Umsatzsteuer - Volllaststundenzahl hilfreich?

  • Bin gerade dabei, die Umsatzsteuererklärung anzufertigen und beim Lesen der Hilfe für PV-Anlagen vom Bayr.Landesamt für Steuern auf folgendes gestossen (Seite 25/26):


    "Kann ein Anlagenbetreiber die insgesamt erzeugte Strommenge nicht nachweisen,
    kann unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Vollaststundenzahl von 1.000 kWh/kWp
    (jährlich erzeugte Kilowattstunden pro Kilowatt installierter Leistung), die erzeugte Strommenge in diesen Fällen geschätzt werden ..."

    Weiß jemand, was man unter "erzeugte Strommenge nicht nachweisen" genau versteht?


    Wenn man den Eigenverbrauch anhand der Volllaststundenzahl errechnen könnte ...
    ... wäre das mitunter vorteilhaft, da sich die zu versteuernde Strommenge (wie in meinem Falle) erheblich verringert!

  • Hallo und willkommen im PV-Forum :D


    Zitat von Propanga


    Weiß jemand, was man unter "erzeugte Strommenge nicht nachweisen" genau versteht?


    Damit können ja eigentlich nur Anlagen gemeint sein, die über keinen "Erzeugungszähler" verfügen. Es muss kein Extra-Erzeugungszähler sein, da reicht auch die Anzeige des Wechselrichters.
    Wobei heute eigentlich alle gängigen Wechselrichter eine interne Loggingfunktion haben, ganz ohne kann ich mir nur bei sehr alten oder sehr billigen Geräten vorstellen.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Da hat sich jemand viele strukturierte Gedanken um einen Fall gemacht, den es in der Praxis nicht gibt: Das zum einen kein Erzeugungszähler vorhanden ist - und auch der WR die Gesamterzeugungsmenge nicht anzeigt.


    Das man dann einfach einen angemessenen Ertragswert "aus der Region" nimmt - dafür hätte es keine schriftliche Anweisung gebraucht. Das hätte sich aus bestehenden Gesetzen und Anweisungen genauso ergeben.

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung