Danfoss TLX 10k mit 11,2 KWP Modulen - Geht das?

  • Hallo!
    Meine PV-Anlage braucht einen neuen WR.
    Es liegen 66 Module der Fa. Photowatt des Typs PW 1650 mit 170 W pro Modul auf dem Dach.
    (Voc=43,2 V; Vpeak= 35 V)
    Es gibt 8 6er Strings und zwei 9er Strings. Installierte Leistung liegt bei 11,24 kwp.
    ich würde 6+ 11er Strings anstreben (Voc=43,2 V; Vpeak= 35 V)
    Kann ich diese Modulleistung dem Danfoss TLX 10k zumuten?


    Danke füre hilfreiche Antworten,


    Thomas.

    23,46 kWp Photowatt (2010) mit Danfoss TLX (2010)

    24,6 kWp Sharp Dünnschicht mit Fronius IG plus (2010)

    2,41 kWp 12Conergy Module (220W) mit Sunway M Plus (2010)

    7,68 kWp mit 24x REC N-Peak 320 W und SMA STP 6.0-TL40 (2019)

  • also der wechselrichter macht das schon mit. wie ist die ausrichtung der anlage, wie alt ist sie bzw. kommst du oft über 10kw- wohl eher nicht oder?
    sofern du keine blindleistung bereitstellen muss könnte das schon klappen ohne merkbare verluste in kauf nehmen zu müssen!


    6 stk 11er strings ist absoluter blödsinn, spannungstechnisch mau und strommässig kannst du nicht 3 strings parallel an einen tracker hängen den dieser kann nur 12A.


    Vorschlag meinerseits ausgehend von deiner aktuellen verstringung:


    2 stk 18er strings(=2x 6+6+6) an MPP1 parallel
    2 stk 15er strings (=2x 6+9) an MPP2 parallel


    so läuft das gut und du brauchst am dach nicht umverstringen :idea:

  • Hallo!
    Danke für die Antworten. Aktuell sind 3 WR der Fa. Effekta,
    2 mal 4 und einmal 3 KW Geräte verbaut. Die Anlage ist aus
    2010. Blindleistung muss nicht bereitgestellt werden.
    Der Vorschlag mit der Verstringung gefällt mir sehr gut,
    Weil man nicht auf das Dach muss.
    Mein Gedanke war halt, dass alle 3 Tracker ( Der TLX 10k hat doch 3?)
    Gleichmäßig bedient werden.
    An guten kalten Tagen komme ich halt kurzzeitig in der Gesamtleistung
    schon über 10 KW, da die Module noch tadellos arbeiten.
    Die Dachfläche hat 45 Grad Dachneigung und schaut
    nach Südosten (20 Grad aus der Südrichtung raus.)


    Helfen die zusätzlichen Informationen?


    FreundlicheGrüße
    Thomas

    23,46 kWp Photowatt (2010) mit Danfoss TLX (2010)

    24,6 kWp Sharp Dünnschicht mit Fronius IG plus (2010)

    2,41 kWp 12Conergy Module (220W) mit Sunway M Plus (2010)

    7,68 kWp mit 24x REC N-Peak 320 W und SMA STP 6.0-TL40 (2019)

    Einmal editiert, zuletzt von hybris1008 ()

  • ja das passt mit der leistung. da verlierst du merklich nichts v.a. da der neue wr auch einen 2-3% besseren wg hat als die 3 effekta!


    wie gesagt der 10k hat nur 2 tracker aber das passt bei dir ja ohnehin gut!

  • ist denn die Type TLX10 fix oder könnte auf einen TLX12,5 geändert werden?


    wirtschaftlich würden sich hieraus deutliche Mehrerträge generieren:


    Vorteile bei Aufteilung auf 3 Strings je 22 Module:
    - wesentlich optimalere Stringspannungshöhe (bei ca. 700V hat der TLX12,5 den besten WG
    - deutlich weniger Kabelverluste je nach jetziger Verlegung (allerdings Umverstringung erforderlich)
    - kein Derating bei starker Sonneneinstrahlung gerade in der Übergangszeit bei dem vorhandenen 45 Grad Dach
    - die Type TLX 12,5 hat außerdem einen durchwegs etwas besseren Wg vor allem im Schwachlastbereich (morgens/abends)


    Nachteile:
    -Mehraufwand durch Umverstringung
    -Aufpreis TLX10 zu TLX12,5


    Vor über einem Jahr habe ich die Anlage meines Sohnes mit 2 Effekta 5000 (9,6 kWp Westanlage) umgerüstet. Das Jahresergebnis verbesserte sich um stolze 9,8 % ( ein wenig sollte man abziehen durch den Unterschied von 2015 zu 2014)
    Bei deiner relativ hohen und noch fast 15 Jahre festen Vergütung dürfte sich der damit verbundene Mehraufwand deutlich rechnen. Einen hohen Anteil des Mehrertrages wurde in den Morgen- und Abendstunden erreicht durch den deutlich geringeren Eigenverbrauch des TLX gegenüber den beiden Effektas (bei dir wird sich das noch durch den 3. WR steigern) und den damit verbundenen früheren Start sowie der späteren Abschaltung. Außerdem wurde nicht ein einziger Tag ohne Ertrag gemessen, was vorher mehrfach vorkam, da die Startenergie der beiden Effektas bei etwas über 120 Watt lag im Vergleich zum Danfoss bei ca. 11 Watt ! Es lohnt sich bestimmt das jeweilige Szenario mal zu vergleichen und hochzurechnen.
    Noch frohe Ostern aus dem heute sonnigen Mainfranken.

  • Zitat von wadoe

    ist denn die Type TLX10 fix oder könnte auf einen TLX12,5 geändert werden?
    wirtschaftlich würden sich hieraus deutliche Mehrerträge generieren:
    Vorteile bei Aufteilung auf 3 Strings je 22 Module:


    Wenn es die oben von mir zitierten Module sind, gingen maximal 20 pro String...

    Zitat von wadoe

    - wesentlich optimalere Stringspannungshöhe (bei ca. 700V hat der TLX12,5 den besten WG
    - deutlich weniger Kabelverluste je nach jetziger Verlegung (allerdings Umverstringung erforderlich)


    Da es nicht weniger Kabel werden, so er die Reihenschaltung nicht oben auf dem Dach erledigt, passiert hier exakt gar nichts... Es ist mitunter aber einfach, z.B. am Eingang ins Dach die Strings in Reihe zu schalten, dann halbiert sich der Verlust auf den Kabeln zum Wechselrichter...

    Zitat von wadoe

    - kein Derating bei starker Sonneneinstrahlung gerade in der Übergangszeit bei dem vorhandenen 45 Grad Dach
    - die Type TLX 12,5 hat außerdem einen durchwegs etwas besseren Wg vor allem im Schwachlastbereich (morgens/abends)


    Wenn man den TLX12,5 nur mit 10 kW belegt, hat er eben gerade keinen höheren Teillastwirkungsgrad. Der höhere EU-Wirkungsgrad ergibt sich aus der Summation der Einzelwirkungsgrade bei verschiedenen, gegenüber dem TLX10 höheren Einzelleistungen...

    Zitat von wadoe

    Nachteile:
    -Mehraufwand durch Umverstringung
    -Aufpreis TLX10 zu TLX12,5


    Vor über einem Jahr habe ich die Anlage meines Sohnes mit 2 Effekta 5000 (9,6 kWp Westanlage) umgerüstet. Das Jahresergebnis verbesserte sich um stolze 9,8 % ( ein wenig sollte man abziehen durch den Unterschied von 2015 zu 2014)
    Bei deiner relativ hohen und noch fast 15 Jahre festen Vergütung dürfte sich der damit verbundene Mehraufwand deutlich rechnen.


    Bevor man solche Wunderzahlen in den Raum wirft bitte erst einmal wenigstens eine grobe Normierung über ein bis drei Nachbaranlagen vornehmen, um die unterschiedlichen jährlichen Einstrahlungen wenigstens grob zu kompensieren. Hier dürfte nämlich locker die Hälfte der von Dir oben angegebenen Mehrerträge herkommen.

    Zitat von wadoe

    Einen hohen Anteil des Mehrertrages wurde in den Morgen- und Abendstunden erreicht durch den deutlich geringeren Eigenverbrauch des TLX gegenüber den beiden Effektas (bei dir wird sich das noch durch den 3. WR steigern) und den damit verbundenen früheren Start sowie der späteren Abschaltung. Außerdem wurde nicht ein einziger Tag ohne Ertrag gemessen, was vorher mehrfach vorkam, da die Startenergie der beiden Effektas bei etwas über 120 Watt lag im Vergleich zum Danfoss bei ca. 11 Watt ! Es lohnt sich bestimmt das jeweilige Szenario mal zu vergleichen und hochzurechnen.


    Auch das wage ich einmal zu bezweifeln. Der Startalgorithmus des TLX ist mit großer Wahrscheinlichkeit dem der Effekta überlegen, allerdings macht er wie die meisten Kollegen halt auch nur eine Auswertung der Startspannung, die Leistung (welche zwar der richtige Parameter wäre) darf er nicht verwenden... Dennoch hast Du natürlich Recht, dass hier nur ein (wenn gleich größeres) Netzteil zu versorgen ist und nicht derer drei.


    Ciao


    Retrerni

  • es ist so wie Retrerni schreibt...die auslegung passt und da es 72 zeller sind die kabelverluste(I²xR) nicht so schlimm da die ohnehin nur um die 5A haben!


    PS: find das irgendwie unhöflich wenn man nur den eingangspost liest und dann wie wild drauf losschreibt, v.a. wenn man dadurch dann eine komplett falsche auslegung empfiehlt :juggle: