3 Stk. Wechselrichter mit 3 Stk. Powerwall

  • Hallo zusammen,


    mal angenommen Geld spielt eine untergeordnete Rolle.


    Folgende Überlegung: Ein Ost-West Dach mit jeweils jeweils 20 Modulen ( je 5 kW Peak), 3 Stk. Powerwall einphasig (3 Phasen Modellle gibt es noch nicht) mit 3 Stk.SE-Wechselrichter ( einphasig)) um für jede Phase im Haus Strom zu erzeugen. Würde das funktionieren (ähnlich dem Bild oben)?


    Oder könnte ich mit 3 Stk. Powerwall auch auf einen dreiphasigen Wechselrichter ( SE 9k) gehen?


    Wenn möglich möchte ich schon Drehstrom für meine Wärmepumpe ( max. 2,2 kW elektrisch) erzeugen, auch bei Netzausfall.


    Was sind die möglichen Probleme?


    Güße


    Matthias

  • Der Powerwall ist es egal ob einphaisg oder 3-phig, das liegt allein am verwendeten WR.
    Der Fronius Symian Hybrid gibt es auch 3-phasig.

    Tesla P85+ seit 8/13 >471.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. Seit 12/19 fährt Frau Tesla M3 AWD. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Es sind noch 4x320W hinzugekommen = 1280W d.h. Gesamt PV-Leistung nun 29,329kWp. Seit 1.11.20 werden die eAutos gesteuert per E3DC-Control und Teslatar zum Börsenpreis von aWATTar geladen.

  • Mein Wunsch Installateur ist der Meinung, das ich statt 1 Stk. 9 kW WR 2 Stk. nehmen muss, 1 Stk. mit 3 Phasen und 1 Stk. mit 230 V.


    Nach meinem Verständnis sieht der WR die Batterie wie einen 2.-ten String. Zumal ja Poweroptimierer mit der gleichen Ausgangsspannung wie die Batterie verbaut werden, oder?

    Energie ist zu günstig, wir leisten uns den Luxus der Verschwendung!

  • An das 3-ph. Solaredge kann die Powerwall nicht angeschlossen werden, da die Stringspannung 750V beträgt, viel zu hoch für die Powerwall.

    Tesla P85+ seit 8/13 >471.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. Seit 12/19 fährt Frau Tesla M3 AWD. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Es sind noch 4x320W hinzugekommen = 1280W d.h. Gesamt PV-Leistung nun 29,329kWp. Seit 1.11.20 werden die eAutos gesteuert per E3DC-Control und Teslatar zum Börsenpreis von aWATTar geladen.

  • Ist die Spannung bei den Leistungsoptimierern nicht abgesenkt?

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  • Das Problem ist der Spannungsbereich der Powerwall, Solaredge hat den idealen Arbeitspunkt dreiphasig bei 750V und das bringt die Powerwall nicht. Die Lösung wird erst Ende Jahr kommen. Ich würde einen dreiphasigen Wechselrichter nehmen und dann Ende Jahr nachrüsten.

  • ich verstehe den Sinn hinter dieser Überlegung nicht, schon garnicht wenn "Geld eine untergeordnete Rolle spielt".
    Evtl. kann ein über die Phasen saldierender Zähler da helfen ?
    o.K. wenns ausschließlich um das " bei Netzausfall" geht, dann nicht. Wie oft und wie lange ist denn das Netz denn da weg?

  • Hi,


    Zitat


    Wenn möglich möchte ich schon Drehstrom für meine Wärmepumpe ( max. 2,2 kW elektrisch) erzeugen, auch bei Netzausfall.


    Bei Netzausfall wird dein Solaredge-Wechselrichter genau das tun, was alle anderen netzgeführten Wechselrichter auch tun, nämlich gar nichts. Die Dinger sind nicht inselfähig. Das ist IMO der größte Haken deiner Überlegungen.


    Du brauchst einen Drehstrom-Inselwechselrichter. Drei einzelne Insel-Wechselrichter laufen im Inselbetrieb ohne weitere Vorkehrungen nicht synchron. Sie würden zwar die jeweils angeschlossenen Verbraucher bedienen, nicht aber deine Wärmepumpe an allen drei Phasen.


    Ich denke, du solltest das Ziel erst einmal definieren. Wenn du 100% Eigenversorgung willst, macht es eigentlich keinen Sinn, weiter Grundgebühr zu zahlen für den Strom. Damit sind dann aber alle netzgeführten Lösungen raus.


    Viele Grüße,


    Jan


  • Hallo Jan, du hast recht, hier etwas genauer.


    Mir geht es um maximale Stromspeicherung und Nutzung bei 0 Sonne am Himmel. Wenn 1 Stk. Powerwall nur 3,3 kW abgeben kann, dann sollten 3 Stk. zusammen (3 -mal paralell mit je einer Phase) bis 9,9 kW abgeben können. Diese Drehstrom-Wärmepumpe ist bei Gridausfall garnicht so wichtig (Vergesst sie einfach).


    Wunschsystem:
    Also 3 Wechselrichter mit jeweils einer Powerwall und jeweils auf eine Phase. Dann wäre doch bei normalen Bedingungen (kein Netzausfall) ein Drehstrombetrieb möglich. Kommt es zu Grid Problemen, könnte ich die 3 Phasen im Haus bedienen, jedoch ohne die Drehstom WP. Ist das so richtig?


    Anders gefragt, ist es möglich später 3 Stk. Drehstrom-Powerwalls paralell zu betreiben um evtl. 9,9 kW zu erzeugen? Oder geht nur 1 Stk. Powerwall mit 3,3 kW und einer zweiten Powerwall in Reihe, somit würde es ja bei 3,3 kW bleiben.


    Danke für eure Antworten


    Grüße


    Matthias

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