Vordachsystem für KiGa e.V. mit 10.000KWh/a

  • Hallo,
    neben den offenen Steuerthemen steht auch eine erste Planung an. Ich versuche es mal kurz zu fassen.


    Der KiGa ist ein e.V. ... eingetragener Verein ... Elterninitiative.


    Die Idee ist, durch ein Vordachsystem oberhalb der Fenster von EG und 1. OG die Sonne im Sommer nach draußen zu verbannen. Das Gebäude wird im Sommer sehr warm. Dadurch soll sich das Gebäude weniger aufheizen. Klimageräte als Kühllösung scheiden aus ... sind nicht gewünscht.


    Der Stromverbrauch liegt bei 10.000KWh/a ... viel Lichtstrom in den Übergangszeiten, 2-3 Kühlschränke, 2PCs, Telefone, Internet, 2 Küchen, alte Gas-/Ölheizung, usw. alles tagsüber ... da sollte PV perfekt passen ... ich hatte an 10KWp als Vordach gedacht.
    Evtl. macht es auch Sinn die ca. 50 Neon Röhren gegen LED zu tauschen und unter 7KWp zu bauen, in der Hoffnung auch den Verbrauch unter 6000KWh zu bekommen ... mir ist schleierhaft, wo der ganze Strom bleibt.


    Sollte Vordach nicht möglich sein (Überkopfvergalsung und KiGa!!!) käme auch das Flachdach mit einer 5-7KWp Anlage in Frage.
    Scheidet Einspeisung wegen des e.V. aus, könnte man 3-4KWp mit Zero-Export bauen, entweder als Vordach, oder Aufdach, oder auch 90 Grad an der Fassade zwischen EG und UG.


    Die Treppe ist noch ein provisorisches Modell, das noch dieses Jahr durch eine feste Stahltreppe auf Fundament als Fluchtweg ersetzt wird. Die könnte man etwas weiter raus ziehen von der Wand, um den Schatten auf den Modulen unten zu reduzieren bzw. mehr Platz für Module zu schaffen. Unter der Treppe machen Module keinen Sinn.


    Hat jemand Erfahrung mit PV an oder auf Kindergärten und Überschusseinspeisung?
    Idealerweise private Einrichtungen als e.V.


    Vorschläge zur Umsetzung sind willkommen, Angebote gerne per PN/Email.


    Hier ein Bild der Fassade:

    Bilder

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Also ich persönlich wäre zuerst einmal daran interessiert, wann wird wo wieviel Strom verbraucht. Der Austausch der Röhren gegen LED Röhren, eventuell in Verbindung mit intelligenten Lichtsteuerung ist sicherlich ein erster Ansatz. Und die Heitzung mit ihren Umwälzpumpen ist ein weiterer Ansatz. Hier können Hocheffizienzpumpen alleine in diesem Bereich über 80% elektrische Energie einsparen.


    Nach solchen Maßnahmen würde ich dann ermitteln, mit welchem Energieverbrauch muß ich künftig rechnen, und mit diesen Zahlen kann ich dann auch an das Thema PV rangehen.


    So würde für mich persönlich ein gangbarer Weg aussehen.

    Gruß
    Dietmar
    6.562788746032766 50.11369735926596
    4,7 KWp mit Eigenverbrauch 2,35 KWp mit Eigenverbrauch
    "Mein grosses Kind" Solarpark 9000KWp
    http://www.langner.team

  • Hallo!
    Meine Erfahrung mit Kindergärten ist die, das die Leiterin (erst nach mehrfacher Anfrage) auf den Trägerverein, und der auf den Gebäudeeigentümer, und der zurück auf den Verein zeigten. Also Nullnummer.
    Ansonsten: einfach das Flachdach mit Ost/West-Aufständerung vollmachen, ggf Lichtkuppeln, Kamine und Ausstiege aussparen. Die Umlagekröte schlucken, weil selbst mit Umlage die Abdeckung von Lastspitzen in der Übergangszeit m.M.n. attraktiver ist, als der Zukauf.
    Ciao
    Michael

  • Träger ist eine Elterninitiative. Wir leiten uns selbst. Von daher kurze Wege.
    Der Vermieter ist die Kirche nebenan. Die haben selbst viel PV drauf, sind also offen dafür.
    Langfristiger Mietvertrag ist gegeben.


    Probleme sehe ich bei den Steuerthemen. Der Verein ist freigestellt ohne Gewinnabsicht.


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  • Zitat von seppelpeter


    Evtl. macht es auch Sinn die ca. 50 Neon Röhren gegen LED zu tauschen und unter 7KWp zu bauen, in der Hoffnung auch den Verbrauch unter 6000KWh zu bekommen ... mir ist schleierhaft, wo der ganze Strom bleibt.


    50 x 58 W = 2900 W
    50 Wochen x 5 Tage x _6_ h pro Tag = 4200 kWh


    Wenn du von 10.000 auf 6.000 kWh kommen willst, müsstest du diesen Verbrauch erstmal beim Licht haben. Was eigentlich unwahrscheinlich ist bzw. wenn doch eine Lösung dann eher am Lichtschalter liegen müsste.


    Wo kommt das Essen her ? Lieferung - Warmhaltebehälter ? Spülmaschine für Geschirr ?

  • Essen wird warm geliefert. Es gibt glaube ich keine Konvektomaten.
    2*Spüli gibt es, das sind 2*350KWh ... die werden jeden Tag laufen!


    Ich werde mal Neon Röhren zählen und auch sonst nach Stromfressern Ausschau halten.


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  • Wird denn die Gewinnerziehlung separat betrachtet oder in der Summe?
    Da ist die Elterninitative doch normalerweise immer am Zuschiessen über die zusätzlichen Elternbeiträge als Zuwendung für den Verein. Wenn die etwas kleiner werden können (wahrscheinlich in der Größenordnung Tropfen auf dem heißen Stein) macht der Verein ja immer noch keinen Gewinn.
    Zumindestens kenn ich das so, als Elternteil zusätzlich 70€ monatlich zum einkommensabhängigen Beitrag dazu..


    Mit freundlicher Unterstützung der Autokorrektur meines schnurlosen Telephons zur automatisch initiierten Verwirrung durch Wortverwurstung.

  • ich hange mich mal mit rein :grin:


    bei unserer kita ist auch die wama standig am laufen. Handtücher, Decken, etc. war erstaunt das soviel anfällt

    45 x WSF 150 & Kostal Piko 8.3

  • Es ist ein Zuschussgeschäft mit Elternbeiträgen nach Einkommen gestaffelt.
    WaMa und Trockner gibt es nicht. Die Eltern waschen.


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  • Das Verdacht ist je eh nicht aus transluszenten Modulen angedacht? Dann könnte man dich normale Module auf die Verschattung oben drauf montieren...


    Mit freundlicher Unterstützung der Autokorrektur meines schnurlosen Telephons zur automatisch initiierten Verwirrung durch Wortverwurstung.