Supercaps in Heimarbeit zwischen Speicher und Generator

  • Es scheint sich was zu tun bei der Kapazität von
    Doppelschichtkondensatoren, sogar in Heimarbeit,
    wenn man diesem Herrn glauben darf: Er baut Supercaps
    mit über 30.000 Farad.


    https://www.youtube.com/watch?v=1Ce2au3PWnI


    Könnte mir vorstellen, daß Supercaps bei einer
    PV-Anlage mit Speicher einen Teil der hohen
    Ströme vor dem Speicher abfangen, um diesen
    dann in "ziviler" Stromstärke an den Speicher
    weiter zu geben, und umgekehrt Stromspitzen
    von Verbrauchern abfedern helfen .Das würde die
    Lebensdauer von insbesondere Bleiakkus
    sicher erhöhen.


    Gibt es eine "dumme" Parallelschaltung von Supercaps,
    bei der weder der Kondensator noch der Speicher schaden
    nehmen, so eine Art Vorrang für den Kondensator bei
    Be- und Entladung.? Bin leider kein Elektronikfachmann,
    mein Bauch sagt mir aber, daß das eine große
    Kiste sein könnte.


    Diese Leute bauen entsprechende Steuerungen:
    [link entfernt]


    Beste Grüße
    Heinz

  • Nun, im Vergleich zu Volumen und Kosten, liegt die Energiedichte von Caps weit hinter derjenigen von Akkus.
    Parallel schalten von Supercaps bringt nichts in PV-Applikationen weil dessen Betriebsspannung um die 5 V liegt.
    Werden Supercaps in Serie geschaltet müssen sie ähnlich wie Lithium-Zellen balanciert werden.
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Beim laden sehe ich nicht, woher große Spitzen kommen sollen. Ein guter Batterieewechselrichter hat entsprechende Eingangskondensatoren so nah wie möglich an den Leistungsbauteilen um das schlimmste von der Batterie abzuhalten. Die richtigen Elektronikexperten können auch sagen, warum man da keine Supercaps nimmt.
    Einstein: die Li-Zellen haben ja weniger als 5V, würde doch theoretisch passen ;) Praktisch bringen sie dort halt nichts

  • Supercaps haben normalerweise eine Nennspannung von max 2,7v.
    Der Innenwiderstand ist im mOhm Bereich, um Schaden durch Ladestöme im kA Bereich zu vermeiden,
    muss mit Strombegrenzung geladen werden (direkt angeschlossen kommt ein leerer Supercap einem Kurzschluss gleich!).
    Im Handling deutlich aufwendiger als LiFePo4!
    Und bei Serienschaltung zu Erhöhung der Spannungsfestigkeit, geht die Kapazität deutlich runter.
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    Ein Kondensator, der durch einen Strom von einem Ampere in einer Sekunde
    auf eine Spannung von einem Volt aufgeladen wird, hat eine Kapazität von einem Farad.
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    Als Akku deutlich zu teuer, in Spezialfällen wie dem Punktschweissen oder
    im Hybridfahrzeug zum Puffern von Bremsenergie ganz nützlich...
    http://www.maxwell.com/images/…nts/hq_48v_ds10162013.pdf


    Gruss SLB

  • Irgendwo hat towa das auch gepostet, ich meine, er hat die dran gehabt statt Akku als sein abstürzendes BMS seinen Bleiakkus gezündet hat...


    Jan


    Mit freundlicher Unterstützung der Autokorrektur meines schnurlosen Telephons zur automatisch initiierten Verwirrung durch Wortverwurstung.