Plug and play Photovoltaikanlage

  • Mich würde ja mal interessieren, welche Wechselrichter günstiger sein sollen und dann ev. noch besser.


    AEConversion kosten je nach Konfiguration teilweise mehr als doppelt so viel.
    ABB Power one wird nicht mehr her gestellt.
    Encesys ist insolvent: http://www.pv-magazine.de/nach…-der-insolvenz_100018648/
    Steca Grid 300 und 500 gibts nicht mehr und waren zu teuer.
    SMA Sunnyboy 240 benötigt Multigate, damit unter 3 Modulen nicht wirtschaftlich.


    Enphase ist an der Börse notiert, die Aufnahmebedingungen sind hart u.a. Rückstellungen für Garantien und soweit ich weiss der grösste Hersteller von Microinvertern. (Verkaufte Geräte im Gigawattbereich.)


    Anschlusskabel? Enphase hat IP67 das ist praktisch für unter Wasser tauglich.
    AEConversion dagegen "nur" IP 65.


    Wer hier behauptet, da gäbe es was Besseres muss irgendeinen Geheimtipp haben. :idea:

    Grüsse Sebastian / Solarblitz.ch

  • Zitat von SB

    Mich würde ja mal interessieren, welche Wechselrichter günstiger sein sollen und dann ev. noch besser.
    Wer hier behauptet, da gäbe es was Besseres muss irgendeinen Geheimtipp haben. :idea:


    Ich befasse mich zwar nicht mehr mit Bastelanlagen, aber in der Schweiz würde ich wohl den Soladin 600 von Matsrvolt
    installieren. Jedoch nicht > CHF 1.- pro Watt zahlen.
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Danke Einstein man lernt immer dazu, ich kannte den nur vom Sehen.
    Könnte für ein paar Anwendungen eine interessante Alternative sein.


    Allerdings passt im diskutierten Fall (Plug&Play) weder das Gerät vom Mastervolt noch der Vergleich:


    - Mastervolt hat IP20, also Inndoor, damit ist Plug&Play ausgeschlossen, weil Gerät und Modul laut Vorschrift eine Einheit sein müssen und die ist draussen.
    - Garantie 5 Jahre statt 20. Firma sehr viel kleiner, also mit Sicherheit ein höheres Risiko, dass im Garantiefall der Garantiegeber nicht mehr existent ist.
    - Enphase ist keine Bastellösung, die bauen sogar Solarparks. Anlagen mit Modulwechselrichtern haben grosse Vorteile gegenüber Stringwechselrichtern (Verschattung, Ausfall, Erweiterung, AC statt DC auf dem Dach, Feuerwehrabschaltung am Modul, Überwachung auf Modulebene usw.).
    Ich sehe keinen Unterschied zwischen 1-3 Modulen mit Enphase und 10KW mit Enphase...
    - Z.B. der Mastervolt 500 ist nicht günstiger als 2 Enphase 250


    http://images.mastervolt.nl/fi…dmaster500_120307ENFR.pdf

    Grüsse Sebastian / Solarblitz.ch

  • Hallo SB,


    ... hier kommt der Geheimtipp:
    schau dir doch mal als Alternative zum Enphase WR den Letrika SMI260 an http://www.carpediem-energy.co…richter/modulwr/29-smi260.
    - wirklich modernes Design mit 3-stufiger Topologie
    - Wirk- und Blindleistung einstellbar; in Zukunft wohl unverzichtbar
    - hochqualitativer Aufbau nach Automotive-Standards gefertigt
    - vollständige ENS nach VDE-AR-4105 integriert (im Gegensatz zum Enphase WR)
    - ein deutlich grösserer Eingangsspannungsbereich und insbesondere MPPT-Bereich
    - und hinter LetrikaSol steht der deutsche MAHLE Konzern
    - wird mit WIELAND-Anschluss geliefert, was den Zugang zu einer grossen Zubehörpalette öffnet
    - die Kommunikation geht drahtlos über wireless MBUS. Damit können die SMI260 sehr gut in SmartGrids eingebunden werden
    - hat keinerlei Öffnungen im Alu-Druckgussgehäuse (auch keine Klimamembran etc., die nach 10 Jahren gewechselt werden muss ...)
    - die Anschlüsse sind nicht direkt am Gehäuse montiert, sondern über Kabel, was langfristig eine zuverlässigere Dichtheit garantiert
    ... und nicht zuletzt: die Seriennummer ist nicht aufgedruckt etc., sondern eingraviert, damit du sie auch nach 25 Jahren noch lesen kannst ...


    Brauchst du noch mehr Argumente?

    Paul Wieland | CarpeDiem Energy | Energiemanager ecoControl, Speicher ecoStore | Wir sind Service- und Vertriebspartner von LetrikaSol, Enphase, Envertech und SOLIS-Ginlong | Wir kämpfen für eine nachhaltige, dezentrale Energieversorgung

  • @ Murray
    Stimmt. Das Argument das starken Partners ist nur auf den ersten Blick schlagend, wie man u.a. an Siemens und Bosch sehen kann. Gewinn- Vorgaben und Aussichten nicht erfüllt? Byby...
    Mir ist eine eigenständige grosse Firma fast lieber, die schliesst sich nicht selber :lol:


    CarpeDiem
    Danke interessant, wenn auch nicht günstiger.
    Lass mir mal den EK zukommen! :D


    Deine Argumente klingen nicht schlecht, wobei ich bei IP67 bei beiden Geräten denke, da braucht man über Kabel und Stecker usw. nicht diskutieren.


    Alles hat seine Vor- und Nachteile. Und nicht vergessen Topic hier sind kleine Plug&Play-Anlagen.
    Da kommen viele Features der Geräte gar nicht zum Tragen.


    Bei Enphase ist zB auch das Verbindungskabel IP67, bei anderen Produkten ist man von der Sorgfalt des Installateurs abhängig. Da ist der Stecker von Wieland kein grosser Vorteil, den kann ich überall montieren wo ich ihn brauche.


    Millionen verkaufter Geräten bei Enphase sind wie ich finde ein Argument.
    Wie viele Letrika SMI260 wurden bisher produziert?
    ENS interessiert mich momentan für CH nicht und wird rückwirkend nicht Vorschrift werden.


    Und sind wir ehrlich, die Garantien die deutlich über 10 Jahre hinaus gehen... Papier ist geduldig.
    Wer weiss was dann sein wird?
    Viele europäische Hersteller haben in der Vergangenheit mit besseren Garantien gegenüber den Chinesen geworben. Nun sind sie weg und die Kunden gucken dumm. :roll:
    Auch bleiben die Tests und Simulationen, die zu diesen langen Garantiezusagen führen, halt Tests und Simulationen und sind nicht die Wirklichkeit.


    Wenn ich einer Aussage bezüglich Garantien glaube, dann die über die strengen Regeln der Börsenzulassung in den USA oder eben auch hinsichtlich der Produktionszahlen. Sieht man gerade bei VW, um wie viel strenger VW dort behandelt wird als hier.

    Grüsse Sebastian / Solarblitz.ch

  • SB


    bezüglich der Garantien:
    Verzichtest du dann bei deinen Solarmodulen auch grosszügig auf die 12 Jahre Produktgarantie und 25 Jahre Leistungsgarantie und sagst dir, Hauptsache die halten 5 Jahre ?? Und weil du konsequent bist, kalkulierst du das dann auch so in Deinen Anlagekosten ein?
    Aber im Ernst: Es gibt natürlich Wege und Mittel, langlebige Produkte (auch im Elektronikbereich) zu bauen.

    Paul Wieland | CarpeDiem Energy | Energiemanager ecoControl, Speicher ecoStore | Wir sind Service- und Vertriebspartner von LetrikaSol, Enphase, Envertech und SOLIS-Ginlong | Wir kämpfen für eine nachhaltige, dezentrale Energieversorgung

  • Nein natürlich nicht, sagte ich das?


    Aber ich finde als Verkaufsargument taugen solche langfristigen Garantien wenn wir ehrlich sind ja nur bedingt.
    Heisst, nur dann, wenn die Garantie zB durch Versicherungen oder konkursgeschützte Rücklagen incl. vernünftigem Support gedeckt sind.


    Ich habe es weiter oben ja erwähnt und ich denke jeder von uns der länger in dem Business ist hat schon solche Erfahrungen:
    Es sind einige tolle Hersteller mit super Produkten im Solarbereich vom Markt verschwunden und mit ihnen die Garantien und der Support...


    Meine Lehre daraus ist: Ich verwende lange Garantien kleinerer Hersteller nicht als wichtiges Verkaufsargument.


    Neuestes Beispiel:
    Die Modulwechselrichter von Encesys... :(
    Die Restbestände werden nur noch mit 2 Jahren Gewährleistung verkauft, danach kann der Käufer sehen wo er bleibt.


    Auch die ABB Aurora Micros gibts ja nicht mehr. Wie da der Support aussieht, würde mich mal interessieren. ABB schreibt auf der Webseite nichts. Weder über Produktionsstopp noch über Support für die nächsten 20 Jahre. Und ABB ist gross, sehr gross... Schwach. Wenn ich dazu was suche lande ich auf meiner Webseite statt bei ABB...

    Grüsse Sebastian / Solarblitz.ch