Höchstmögliche Einspeisung bei welcher Batterieart??

  • Liebe Forenspezialisten ich erbitte noch die Aufklärung eines realistisch denkenden Nichtwissers!
    Da leider alle von mir gefragten „Experten“ immer nur um den Brei herumreden, konnte ich bisher noch keine klare Antwort über die höchstmöglichen Einspeisungen erhalten.
    Einige reden von 30 % manche von 60% echten Speichermöglichkeiten, wieder andere behaupten sogar irgendwelche Unsinnigkeiten von im Ausland nicht zutreffenden gesetzlichen Einschränkungen.
    Frage:
    Wieviel Prozent von der in einer außergewöhnlich guten Sonnenwoche eingespeisten KW, KWh, KWp, oder wie auch immer genannten Stromenergie, kann ich in einer darauf folgenden Schattenwoche wieder aus den Speichern realistisch und sicher abziehen und in welcher Batterieart am sichersten lagern und verwerten??
    mfg
    Kanarenfrost


  • Ganz einfach Kanarienvogel:
    Von 100% eingespeistem (Solar) strom kannst du nichts aus einer Batterie wieder beziehen.
    Aber du kannst zwischen 100% und unendlich wieder aus dem Netz beziehen.
    Vielleicht solltest du die Frage anders stellen, oder noch ein bisschen technische Grundlagen studieren,
    um die Unterschiede zwischen Brei, Peakleistung und Arbeit zu verstehen. :wink:
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Ja lieber „Einstein0“
    genau das liebe ich so von den angeblichen „Experten“.
    Nur wichtigtuend um den Brei herum reden.
    Für einen kaufmännisch halbgebildeten mit einem IQ etwas über 0, kann ich mich leider fachlich nicht besser ausdrücken.
    Offensichtlich habe ich Qualität eines Forenexperten zu hoch eingeordnet, glaubte ich doch dass die Fähigkeit zur Beantwortung einer abstrakten Laienfrage vorhanden sei.
    Aber möglicherweise gibt es ja auch noch Normalmenschen im Forum die meine Fragestellung geistig verstehend nachvollziehen und beantworten können.
    Auch dass mich nur die Möglichkeiten/Fakten interessieren weil ich das technische Grundwissen den „Experten“ überlassen will.
    mfg
    frosti

  • Deine komische Frage kann man nicht pauschal beantworten.
    Viel mehr geht es darum, welche Kapazität brauchst Du max. täglich, wie hoch ist ein Budegt, wie groß ist Deine PV Anlage,usw.


    Egal welcher Batterietyp hat seine Vor- und Nachteile. PV tauglich sollte die Batterien schon sein.
    Nochmal mit Dir diskutieren habe ich eh keine Lust, weil Du eh nicht kappieren willst.


    Das machen die anderen Leute mit Dir schon, bis sie wissen mit wem wir zu tun haben.
    Schau Heidizwerg

    16, 53 kWp Frankfurt Solar, Sunny Boys 04.2012
    3, 75 kWp Yingli, 6, 00 kWp Bosch, 04.2014
    10,00 kWp Bosch, STP 17000TL 05.2015
    6,00 kWp Bosch, ca.40 kWp Bisol (8 € Modul), 1 VT-80, 48 V 620 Ah Staplerbatterie , 5000 VA Victron Multiplus II

    SB 4000TL und Huawei 33KTL-A 05.2019

  • Die speicherbare Menge ist von der Potenz des Betreibers sowie dem Strahlungswinkel abhängig.


    Gesendet von meinem ST21i mit Tapatalk

  • Es liegt einfach an der Frage, dass du keine befriedigende Antwort bekommst.
    Der Gebrauch von Batterien in Inselanlagen ist so geplant, dass ein Teil der Batteriekapazität täglich genutzt wird.
    Wie viel, das hängt von der Batteriegröße und der Nutzungsdauer der Verbraucher ab.
    Bei einer guten Auslegung sind es 30-50% der Nutzkapazität pro Tag.
    Nur muss dann auch sichergestellt werden, dass genug nachgeladen wird.


    Die Frage ist nicht wirklich schwer zu beantworten. Es liegt einfach an deiner unpräzisen, laienhaften Fragestellung.
    In der Technik ist es so, je mehr Daten und Fakten auf den Tisch kommen, desto einfacher können Fragen beantwortet werden. Du gehst hin und sagst es sei eine abstrakte Laienfrage, erwartest aber eine kurze, präzise Antwort. Das beißt sich etwas.

  • Um auch „ Heidizwerk“ und „Tatra003“
    gerecht zu werden folgendes.
    Ich bin wirklich etwas „Dumm“,
    darf aber auf Grund meines beruflichen Erfolges meinen Lebensabend auf den Kanaren, in einem der besten theoretischen Einstrahlgebiete Europas in einer eigenen Hütte auf relativ großem Gelände verbringen.
    Potenzmenge sind also nur relativ und zweideutig zu verstehen. Es gibt hier mehrere hintereinander folgende Sonnenscheintage, aber auch bis ca. 20 Schattentage an denen man nur Frust einspeisen kann.
    Ich möchte also nur wissen ob es ginge wenn ich denn wollte.
    mfg
    frosti






    Hallo Kalle,
    vielen Dank für Dein Verständnis, offensichtlich könnt ihr meine etwas abstrakte Frage nicht nachvollziehen.
    Zur Erklärung:
    Ich verbrauche monatlich ca. 1.500KW Strom Energie für den allgemeinen Haushalt, und in den Wintermonaten zusätzlich noch bis zu 1.000KW für meine Luft-Wärmepumpe.
    Bei durchgehendem Sonnenschein würden ca. 80KW täglich ausreichen, und an kalten Schattentagen werden bis zu ca. 116 KW täglich benötigt.
    Wenn ich also komplett auf Solar umstellen will, muss ich einen ca. 10 Tagesverbrauch (= 1.167 KWh) komplett einspeichern können wollen.
    Frage wäre also: Wieviel muss ich einspeichern um ca. 1.200 KW ohne nachladen, nur aus den Batterien verbrauchen zu können.
    mfg
    frosti

  • Puuuh...hier ist aber einiges im Argen:


    Du schreibst, du brauchst 1500KW im Monat. Ich gehe mal davon aus, das du KWh meinst.
    Dann schreibst du, du willst 10 Tage speichern und sagst, das wären 1167 KWh.....Ich komme da dann im Monat auf 3500 KWh hochgerechnet( Das ist unser 8 Monatsberbrauch)..passt also nicht zu deinen Angaben, das du 1500KW(h) brauchst...


    Gehen wir von deinem niedrigeren Wert aus (1167KWh) nutzbarer Speicher....sind immerhin 1.1 Megawattstunden (was betreibst du?) Da über einen passenden Speicher zu reden, sollte man machen, wenn du den Eurojackpot gewonnen hast :-)
    Das würde in Blei bestimmt 325.000 -350.000 Eus kosten ...In Lithium das 4 bis 5 fache...


    Solltest du aber eine Last von 1500KW haben, denk über eine Windkraftanlage mit wenigstens 2.5 MW Leistung nach (Investitionskosten von ca 4-4.5 Mio Euro)....

    1,76KW Insel mit 8XConergy 220 an PiP 4048 + Bleigel 20kw/h brutto
    9,945 KW (24X IBC 255VL auf -70, 15X IBC 255VL auf +110) an SMA STP8000TL
    seit 02.02.2016: Sunny Island 4.4M plus LG Resu 6.4 +1 erw. Modul..gesamt 8,6 KWh netto

  • Zitat von kanarenfrost


    Frage:
    Wieviel Prozent von der in einer außergewöhnlich guten Sonnenwoche eingespeisten KW, KWh, KWp, oder wie auch immer genannten Stromenergie, kann ich in einer darauf folgenden Schattenwoche wieder aus den Speichern realistisch und sicher abziehen und in welcher Batterieart am sichersten lagern und verwerten??
    mfg
    Kanarenfrost


    Hallo,
    ich hab eine Bleibatterie 12V, 1000Ah, drei Zellenreihen.
    Die Laderegler zählen die Ah (Amperestunden) die geladen werden.
    Die Ah kann man mit der Spannung (12V) multiplizieren, erhält dann Wattstunden, und durch 1000 teilen, so dass man kwh (Kilowattstunden) erhält.
    Ein Wechselstromzähler, zählt die verbrauchten kwh (Kilowattstunden), die ich über einen Wechselrichter, der Batterie entnehme.
    Wenn ich die beiden Stände der Zählwerke vergleiche, komme ich auf einen Wirkungsgrad von 70% bis 85%.
    Ich versuche die Batterie min. einmal in der Woche voll zu laden. Geht das nicht, lade ich einzelne Zellenreihen.
    Eine Batterie mit mehreren Zellenreihen, kann man im laufenden Betrieb warten.


    MfG Georg