Sunny Home Manager mit Einspeisebegrenzung auf Null-Watt

  • Die 0-W-Einspeisebegrenzung wurde erst durch die SHM-Softwareänderung 02/2015 möglich. Diese Funktion ist in anderen Ländern wie z.B. Australien, Chile etc. jedoch gesetzlich vorgeschrieben.
    Die SHM-Software wurde ursprünglich für Länder wie Deutschland entwickelt, um die (bei einer Begrenzung auf 70 bzw. 60%) verlorengehende Kappungsleistung auch noch nutzen zu können. Diese SHM-Software mag unter diesen Rahmenbedingungen im Automatikbetrieb hervorragend funktionieren, denn dafür wurde sie gemäß SMA ja auch programmiert.
    Ein korrekter Automatikbetrieb der SMA-Funksteckdosen bei 0-W-Einstellung ist jedoch leider nicht möglich.
    Beobachtungen SHM:
    OK: Der SMH versucht die Energieproduktion des WR immer an die Last anzupassen. Dabei kommt es naturgemäß immer wieder zu Regelabweichungen in den Einspeise- bzw. Bezugsbereich. (Auch dann wenn die Radiation so hoch/Last so gering ist, dass der Wechselrichter bereits z.B. um 2kW vom SHM gedrosselt wurde.) Dadurch wird die Energie-LED immer wieder von permanent grün auf gelb/grün blinkend geschaltet.
    NOK: Dies bedeutet Teil-Netzbezug und müsste m.E. Auswirkungen auf den von SMA geforderten 10 Minuten Durchschnitt der, zum automatischen Einschalten der FSD, zur Verfügung stehenden Leistung (z.B. 1000W Last) haben.
    Beobachtungen dazu (FSD: selbst konfig./FSD m+s/auto):
    1. Die FSD werden manchmal auch dann automatisch eingeschaltet, wenn nicht die geforderte 100% PV-Energie vorhanden ist.
    2. Die FSD werden bei hoher Radiation/wenig Last auch dann oft nicht automatisch eingeschaltet, wenn der WR bereits stark gedrosselt wurde. Dies steht zwar im Widerspruch zu Pkt.1 wurde jedoch GenauSo! beobachtet.
    3. Gemäß SMA weiß der SHM nicht, um wieviel der WR gedrosselt wird/wurde (1,2,3???kW). Woher weiß der SHM denn sonst dass (noch und wieviel 1,2,3???kW) Energie zum Verbrauchen produziert werden könnte?


    Fragen:
    1. Wer hat diese oder ähnliche Vorkommnisse bemerkt? Welche genau?
    2. Ich meine, dass hier schon 2015 jemand so etwas ähnliches gepostet hat, jedoch finde ich diesen Post nicht mehr.
    Wurde er eventuell gelöscht ("Minderheit der Anwender den SMA nicht interessiert")?

    Sorry, leider ging es nicht kürzer, stehe jedoch gern für Nachfragen zur Verfügung.
    Electron


    PS: SMA wünscht seit Mitte 2015 keinen Kontakt mehr mit mir, jedoch hatte ich immer noch auf ein Software-Update wegen dieser Problematik gehofft. Da auch diesmal wieder nichts im Update war, habe ich mich entschlossen hier zu posten.

    ZERO-EXPORT-ANLAGE !!

    mit STP 6000-20, SHM 1.0 BT, Energy-Meter, 10 SMA-FSD,

    OHNE Sunny-Island und Akkus

  • Zitat von Electron

    PS: SMA wünscht seit Mitte 2015 keinen Kontakt mehr mit mir, jedoch hatte ich immer noch auf ein Software-Update wegen dieser Problematik gehofft. Da auch diesmal wieder nichts im Update war, habe ich mich entschlossen hier zu posten.


    Dann empfehle ich dir, den Zitronengelben rauszuschmeissen und einen Giftgrünen hinzuhängen. Den kannst du nach Lust
    und Laune programmieren und brauchst nicht auf ein Up-Date zu warten. Und auch die Chinesen reden mit dir. :wink:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Hallo Matthias,
    danke für deine schnelle Antwort. Nachfolgend die von dir gewünschte Liste der Verbraucher und meinen Kommentar zum wechselnden Lastprofil im Haushalt.
    Verbraucher an FSD (die selbstkonfiguriert wurden, die messen und im Kann-Modus automatisch schalten sollten) sind (da sie nicht takten!) nur noch folgende:
    Poolpumpe 850W, Heizstab 1500W, Heizstab 1000W, Heizstab 500W,
    Verbraucher an FSD (nur messen) sind:
    Waschmaschine 2000W, Spülmaschine 2000W, WW-Wärmepumpe 800W beim Start bis max. 1100W je nach Ladezustand (Temperatur des Wassers), Inverter Klimaanlage 1 Heizen/Kühlen (Beim Hochlauf bis 1000W danach im Betrieb zwischen 10 und 500W schwankend, Inverter Klimaanlage 2 Heizen/Kühlen (dto.)
    Verbraucher ohne FSD sind:
    Inverter Klimaanlage 3 Heizen/Kühlen (dto.), Inverter Klimaanlage 4 Heizen/Kühlen (dto.)
    Verbraucher (taktend bzw. täglich auch mehrfach benutzt)
    1 bis 2 der Klimaanlagen, Kochplatten, Backofen, Mikrowelle 1450W, Heißwasserbereiter 2000W, Staubsauger
    Es gibt wohl kein Haus - wenn man es bewohnt - ohne ein schwankendes Lastprofil und wenn er von mehreren Personen bewohnt wird, umso mehr schwankt das Lastprofil.
    Bezüglich Screenshots: Hatte so einige davon - damals, als ich noch in Kontakt mit SMA-Kommunikation war. Habe sie beim Frühjahrsputz auf Win10 vernichtet. Ich schlage vor, ich mache neue, wenn ich einen wolkenlosen Tag erwische (wegen der stabilen Radiation gibt es dann zumindest nur noch das wechselnde Lastprofil :lol: ). Das kommt hier relativ oft vor.
    Generell:
    Anwender, die die 0-Watt Einspeisung machen müssen und die durch die Globalstrahlung angebotene Energie optimal nutzen möchten, benötigen meines Erachtens weder Wetter- und sonstige Prognosen für den nächsten Tag, noch Verbrauchersteuerungen aufgrund ökonomischer Berechnungen. Sie benötigen ein einfaches System, das die gewünschten Verbraucher nach selbst vorgegebenem Zeitplan und/oder Priorität bei steigender Energieproduktion automatisch zuschaltet und bei abnehmender Energieproduktion wieder wegschaltet. Sollte meine Annahme unrichtig sein: Widerspruch wird akzeptiert!
    Natürlich muss es – wegen der Schonung der Relaiskontakte in den FSD einen - nennen wir ihn „Entscheider“ -geben. Ich denke, das SMA das mit dem 10-minütigem Durchschnitt (der Leistung) meint, die vorhanden sein muss, um den nächsten Verbraucher zuschalten zu können. Vielleicht müsste es auch nicht unbedingt 10 Minuten fix sondern variabel pro Verbraucher sein, wenn der sowieso nur eine Mindesteinschaltdauer von 5 Minuten hat?
    Eine Frage zu dem FSD-Relais, weiß jemand aus diesem Forum, ob das Relais in Sockel gesteckt sind um sie im Falle eines Kontaktdefekts problemlos ersetzen zu können und um welches Relais (Hersteller, Typ) es sich handelt?
    Gruß,
    Electron

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  • Okay das ist viel text.
    Ich versuche es mal.


    Die kann Fenster sind immer etwas problematisch.


    Wie sind diese eingestellt?


    Steht deine Anlagenkonfiguration auf ökologisch?


    Welchen WR benutzt du?


    Ist der Energy Meter eingebaut?


    Sind die Firmware stände aktuell?



    Gruß Matthias

  • Eingestellt Leistung 10% über Nenn, mind. Ein 6Minuten, mind. Aus 5 Min Prio 1100W sehr hoch, 550W hoch, Pool 850W mittel, 1500W niedrig, ca.10% Bezug Rest PV-Erzeugung kein Öko!, Tripower 6kw, Energy Meter ja, Auto Update SMA
    Gruß, Electron


    PN wohl eher nicht aktiviert! Bisher nicht gebraucht!

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  • Zitat von Electron

    Eine Frage zu dem FSD-Relais, weiß jemand aus diesem Forum, ob das Relais in Sockel gesteckt sind um sie im Falle eines Kontaktdefekts problemlos ersetzen zu können und um welches Relais (Hersteller, Typ) es sich handelt?
    Gruß,
    Electron


    Ohh lala :shock:
    Hatte man denn da noch nichts von Halbleiterrelais mit schalten im Nulldurchgang gehört? Insbesondere für hohe Lasten!
    Jede halbwegs taugliche Espressomaschine taktet sogar im Nulldurchgang... :idea:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
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