Brauchwassererwärmung mit Solaranlage oder PV


  • WW Kollektoren sind "OUT" sie sind zu teuer je erzeugter kWh Wärme und haben einen sehr hohen Aufwand. Seit rund zwei Jahren ist man mit PV in der kWh deutlich unter der der ST und man kann die Energie vielfältiger nutzen, einspeisen oder sogar Rasenmähen / Auto fahren.


    Direktheizung sollte aber vermieden werden, denn man verliert die Vergütung von rund 12,3Ct zzgl der USt von rund 4,5ct macht das dann fast 17Ct je kWh das macht wenig Sinn. Von daher über eine kleine BWWP gehen, diese kostet ca. 4Ct /kWh Wärme zzgl rund 1/3 der 17Ct macht also rund 9Ct /kWh Wärme aus. Mit den reinen Erzeugungskosten liegst Du nochmals rund 3-4 Ct darunter.

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Zitat von klaus24V

    wie hoch sind denn die Gaspreise? Bei PV kostet die Kwh am Heizstab etwa 6 cent.


    Das stimmt so nicht! Denn zum einen verliert man ja die Vergütung und zum anderen muss man ca. 4,5Ct UST abführen. Wer mit einem Heizstab WW macht dem kann man nicht mehr helfen

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  • Zitat von open source energy

    Denn zum einen verliert man ja die Vergütung und zum anderen muss man ca. 4,5Ct UST abführen.


    Lass mal den Quatsch mit der Vergütung und der Umsatzsteuer. Wozu soll das für eine Warmwasser PV Anlage gut sein?

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

  • Weil man ja wohl kaum auf die tolle Rendite einer PV Anlage verzichten will wenn man neu baut, die einem nach 10 Jahren richtig viel helfen kann wenn im Monat rund 100€ rein kommen!


    Und für 6Ct/kWh BRUTTO baust Du ja keine WW PV Anlage auf, diese Kosten sehen wir maximal NETTO ab 6-7kWp!

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  • Zitat von open source energy


    Wer mit einem Heizstab WW macht dem kann man nicht mehr helfen


    Das möchte ich definitiv bestreiten. Ich mache als PV-Volleinspeiser noch zusätzlich Warmwasser mit PV. Und das klappt spitze und ist nach meiner Wirtschaftlichkeitsrechnung die günstigste Möglichkeit von allen!
    Weitere PV möchte und darf ich nicht, also mache ich noch WW mit PV. Definitiv besser und weitaus wirtschaftlicher als mit Solarthermie!


    Gruß Torsten

    15,81 kWp: 1 SMA SB4200TL mit 29xAleoS03 1 SMA SB2100TL mit 16xAleoS03 sowie 2 SMA SB3300 mit 48xAleoS03
    seit 2007 sowie seit 03/2012 12,675 kWp 1 SMA STP12000TL mit 65xSchott Mono 195
    17,745 kWp 2 SMA SB5000TL+ 1 SB4000TL mit 91xSchott Mono 195

  • Die Rechnung möchte ich sehen.

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  • Zitat von open source energy

    Die Rechnung möchte ich sehen.


    Die schicke ich Dir gerne mal als Excel-Datei. Kann aber noch einige Zeit dauern da ich momentan keine Zeit habe und dann in den Urlaub gehe.

    15,81 kWp: 1 SMA SB4200TL mit 29xAleoS03 1 SMA SB2100TL mit 16xAleoS03 sowie 2 SMA SB3300 mit 48xAleoS03
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  • Kannst ja hier einstellen. Hier ist aber grundsätzlich die Rede von Neubau und da kommt es sicher nicht anders raus. Dach zu mir pv dann bwwp zur WW Erzeugung

    Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.


    elektrisch Mobil - TESLA Model S85 2013 bis 2017, seit Juni 2017 MX100D. - Tesla Roadster 2.5 seit Juni 2011 - BMW i3 seit Dezember 2013 - Renault ZOE seit September 2014

  • Leute Leute, rechnet doch mal:


    1m² Kollektor kostet sowohl bei PV als auch thermisch ganz grob 100€
    PV hat aber nur 1/4 des Wirkungsgrades von therm. Solar.
    Ergo sind mal die Kollektorkosten + Unterkonstruktion als auch der Flächenverbrauch für 1KWh PV etwa 4x so hoch.


    Die Kosten für Verkabelung sind liegen hingegen sehr wahrscheinlich deutlich unter den Kosten für die notwendigen Rohrleitungen. Details sind aber stark von den jeweiligen lokalen Gegebenheiten und ggfls. Eigenleistung abhängig.
    Leitungen ziehen kann jeder, CU Rohr löten ist auch kein Hexenwerk.
    Trotzdem ist hier wohl PV deutlich im Vorteil. Der Anteil dieses Gewerkes am Gesamtprojekt aber eher gering. 10-20% vielleicht


    Die Kosten für die restliche Infrastruktur sind dann der Knackpunkt. Ohne genaue Kenntnis des Projektes aber unmöglich abzuschätzen. Zu groß sind Einfluß von bereits vorhandener Infrastruktur und Skaleneffekten.
    Für beide Varianten können sich Lösungswege ergeben die zwischen wenigen 100 bis weit über 1000€ schwanken. Je nach dem was bereits vorhanden ist, oder ob man eine Mini oder Luxusvariante baut.


    Unbestritten ist natürlich das PV Energie wesentlich vielfältiger genutzt werden kann. Allerdings ist die Anlagenkonzeption dann wieder komplett anders und wegen anderer Zielvorgaben nicht mehr mit therm Solar vergleichbar.


    Tjo worauf ich hinaus will: Pauschalaussagen wie dies oder jenes ist billiger/teurer sind ziemlich naiv und dumm.
    Das muß man immer im Detail betrachten und durchrechnen.


    gruß
    bb

    Wechselrichter: PIP5048MK
    PV: 3.0kWp
    Akku: 4*Pylontech US2000P
    Auslastungsoptimierung und wetterabhängiges Akkumanagement
    Logging und Steuerung über IPSymcon

    16m2 therm. Solar für Brauchwasser und Heizungsunterstützung

  • Zitat von Roman-1


    Wärepumpe wird nicht großartig in Frage kommen, da ich noch schwer am renovieren bin.
    Muß also auf's Geld schauen.
    (...)
    und bei anstieg der Gaspreise auf Heizstab (AC) umrüsten.


    Bevor Du auf den Heizstab gehst, schau erstmal hier und hier vorbei. Ist auch nicht so teuer und deutlich effizienter.

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    „Wenn Weitblick ortsgebunden ist, kann es mit den Visionen auch nicht so weit her sein.“