Zählerkonfiguration bei Wärmepumpe und PV

  • Hallo zusammen,


    wir starten gerade ein Hausbauprojekt und gleich zum Start soll auch eine PV-Anlage auf's Dach.
    Dabei bin ich auf die Frage gestoßen, wie die Zählerkonfiguration dafür aussehen muss oder sollte.


    Vom Bauträger ist bereits ein zweiter Zählerplatz für ein Sondertariffeld für die Wärmepumpe vorgesehen.
    Brauche ich nun einen dritten Zähler für die PV-Anlage oder gibt es einen sinnvollen Weg, mit den zwei bereits geplanten Zählern auszukommen?


    Besten Dank an alle!

  • Hallo


    Du brauchst für die WP brauchst Du keinen extra Zähler (lohnt sich meist nicht ) Zumal 2 Plätze eh reichen da ja heute eh ein 2 Richtungszähler verbaut wird.

    5,3 KW/p Sunmodule Plus SW 265, (S30°) Süd, DN33° seit 07/14 in 79189


    JK: 6 DJK:1

  • Zitat von RAcer1000

    Du brauchst für die WP brauchst Du keinen extra Zähler (lohnt sich meist nicht ) Zumal 2 Plätze eh reichen da ja heute eh ein 2 Richtungszähler verbaut wird.


    Sofern man die WP am normalen Hausanschluss betreiben darf. Das müßte man im Vorfeld klären...


    Stefan

  • guten morgen,


    wenn du einen speziellen heizstromtarif willst brauchst du einen zweiten zähler. wenn die wp über den hausstrom laufen soll dann reicht ein zähler. ob sichs lohnt ist eine Rechenaufgabe. ich zum bsp. erhalte meinen wp Strom von den Stadtwerken Magdeburg. ( sehr gutes Angebot 50,- euro Grundgebühr und 16,78 Cent pro kw/h ; alles Bruttopreise ). da lohnt sich meiner Meinung nach der zweite zähler. du wirst im winter nicht viel mit der photovoltaikanlage des verbrauchs der wp decken können. ausserdem brauchst du dir keinen kopf über irgendwelche Optimierungen an deiner wp machen. die Differenz zwischen einspeisevergütung und verbrauchskosten sind rund fünf Cent incl. der Grundgebühr. da überleg ich nicht lange, zumal immer mehr Wettbewerb in den markt kommt.


    mfg


    der tholmer

  • Danke noch mal an alle für den Input!


    Ich habe mich mittlerweile entschieden, alles über einen Zähler laufen zu lassen.
    Bei uns braucht die PV-Anlage keinen separaten Zähler, sondern läuft über den Hausstrom-Zähler. Damit brauche ich definitiv nicht drei Zähler, sondern kann sogar wählen zwischen einem oder zwei Zählern.


    Damit bleiben zwei Varianten:
    a) alles (Hausstrom, PV, WP) über den Hausstromzähler laufen lassen:
    Vorteile:
    - Ersparnis der Vorbereitung für einen weiteren Zähler durch den Bauträger
    - PV-Strom kann für Wärmepumpe eingesetzt werden (benötige ich selbst im Sommer für Warmwasser)
    Nachteil:
    - Nutzung von WP-Tarif nicht möglich


    b) Zweiter Zähler für WP: Vor- und Nachteile umgekehrt zu oben.


    Ich hatte noch die Idee gehabt, eine Umschaltung zu bauen, die dafür sorgt, dass die WP über PV-Strom läuft, wenn genug produziert wird, und auf WP-Strom über einen zweiten Zähler umschaltet, wenn kein PV-Strom zur Verfügung steht. Laut lokalem EVU ist dies aber nicht erlaubt.
    Allein die Vorbereitung für den zweiten Zähler durch den Bauträger würde fast 1000€ kosten. Bei einer Preisdifferenz von 3€ct kann ich damit schon ganz schön viel Hausstrom verbraten.

  • Zitat von gromit77

    Allein die Vorbereitung für den zweiten Zähler durch den Bauträger würde fast 1000€ kosten. Bei einer Preisdifferenz von 3€ct kann ich damit schon ganz schön viel Hausstrom verbraten.


    das liegt aber nicht am Zähler, sondern daran daß du wahrscheinlich beim Vertragspartner bereits unterschrieben hast und somit jede Änderung Gold wert ist.


    Ansonsten würde ich bei einem Neubau mindestens drei Zählerplätze einplanen. Weil man nicht weiß was die Zukunft bringt, und weil es da "normalerweise" noch relativ preiswert möglich ist.