Öffnung des EEG für Strom aus anderen EU-Mitgliedstaaten

  • Das wäre schwierig abzurechnen ; )
    Das beteiligte Land muss seine Ausschreibungen ebenfalls für Anlagen aus D öffnen, oder es finden gemeinsame Ausschreibungsrunden statt.
    So wie ich das verstanden habe ist Voraussetzung, dass ein physikalischer Stromaustausch mit dem Land stattfindet, also nicht nur bilanziell.

    4,08kwp Solarworld ::: Piko3.6

  • Zitat von Energiesparer51

    https://www.clearingstelle-eeg.de/politisches-programm/3061


    Wenn das EEG künftig -wenn auch anfangs in geringem Umfang- Anlagen in anderen EU-Stzaaten fördern will, so müssten dann ja wohl auch diese Staaten an der Umlage beteiligt werden.




    Warum sollen die denn Umlage zahlen. Die Umlage bezahlt doch der Kunde.


    Es würde mich nicht wundern, wenn EON und RWE mit ihren neuen Töchtern, die Produzenten in diesen EU Staaten wären.


    Es tut mir leid aber ich ahne nichts Gutes, wenn es aus dem Wirtschaftsministerium kommt.
    Zu mal, weil bekannt ist, dass dort die Lobbyisten der Stromwirtschaft, Tür an Tür mit den politisch Verantwortlichen ihre eigenen Büros haben.



    Verstärkt wird meine Skepsis noch dadurch, weil vor gar nicht allzu langer Zeit der Wirtschaftsminister noch froh war, dass der EGH dagegen entschieden hatte.


    Siehe hier:


    http://www.zeit.de/wirtschaft/…gh-energiewende-oekostrom


    Erleichterung für Stromkunden: Der Europäische Gerichtshof hat geurteilt, dass ausländische Ökostromproduzenten keinen Anspruch auf die lukrative EEG-Vergütung haben.


    1. Juli 2014, 10:19 Uhr / Aktualisiert am 1. Juli 2014, 15:46 Uhr Quelle: reuters, afp, muk
    Zitat Ende



    Damit ich nicht falsch verstanden wäre, das alles soll doch im Ausschreibungsverfahren stattfinden. Wie sollen da z.B. deutsche Bürgergenossenschaften eine Chance haben. Die werden wahrscheinlich nicht in der sonnigen Toscana einen Solarpark bauen können.


    Gruß Hadl.

  • Zitat von hadl

    Die werden wahrscheinlich nicht in der sonnigen Toscana einen Solarpark bauen können


    Warum nicht?


    Wegen der Finanziellen Mittel würde so ein Projekt sicher nicht scheitern aber daran, daß die Politik Knüppel auf den Weg schmeißt daran bestimmt.


    Hoffentlich wird der DD bald beim sch... vom Blitz getroffen.


    Bezüglich Bürgergenossenschaften => die schliesen sich ja bereits mit BGAs und Windrädern zusammen, so daß sie kontinuierlich Strom liefern können. Wie es Sonnenbatterie ja auch anfängt mit den Battteriekunden und anderen Sromerzeugern/ Strombeziehern zu praktizieren.


    Wird vor allem interessant wenn Anlagen aus der Förederung fallen.


    Wenn die G4 noch ein Weilchen brauchen bis sie überlegt haben wie sie den Staat vor den Karren spannen können dann fährt auch der Zug ohne sie ab.


    Django


  • Ich meinte schon, dass nicht der Einspeiser sondern der ausländische Letztverbraucher auch einzahlen müsste, wenn Anlagen im Ausland über das EEG in welcher Form auch immer gefördert werden.

  • Zitat von Energiesparer51

    Ich meinte schon, dass nicht der Einspeiser sondern der ausländische Letztverbraucher auch einzahlen müsste, wenn Anlagen im Ausland über das EEG in welcher Form auch immer gefördert werden.



    Wenn es heißt Strom "aus" EU Ländern, kann das meiner Meinung nach nur Strom sein der nach Deutschland zum Verbraucher kommt.


    Zitat:
    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am 4. März 2016 ein Eckpunktepapier zur Öffnung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes für Strom aus anderen EU-Mitgliedstaaten im Rahmen der Pilotausschreibung für Photvoltaik-Freiflächenanlagen (FFA) veröffentlicht (s. Anhang).