zahl sich in einen Preis verwandelt.


    Tesla wird mit ca. 190 $ Produktionskosten sicher hinkommen. Bisher haben sie ja auch nur eine kleine Akku-Fertigung gehabt, die zum großen Teil auch schon abgeschrieben ist. Die Zellen selbst kamen ja vom Zulieferer und die konnte Tesla sehr günstig bekommen, so dass dessen Voll-Kosten Tesla nicht zu interessieren brauchten.


    Jetzt schaut die Sache aber total anders aus! Man baut alles selbst, von der Zelle bis zum fertigen Paket, in dem der Akku steckt in einer großen und enorm teuren Fabrik. Die hat man nicht mal eben aus dem Geschäfts (cashflow) bezahlt, sondern zu 100 % über Kredite, Wandelanleihen usw. finanziert. Dazu noch die Anlaufkosten etc.


    Da muss man die Zellen schon für < 50 $ je kWh fertigen, um am Ende neben den Verpflichtungen des o.g. Investment auch noch Geld verdienen zu können.


    Tesla braucht mehr als 53.000.000 $ pro Monat, um bei 10 Jahren (Abschreibung) auf Null zu kommen.


    bei 10 GWh in 2017 oder 2018 liegen wir bei 63,39 $ Kosten je kWh fertigen Akku , die einfach so vom Himmel fallen.


    Ergo gilt, unglaublich schnell die Fertigung hochzufahren. Im Moment liegen wir bei theoretischen > ??? Kosten je kWh.


    Dies ist ja der Grund, warum sich alle schwer tun mit großen Investments in Sachen Zelle, Akku etc. Setzt man auf das falsche Pferd, ist das Geld schneller futsch, als man die Fabrik zum laufen bringt. Und wir reden hier von richtigem Geld.
    Wer nicht absehen kann, dass er eine neue Fertigung zu > 30% besser > 50% niedrigen reinen Produktionskosten darstellen kann und die Anlage nicht zu > 100% dauerhaft auslasten wird (laufende Produktivitätssteigerung) , kann das mal gleich zu den Akten legen.