07749 | 5kWp || 2279€ | Heckert Solar

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 1. Februar 2006
    PLZ - Ort 07749 - Jena
    Land Deutschland
    Dachneigung 5 °
    Ausrichtung Süd
    Art der Anlage
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Blech
    Aufdachdämmung
    Dachgröße Länge: 9.75 m
    Breite: 8 m
    Fläche: 65 m²
    Höhe der Dachunterkante 3 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp) 925
    Eigenkapitalanteil 0 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 2 %
    Grund der Investition Es reicht mir, wenn die Anlage sich selber trägt
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1
    Einstellungsdatum 16. März 2016
    Datum des Angebots 15.3.2016
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 2279 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp) 925
    Anlagengröße 5 kWp
    Infotext Speicher enthalten: Samsung AIO 5 kWh
    Module
    Modul 1
    Anzahl 19
    Hersteller Heckert Solar
    Bezeichnung NeMo P 260
    Nennleistung pro Modul 260 Wp
    Preis pro Modul
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1
    Hersteller Samsung
    Bezeichnung AIO 5.5
    Preis pro Wechselrichter
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller
    Bezeichnung Profiness
    Preis pro Montagesystem
    Typ Einlagig
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl 1
    Hersteller Samsung
    Bezeichnung AIO 5.5
    Kapazität 5 kWh
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) nicht bekannt
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers

    Hallo zusammen,


    hier ein Angebot für eine PV-Anlage mit Speicher, die zu einem KfW-40-Plus-Haus gehören soll.


    Bedingungen für KfW40 Plus:
    - PV-Anlage mit jährlicher Mindestproduktion 10 kWh/m2 (bezogen auf die Nutzfläche des Gebäudes). Wären bei mir ca. 2500 kWh.
    - Speicher mit nutzbarer Kapazität entsprechend der notwendigen Peakleistung mal eine Stunde. Wäre bei mir also ca. 3 kWh.
    - KEINE Inanspruchnahme der EEG-Vergütung!


    Randbedingungen zum Eigenverbrauch:
    - 2 Wohneinheiten, schätze den Gesamtverbrauch mal auf 4500 kWh.
    - Luft-Wasser-Wärmepumpe, die laut Energieberater im Jahr nochmal ca. 2500 bis 3000 kWh ziehen wird (natürlich hauptsächlich im Winter).
    - Kein Elektrofahrzeug vorhanden bzw. geplant in den nächsten Jahren.


    Das einzige bisher eingeholte Angebot stammt von einem in diesem Forum nicht ganz unbekannten Betrieb.


    Ich frage mich , ob ich mit 3,5 kWp und der gleichen Speicherkapazität nicht besser fahre. Ansonsten habe ich im Sommer jede Menge Überschuss ohne sinnvolle Verwendung. Kann dann nur abregeln oder an den Netzbetreiber verschenken.

  • wenn nichts eingespeist werden sollte/darf
    würde ich den ACCU größer wählen, damit man nachts mehr rausholen kann
    WP verbraucht auch nachts, also versuchen den Tagesüberschuss in die Nacht retten.


    Wenn es ein zwei Familienhaus wird, wenn man da nur den Grundverbrauch über die Nacht rechnet
    Annahme für beide 300 Watt, 10 Std ergibt es schon 3 kWh, dann bleibt für restliche
    nächtliche Aktivitäten wenig über, also würde ich den Überschuss vom Tag schon in einen
    größeren ACCU schieben.

    ZOE intens 10/2014, Kona 12/2018, Peugeot e-208 11/2020
    9,69 kWp = 38 St. WSP-255P6, STP10000-10
    6,7 kWp = 28 St. Risen 240, STP5000-20
    Solar-Lamprecht - 90765 Fürth - mail: info @ solar-lamprecht.de

  • Mit 5KWp hast Du an einem Sommertag ca. 35KWh Erzeugung; die 3,5KWh kämen auf rund 24KWh ... davon gingen maximal 5KWh in den Speicher, wenn dieser vorher denn auch leer war.


    Ich habe Zweifel an dem Punkt "Es reicht mir, wenn die Anlage sich selber trägt".
    Wie soll das funktionieren?


    Wo kommt die Einschränkung "KEINE Inanspruchnahme der EEG-Vergütung!" her?


    Ist vielleicht vielen zu simpel im Ansatz, aber bei ...
    "Randbedingungen zum Eigenverbrauch:
    - 2 Wohneinheiten, schätze den Gesamtverbrauch mal auf 4500 kWh.
    - Luft-Wasser-Wärmepumpe, die laut Energieberater im Jahr nochmal ca. 2500 bis 3000 kWh ziehen wird"
    ...würde ich 7 oder 10KWp bauen, mit EEG Vergütung und ohne Speicher. Die WP und Wärme ist ein viel günstigerer Speicher. Fertig.
    Auch bei KfW40 würde der Speicher 4-5 Monate des Jahres leer rum stehen.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Generell ist die Frage ob ich die Förderung für 40 Plus in Anspruch nehmen würde oder lieber weniger und dafür aber EEG bekomme. Ohne EEG auch keine Erstattung der Mwst da kein Verkauf stattfindet. Für 11.400 Euro gibt es auch ganz andere Möglichkeiten, die Ausrichtung und Ertragsprognose ist ja auch nicht gerade schlecht finde ich, im Sommer wird da sonst sehr viel verschenkt. Die 40+ Bedingungen finde ich persöhnlich sehr schwierig, bzw. ungünstig für die Praxis der nächsten 20 Jahre.


    Grüße
    E.

    9,88 kWp Winaico WSP-260M6 / Fronius Symo 7.0-3-M / Ost - West Anlage

  • Zitat von seppelpeter

    Mit 5KWp hast Du an einem Sommertag ca. 35KWh Erzeugung; die 3,5KWh kämen auf rund 24KWh ... davon gingen maximal 5KWh in den Speicher, wenn dieser vorher denn auch leer war.


    Ja, dementsprechend ist selbst 3,5 kWp noch reichlich, richtig? (Im Sommer, im Winter ist es eh immer zuwenig - selbst 10 kWp wären zuwenig).


    Zitat von seppelpeter


    Ich habe Zweifel an dem Punkt "Es reicht mir, wenn die Anlage sich selber trägt".
    Wie soll das funktionieren?
    Wo kommt die Einschränkung "KEINE Inanspruchnahme der EEG-Vergütung!" her?


    Das funktioniert schon. Für die PV-Anlage plus Speicher bekomme ich ja eine direkte Förderung der KfW (das ist nicht die "Speicherförderung", sondern ein Teil des Programms 153 für den Neubau).


    Was halt nicht gefördert wird, ist eine Anlage, die selbst Geld verdient (EEG-Einspeisung).



    Das wäre natürlich ein sinnvoller Ansatz, wenn die KfW das Vorhandensein des Speichers (in meinem Fall) nicht mit 10.000 Euro versüßen würde. Die Bedingung dafür ist halt, dass ich auf die EEG-Vergütung verzichte.

  • Die Förderung ohne Speicher ist wieviel? Rechne einfach mal ne Anlage mit Speicher + Förderung und dagegen dann eine Anlage ohne Speicher aber mit EEG (und Mwst bekommste auch wieder raus) dagegen.


    Da wo Du den Strom brauchst (im Winter für die WP) kommt nicht sonderlich viel an und er muss trotzdem vom Netz bezogen werden. Im EEG Fall rechnest Du den im Sommer dagegen, da kannst Du nicht soviel verbrauchen wie vom Dach kommt.


    Einfach mal rechnen und überlegen. Förderung ist immer schön, aber nicht immer die beste Lösung.


    Grüße
    E.

    9,88 kWp Winaico WSP-260M6 / Fronius Symo 7.0-3-M / Ost - West Anlage

  • Mit dem Speicher bekommst Du die 10.000,-, dafür aber keine EEG Vergütung?!?


    Der Speicher kostet T€ 7-8 ... bleiben ca. T€ 2-3 als Bonus oben drauf ... dafür keine Vergütung ... 2500,- / 0,1231 / 20 sind maximal 1015KWh Verlust pro Jahr, die dir die Nicht-Einspeisung verursachen dürfte ... selbst die 3,5KWp Anlage wird trotz 5KWh Speicher dabei schon nach rund 3 normalen Sommermonaten mehr Einspeisung erzeugen.
    Die VSt Erstattung bei der EEG Anlage macht es im Ergebnis für die EEG Anlage nur noch besser.


    Deswegen, ich habe arge Zweifel, dass die Rechnung auf geht ... und Akkudefekte ... WR-Defekte sind da auch noch nicht berücksichtigt.


    Für die schwarze Null müsste der Speicher größer sein oder zumindest erweiterbar ... mehr Speicher oder später erweitern kostet aber wieder Geld. Das führt für mich zu dem Ergebnis, dass sich auch KfW40 mit Speicher gefördert unterm Strich nicht rentieren kann.
    Es ist ein komplett anderer Ansatz gegenüber 7KWp und EEG Vergütung auf dem Dach ... das Gefühl mag stimmen ... Kaufmann darf man dabei aber nicht sein.


    Und eine 7 oder 10KWp Anlage hat gegenüber einer 3,5KWp Anlage bei Schlechtwetter natürlich Vorteile, da auch bei Bewölkung noch mehr Ertrag da ist für den DV ... ohne Speicher betrachtet ist die Autarkie mit 7KWp gegenüber 3,5KWp sicher etwas größer und bis 7KWp kann die Gesamtanlage ohne Speicher auch nur günstiger werden.
    Deswegen wäre für mich die Entscheidung einfach ... siehe oben.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Zitat von seppelpeter

    Mit dem Speicher bekommst Du die 10.000,-, dafür aber keine EEG Vergütung?!?


    Ja.


    Zitat von seppelpeter


    Der Speicher kostet T€ 7-8 ... bleiben ca. T€ 2-3 als Bonus oben drauf ... dafür keine Vergütung ... 2500,- / 0,1231 / 20 sind maximal 1015KWh Verlust pro Jahr, die dir die Nicht-Einspeisung verursachen dürfte ... selbst die 3,5KWp Anlage wird trotz 5KWh Speicher dabei schon nach rund 3 normalen Sommermonaten mehr Einspeisung erzeugen.
    Die VSt Erstattung bei der EEG Anlage macht es im Ergebnis für die EEG Anlage nur noch besser.


    Bei meinem Angebot liegt der Aufpreis des Speichers eher bei 5500 Euro (brutto), würde ich schätzen.


    Aber es kann schon sein, dass du unterm Strich recht hast. Hat mal jemand auf die schnelle einen Link zu einer Rentabilitätsberechnung für eine EEG-Anlage? Da muss man ja einige Faktoren einpreisen (Steuern, Zinsen, Abschreibung, Entnahme, etc.). Dann vergleiche ich nach bestem Wissen und Gewissen und stelle das hier zur Diskussion.

  • Im Netz kostet der 5.5 AIO ab 7900,- aufwärts ... ohne Montage, die beim Speicher sicher mit höherem Aufwand verbunden ist ... und brutto ... die VSt bekommst Du nicht zurück bei deinem Projekt.


    Ok, da ist der WR für die PV mit drin ... ein 3,6KVA Gerät kostet aber nur 900-1100,- und die VSt gibt es zurück.


    Ich würde mal mit einer einfachen EÜR und vor Steuern anfangen, auf Gewinne zahle ich gerne Steuern. :wink:

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • So, ich habe mich mal an der Rechnung versucht:


    http://www.xup.in/dl,65642130/Rendite_PV_EEG.xlsx/


    http://www.xup.in/dl,11459955/Rendite_PV_KfW40-Plus.xlsx/


    Das meiste sollte selbsterklärend sein. Bei der EEG-Anlage ohne Speicher rechne ich mit 25% Eigenverbrauch, bei der Anlage mit Speicher (KfW40-Plus) nehme ich 50% an. Bei der EEG-Anlage gehe ich zudem von einem Nettopreis von 1300 Euro pro kWp aus und nach 5 Jahren wird zur Kleinunternehmerregelung gewechselt (unentgeltliche Wertabgabe fällt damit weg).
    Zusätzlich gehe ich davon aus, dass bei beiden Anlagen irgendwann im Laufe von 20 Jahren Reparaturkosten in Höhe von 2000 Euro anfallen (sehr spekulativ). Außerdem verschlechtert sich die Ernte der Anlage pro Jahr um 1%. Die Stromkosten für Fremdbezug liegen Anfangs bei 25 Cent/kWh und steigen mit 1,5% p. a.


    Fazit: Beide Varianten führen zu einen Ergebnis nahe null.


    Würde mich sehr interessieren, was ihr davon haltet! Habe ich einen Anspekt vergessen?