Neue Ost/West Anlage Checkliste

  • Hi.


    Kurz zu meiner Person, ich bin Elektrofachkraft ( Elektroanlagenbau/Eex ) und Zimmerer :) .


    Da ich mittlerweile den Hausbau abgeschlossen habe möchte ich u.a. eine PV-Anlage aufs Dach packen. Die Dachausrichtung ist 240° S/W bzw. 60° N/O, Verschattung ist auf beiden Seiten in dem vorgesehenen Bereich ( im unteren S/W Teil wird die unempfindliche Solarthermie installiert ) nicht vorhanden. Die Fläche S/W reicht für 14 Module, auf der anderen Seite begrenzt der Zahlungswille meiner besseren Hälfte die maximale Modulanzahl :roll: - sprich es wird wohl auf 22-24 Stück insgesamt hinauslaufen. Ob eine Montage von 2 weiteren Modulen auf der Süd-Gibelseite als quasi Balkon-Schutz"dach" Sinn ergibt wäre eine meiner Fragen, ob ich da Glas/Polycarbonat oder eben Module hinschraub wäre mir wurscht, zumal ich den Winkel frei wählen könnte.


    So wie ich die (unzähligen ;) ) Beiträge die ich hier gelesen habe verstanden habe gibt es keine allzu großen Unterschiede bei den Modulen, ich dachte an 260er Yingli Panda oder Heckert.


    Den passenden WR dazu zu finden tu ich mich schon schwerer, das Angebot ist für PV-Laien schwer zu durchschauen :)
    Die Anlage wird wohl als "70-hart" aufgebaut, nachrüsten einer wie auch immer gearteten Überschussnutzung ( falls es sowas wie Überschuss überhaupt geben wird... ) gibts vieleicht später, Speichertechnik fällt aus diversen Gründen weg.


    Die Montage und Verdrahtung bis in den Keller mach ich selbst, Zähler/WR und restliche Anbindung ein Fachbetrieb.


    Monitoring hätt ich gerne "Online-frei", wenn sowas in den WR integriert wäre würde mir das reichen, ich bin kein Fan von App-gedöns und brauche auch keine hübschen Grafikdisplays :)


    Hab ich was wichtiges übersehen? Einige Dinge ergeben sich ja eh aus technischem Hintergrund, Form follows Funktion etwa bei der Montage der Module, meine Frau hätte gerne ein einheitliches, "hübsches" Dach, ich werde aber zwecks besserer Hinterlüftung die Fläche höher setzen und mehr Abstand zu den doch sehr heiss werdenden Röhrenkollektoren lassen.


    Grüße,


    Klaus

    Grüße,
    Klaus


    9,18 kWp 34xPlus SW 270 Mono, Symo 7.0.3M O/W 39°, 4,72 kWp 16xPlus SW 295 Mono, Symo Hybrid 4.0-3 s O 39°
    20,18m²/135VR SE HD SteamBack an 1500L (noch auf W 39°, bald auf O 39°)

    Weitere 13kWp in Selbstbauplanung - Dach voll rulez!

    Elektrischer Zimmerer, und Haustechniknexialist :mrgreen:

  • Zur Anlagenüberwachung:
    So was ist empfehlenswert wenn man nicht mindestens 1 mal in der Woche auf den Wechselrichter schaut um Ertragseinbußen schneller zu sehen.


    Du hast dir ein finanzielles Limit gesetzt, das ist gut, wie hoch ist das in Zahlen ausgedrückt?


    Wie ist die Dachneigung?



    MfG


    gelig

  • Zitat von KKB68

    So wie ich die (unzähligen ;) ) Beiträge die ich hier gelesen habe verstanden habe gibt es keine allzu großen Unterschiede bei den Modulen,


    Oh, doch ..... :roll:
    sowohl bei Qualität, Preis und natürlich auch elektrischen und mechanischen Daten

    Zitat von KKB68

    ich dachte an 260er Yingli Panda....


    China... :? ..... gibt`s da überhaupt noch 260er :?:



    Zitat

    .....oder Heckert.


    In DE gefertigt :D
    Schnörkelloses Poly-Modul, "gut und günstig" :wink:


    Zitat

    Den passenden WR dazu zu finden tu ich mich schon schwerer, das Angebot ist für PV-Laien schwer zu durchschauen :)


    Den sucht man eigentlich auch erst aus wenn die Dachbelegung prinzipiell steht. Es macht ja keinen Sinn wenn man z.B. zwei kurze 10er Strings mit Heckert 60-Zellern auf`s Dach bekommt und die an einen dreiphasigen 1000 Volt Wechselrichter hängt nur weil man sich den vorher "ausgeguckt" hat 8)


    Zitat

    Die Anlage wird wohl als "70-hart" aufgebaut,


    Bei einem Ost/West Dach macht das Sinn. Es ginge aber auch noch anders....


    Zum Beispiel:
    Die Solarthermie würde ich ganz weglassen oder auf NO bauen, dafür 23 Module (z.B. 260er Heckert... )auf die bessere S/W Seite legen :idea:


    Das wären dann 5,98 kWp die man hervorragend mit 70 % hart an einen Fronius Symo 4.5-3-S hängen könnte.


    Wenn gewünscht geht auch bei Fronius recht günstig 70% weich weil dafür nur ein zusätzlicher S0-Zähler gebraucht wird, dann aber am Symo 5.0-3-M.
    Dann hätte man rund 600 VA "Luft oberhalb von 70%" zum zusätzlichen Eigenverbrauch.


    Zitat

    Speichertechnik fällt aus diversen Gründen weg.


    Gottseidank, einer weniger dem man möglichst schonend beibringen muss, daß sich sowas noch nicht rentiert :mrgreen:


    EDIT:

    Zitat von gelig

    Zur Anlagenüberwachung


    Hätte ich fast vergessen, Fronius hat ein recht gutes Monitoring integriert.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Ich finde es total toll, dass Du die Thermie nach unten in den eher schattigen Bereich legen willst.
    Super geplant :!:
    Muss die Thermie drauf wegen der Finanzierung, KfW, ENEV oder sonstigen Gründen?
    Heizung ist ansonsten eine Gastherme?


    Zitat von smoker59


    Bei einem Ost/West Dach macht das Sinn. Es ginge aber auch noch anders....


    Ich habe nirgends was zur Dachneigung gelesen; wie ist die?


    Zitat

    Zum Beispiel:
    Die Solarthermie würde ich ganz weglassen oder auf NO bauen, dafür 23 Module (z.B. 260er Heckert... )auf die bessere S/W Seite legen :idea:


    Naja, und dann bei angenommen DN35 erst ab 13 Uhr nennenswert PV Ertrag auf dem WSW Dach haben ... da würde ich als Anlagenbetreiber jeden Tag das große Kotzen kriegen, sorry.


    Sofern das Dach nicht sehr flach ist würde ich ONO immer mit belegen und 70-hart bauen.
    Es kostet nur die Module mehr, da der WR praktisch eh da ist. :wink:


    Das hier ...

    Zitat von KKB68

    Die Fläche S/W reicht für 14 Module, auf der anderen Seite begrenzt der Zahlungswille meiner besseren Hälfte die maximale Modulanzahl :roll: - sprich es wird wohl auf 22-24 Stück insgesamt hinauslaufen.


    ... schreit doch geradezu nach 14/10 mit 260Wp in 70-hart am SMA SB5000TL-21 ... bei steilem Dach könnte man auch 25 oder 26 Module legen bzw. etwas stärkere Module mit 270Wp nehmen für runde 6,5KWp.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Zitat von seppelpeter


    Ich habe nirgends was zur Dachneigung gelesen; wie ist die?



    Keine Ahnung, deshalb steht da ja auch:

    Zitat von smoker59

    Zum Beispiel:


    Zitat von seppelpeter

    Sofern das Dach nicht sehr flach ist würde ich ONO immer mit belegen und 70-hart bauen.
    Es kostet nur die Module mehr, da der WR praktisch eh da ist. :wink:


    Häää :shock::shock::shock:


    das hier hast du gelesen, ja?

    Zitat von KKB68

    Die Dachausrichtung ist 240° S/W bzw. 60° N/O


    60° N/O = - 120 ° :shock:
    Wenn es nur wenige Grad Dachneigung wären würde ich es mir überlegen, ansonsten wäre das für mich ein NOGO :roll:


    EDIT:
    Beispiel: Anlagenstandort Hannover, PVGIS Classic, Ausrichtung -120°


    DN 45 °-> 569 kWh/kWp
    DN 15 °-> 705 kWh/kWp


    Na....klingelts jetzt 8)

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Logo habe ich das gelesen. 8)
    Es ist -120 für das Ostdach.
    Deswegen ja 70-hart. :idea:


    Die DN wäre aber schon interessant, daher auch meine Frage danach. :wink:


    In einem Rutsch kann man das bauen, bei DN45 eher fürs Hobby, bei DN15 macht das ausreichend Spaß!


    Ich baue im Mai auf -150 bei DN15. :mrgreen:


    Edit:
    Beispiel: Anlagenstandort Hannover, PVGIS Classic-10, Ausrichtung 60°
    DN45 mit 770KWh/KWp
    DN15 mit 794KWh/KWp


    Na, klingelt es jetzt bei Dir, was ich mit "sofern das Dach nicht sehr flach ist" meine?
    Die WSW Anlage kommt sehr spät, je steiler das Dach ist.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

    Einmal editiert, zuletzt von seppelpeter ()

  • Hi.


    Erstmal danke fürs lesen.


    Die Dachneigung beträgt 39grad, ich hab imho bei der Angabe der Ausrichtung etwas verwirrt... S/W Seite ist 240grad, symetrisches Satteldach.


    Die Solarthermie steht fest, der Dachbereich ist eh wechselnd verschattet.


    Mit dem "eh nicht viele Unterschiede" bei den Modulen meinte ich die innerhalb einer Klasse liegenden. Gibt es noch richtigen Billigschrott? Ich will hier auch nicht den x-1000sten China/Deutsch/Qualitätsthread lostreten - gabs doch schon zur genüge :)


    Die Modulanordnung S/W gibt mir die Dachauslegung eh zum größten Teil vor, ob ich die Ostdachseite horizontal oder vertikal belege ergibt sich aus der im Budget enthaltenen Modulzahl. Geplant sind etwa 8000€, wobei ich mich noch um die "Nebenkosten" wie EVU-gebühren u.s.w. kümmern muss. Wenn ich meiner besseren Hälfte Mehrkosten sinnvoll erklären kann wird es auch nicht an 200€ hängen - sie ist halt im Controlling beschäftigt... :twisted:


    Wegen dem Monitoring... Ich dachte eigentlich das die (einfachen wie die geplante ) Anlagen "einfach so" laufen - mir erschliest sich der Nutzen von "always-on-top" Überwachung nicht... Ich hab auch noch was anderes zu tun :)


    Grüße,


    Klaus

    Grüße,
    Klaus


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    20,18m²/135VR SE HD SteamBack an 1500L (noch auf W 39°, bald auf O 39°)

    Weitere 13kWp in Selbstbauplanung - Dach voll rulez!

    Elektrischer Zimmerer, und Haustechniknexialist :mrgreen:

  • Zitat von seppelpeter

    Ich baue im Mai auf -150 bei DN15. :mrgreen:


    Bei DN 15 kann man vlt. auch auf -150 bauen, bei DN 45° eher nicht, deshalb war ich ja so verwundert warum du schreibst:

    Zitat

    sofern das Dach nicht sehr flach ist würde ich ONO immer mit belegen


    15° ist sehr flach, 45° ist nicht sehr flach..... :roll:

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Zitat von smoker59


    Bei DN 15 kann man vlt. auch auf -150 bauen, bei DN 45° eher nicht, deshalb war ich ja so verwundert warum du schreibst:


    15° ist sehr flach, 45° ist nicht sehr flach..... :roll:


    Beim TS ist es "nur" -120.


    Ab wann im Tagesverlauf liefert ein WSW Dach +60 mit DN39 mit 14 Modulen und rund 3,9KWp dann überhaupt nennenswert Saft für WaMa, Spüli oder sonstige HH-Großgeräte? Das macht doch keinen Spaß ... ist meine Meinung dazu.


    Ich würde es 70-hart auf beiden Dächern mit günstigen 260Wp poly Modulen am SMA SB5000TL-21 bauen.
    Den WR nach Möglichkeit voll ausnutzen.


    PS.: Alternativ 2-3 KWp an die SSO Fassade schrauben.

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    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Hi.


    Sorry für das unzusammenhängende schreibseln.., Tablets sind sch... ;)


    Zur Solarthermie bzw. Heizung, ich hab ne Gastherme als "Krankheits/Urlaubsnotnagel", ansonsten Stückholz/3Kliter Puffer :)
    Deshalb wäre auch eine "Überschussverwertung" via Heizstab eher Suboptimal... ;)


    Module an die Fassade geht nicht, höchstens die erwähnten 2 Stück als Überdachung... Aber obs das dann bringt... Wobei das ansonsten "geforderte :) Echtglas wohl genauso teuer wie 2 Höchstleistungsmodule wird...



    Btw.: Wohnort ist 67098 Bad Dürkheim


    Grüße,


    Klaus

    Grüße,
    Klaus


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