• Hallo


    Ich würde gerne einen AX-M 5000 48V Effekta installieren,und wollte meine Hauptversorger die ich im Haus habe alle an einer Phaser anschließen damit meine Hauptabnehmer dann mit meinem eigenem Strom versorgt werden.
    Als Speicher habe ich eine Gabelstablerbatterie die ich kostengünstg bekommen könnte.
    Ich wollte jetzt eigentlich wissen ob diese Variante jetzt bei meinem Netzanbieter angemeldet werden muß,oder ob das mit diesem Wechselrichter jetzt nicht mehr muß.
    Würde mich freuen auf eine oder mehrere antworten.
    LG
    Jens

  • Hallo,


    das Melden von Inseln ist oder war eine Streitfrage, da gibts einen ellenlangen Thread hier. Also ich hab sie nicht gemeldet!

    9,3kWp Insel, 2x Pip5048MS paralell, Pzs 625 Ah, SOC-Überwachung über BMV 700, solpiplog,
    Überschuss-Verbraucher (bestellt): Renault Zoe Z.E. 50 (R135) (50kwh, 135 PS)
    gelernter Elektroinstallateur - jetzt Owner-Driver mit 40t Autotransporter

  • Ich habe eine Plug and Play,und von der möchte ich jetzt weg,kann zwar nicht einspeisen da ich ein Modul habe was bei zuviel strom Produktion eine Heizpartrone aufheizt in einem 500l wasserspeicher,aber der Netztversorger würde argomentieren wenn das wasser erhitzt ist würde mein stromzähler rückwerts laufen,und dann würde ich mich strafbar machen

  • Hat der netzbetreiber recht.
    Wobei er dann eigentlich Zähler mit Rücklauf sperre einbaut.


    Details zu deiner Planung mit Pip 4048 wären glaub angebracht.
    Da steckt der Teufel im Detail ;)

  • Zitat von Vollkorn

    Hallo, .... Also ich hab sie nicht gemeldet!


    Doch, soeben mal wieder :shock: Ja was glaubst Du denn ??
    Aber ich halte zu Dir, zumindest in guten Zeiten :mrgreen:
    lg,
    Philip

  • Welches Strafgesetz kommt bei Rückwärtsdrehen von Ferraris Zähler in Deutschland zur Anwendung?


    Wie sind die Strafen?


    Welches Gericht verhängt sie?


    Wo sind Urteile oder Grundsatzurteile?


    Diese Fragen sollte man schon beantworten können, wenn man hier in einem öffentlichen Forum behauptet,
    dass etwas strafbar sei.

  • Na was glaubst denn du was es ist wen du den EVU um sein Geld bringst und den Staat um seine Steuern .. eijeijei.. das ist schlicht und einfach eine illegale Zöhlermanipulation mit zurückdrehen des Zöhlerstandes die nicht erlaubt ist.... warum und wieso der Zöhler zurück gedreht hat ist eigentlich nur Periphär wichtig.. das bildet die Grundlage .. zum Zurückdrehen und Manipulieren des Zählerstandes wirst du ganz viele Urteile finden.

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Wohlwissend, wahrscheinlich eine Diskussion los zu treten...


    Zitat von pezibaer

    Na was glaubst denn du was es ist wen du den EVU um sein Geld bringst und den Staat um seine Steuern


    Das musst du mir erklären..
    Mal angenommen, dass seine PV-Anlage nicht so groß ist, dass sie durchgehend Überschuss produziert, sondern bei schlechtem Wetter auch Strom vom EVU bezogen wird.
    Dann nutzt der TS das EVU-Netz nur als "Speicher", denn wenn jetzt tagsüber kräftig die Sonne scheint und die PV einen Überschuss von sagen wir 3kWh produzieren würde und dieser ins Netz geht, dann dreht sich der Zähler jetzt über den Tag um 3kWh zurück.
    Diese 3kWh würden jetzt z.b. beim Nachbarn verbraucht und über dessen Zähler abgerechnet.
    Wenn der EVU jetzt abends vorbeikommt zum Zähler ablesen, dann würdest du tatsächlich 3kWh weniger zahlen, das ist korrekt.
    Jetzt wird es Nacht und die Sonne bringt keine Energie mehr. In der Nacht werden jetzt 3kWh aus dem Netz bezogen und über deinen Zähler fließen. Betrachtet man jetzt am nächsten Morgen den Zählerstand, dann würde man bei +-0 rauskommen. Aus der Sicht des EVU, wenn er zum Ablesen kommt, hast du keinen Strom aus dem Netzt bezogen und damit weder den EVU noch den Staat um sein Geld gebracht.


    Bleiben noch die 3kWh vom Tag, die eingespeist wurden. Die sind ja jetzt nicht weg und verschwunden, sondern tauchen beim Nachbarn auf, da der die ja am Tag verbraucht hat. Würde jetzt der EVU den eingekauften Strom/produzierten Strom mit dem bei den Endkunden abgerechneten Strom vergleichen, dann könnten diese 3kWh weder der einen Seite noch der anderen Seite zugeordnet werden. Sie sind also zu viel.
    Dadurch dass der EVU aber deutlich mehr Strom einkauft, als später dann abgerechnet wird, fallen diese geringen Mengen nicht ins Gewicht, da diese 3kWh als "Regelenergie" im Netz "verschwinden".
    Das bedeutet, dass der EVU es nicht mal merken wird, wenn man es jetzt mit der Menge, die man einspeist nicht übertreibt. Außer vielleicht, wenn der Zähler sich grade rückwärts dreht und der EVU zum Ablesen kommt und das sieht...


    Die Anmeldung einer solchen Einspeisung hat einen anderen Grund.
    Und zwar muss der EVU bzw VNB sicherstellen, dass das Netz sich innerhalb der festgelegten Toleranzen bewegt. Wenn jetzt jeder am Netzt anschließen würde was er wollte und einspeisen würde was das Zeug hält, dann könnte der VNB dies eben nicht mehr gewährleisten und die Folgen muss ich denke ich nicht aufzählen..
    Ein anderer Grund sind Wartungsarbeiten am Netz. Mal angenommen ich hänge jetzt am Netz und pumpe ordentlich Solarstrom (unerlaubterweise) ins Netz, dann passiert ja jetzt erstmal nix weiter.
    Jetzt tritt aber ein Fehler an einem Mittelspannungstrafo auf und der VNB muss jetzt einen Straßenzug für die Wartung abschalten. Im einfachsten Fall wird einfach der Trafo abgeschaltet und die Anwohner müssten für den Zeitraum eben ohne Strom auskommen.
    Im Falle dass jetzt zu dem Zeitpunkt ordentlich Überschuss von mir ins Netz gepumpt wird, wäre aber der Straßenzug bei weitem nicht Spannungsfrei, das weiß der VNB aber unter Umständen nicht und wenn jetzt ein Mitarbeiter anfängt am Trafo zu arbeiten, dann gilt wieder "Strom macht klein, schwarz und hässlich".
    Deswegen will oder vielmehr muss der VNB wissen wo und wie viel eingespeist wird, um dann dementsprechend bei Wartungsarbeiten handeln zu können.


    Zitat von Vollkorn

    Also ich hab sie nicht gemeldet!


    Braucht man auch nicht. Alles was nach dem Zähler kommt, gehört dir. Da darfst grundsätzlich erstmal machen was du willst.
    Der EVU wird aber in den AGB dieses "was du willst" einschränken.
    Solange du aber sicherstellst, dass du im Inselbetrieb eine allpolige Trennung zum EVU-Netz hast, ist alles gut.
    Das wäre ja so als wenn du im Baumarkt einen Generator kaufst und mit dem Strom dann deine Wäsche trocknest. Nur in dem Fall halt, dass der Generator ein PIP ist und fest installiert ist.

    Viele Grüße,
    Todward


    "Ich kann mir diese Sprüche immer so schlecht merken!" - Oscar Wilde

  • Zitat von Todward

    Wohlwissend, wahrscheinlich eine Diskussion los zu treten...



    Das musst du mir erklären..


    hat man doch schon erklärt:
    Wenn der Zähler rückwärts läuft, entgeht dem Staat die MwSt (im Volksmund nennt man es auch Steuerhinterziehung) und dem EVU Einnahmen.
    Dieses haben beide nicht so gerne... :juggle:


    lg
    citystromer

    Sanyo 18 X HIt N 235 SE 10, Sunways WR NT 4200, Westausrichtung, Standort: 3045x

  • Zitat von citystromer

    Wenn der Zähler rückwärts läuft, entgeht dem Staat die MwSt (im Volksmund nennt man es auch Steuerhinterziehung) und dem EVU Einnahmen.
    Dieses haben beide nicht so gerne...


    Den Rest von meinem Post hast du aber auch gelesen oder? :wink:
    Die Menge, um die sich dein Zähler rückwärts dreht, dreht er sich ja an anderer Stelle wieder vorwärts.. Und da wo er sich vorwärts dreht bekommt der EVU sein Geld und der Staat seine steuern...
    Natürlich funktioniert das nur in einem kleinen Rahmen mit vergleichsweise wenig Energie die ins Netz zurückfließt. Und solange sich dein Zähler über den Abrechnungszeitraum gesehen nur vorwärts gedreht hat, betrügst du weder den EVU noch den Staat.


    Das ist jetzt nur meine Meinung. Ob das ein Richter auch so sehen würde weiss ich nicht :lol:

    Viele Grüße,
    Todward


    "Ich kann mir diese Sprüche immer so schlecht merken!" - Oscar Wilde